„Wenn es um dich geht,
erkenne ich mich manchmal auch nicht wieder."
~Devin Desmond
CÉCILIA
Natürlich hatten wir die ganze Nacht Sex. Bis ich irgendwann nachgab und einschlief. Am nächsten Morgen öffnete ich die Augen auf seiner Brust und es war das schönste, beste Gefühl. „Guten Morgen.", flüstert er rau und drückt mich an sich. „Können wir nicht noch ein wenig schlafen?", sagte Devin und schloss die Augen wieder zu.
Mein Blick fiel auf die Uhr auf meinem Nachttisch. 13:53 Uhr. „Nein.", sagte ich während meine Finger über seine Brust fahren ließ. „Ich liebe es."
„Und ich liebe die Frau, dessen Name auf meiner Brust steht.", sagte er und ich lächelte. Mich liebt endlich jemand ohne irgendwas dafür zu wollen. Er liebt mich, weil ich es bin und so wie ich bin. Devin sagt mir, dass ich das Licht in sein Leben gebracht habe, aber er weiß gar nicht, dass er eigentlich das helle Licht in meinem Leben ist. Vor ihm hat niemand mich bedingungslos verstanden, gehört und geliebt. Und jetzt, jetzt ist er in meinem Leben. Mag sein, dass unsere Geschichte krank und verrückt ist, aber das hat uns zu den Menschen gemacht, die wir heute sind.
„Fliegen wir heute zurück?"
„Nach Marseille?"
„Wohin sonst, Lovely?", runzelte er grinsend die Stirn.
„Vielleicht sollten wir eine Fernbeziehung führen.", sagte ich um ihn zu ärgern und er öffnet seine Augen. Devin lacht laut auf und dreht uns so, dass mein Rücken ganz auf der Matratze lag. Er beugt sich lächelnd über mich. „Cécilia, vertrau mir, wenn ich sage, dass ich nicht länger als vier Stunden von dir fernbleiben möchte."
„Und wenn du arbeitest?", ich berührte mit meinen Fingern seine Wange und strich über seinen Bart.
„Du arbeitest mit mir."
„Wenn du auf Geschäftsreise bist?"
„Ich nehme dich mit und wir machen daraus einen Urlaub.", er wäre nicht Devin Desmond, wenn er nicht für alles eine Antwort hätte.
„Und wenn ich mit unseren Kindern unterwegs bin?", fragte ich mit der Hoffnung, dass er diesmal auch keine Antwort darauf hat, aber Desmond enttäuschte mich nicht mit seiner Antwort. Auf seinen Lippen bildete sich ein breites Lächeln. „Ich möchte keinen Moment mit unseren Kindern missen müssen. Ich möchte in jedem Augenblick dabei sein und nichts verpassen."
„Du wirst ein toller Vater, Devin."
„Nur, wenn du an meiner Seite bist, Lovely."
Ich lächelte und küsste Devin, aber bevor er diesen Kuss vertiefen konnte, entfernte ich mich von ihm und stieg aus dem Bett. „Du lässt mich im Bett alleine zurück?", schnell hob ich mein Kleid auf und zog es mir über, denn zwar hatte Herr Desmond jeden Zentimeter meines Körpers gesehen, aber ich wollte nicht nackt durch das Zimmer laufen. „Devin, auch wenn ich am liebsten den ganzen Tag mit dir im Bett verbringen würde, muss ich packen.", sagte ich lächelnd. „Du möchtest doch fliegen heute Abend."
Er seufzte tief und ließ sich dramatisch zurück ins Kissen fallen. „Dann lass mich halt alleine zurück", erwiderte er mit einem gespielten Schmollmund.
Ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. „Ich kann dir eine warme Dusche anbieten, wenn du die Finger bei dir lassen kannst", schlug ich vor und zwinkerte ihm zu.
Devin setzte sich auf und sah mich mit einem schelmischen Grinsen an. „Das kann ich zwar nicht versprechen, aber das Angebot nehme ich an."
Bevor ich richtig verstand, was geschah, warf er mich spielerisch über seine Schulter und lief mit mir Richtung Badezimmer. Ich lachte und klopfte ihm leicht auf den Rücken. „Devin, du bist verrückt! Lass mich runter!"
Er ignorierte mein Lachen und meine Proteste, öffnete die Badezimmertür mit einem kräftigen Tritt und stellte mich vorsichtig in der Duschkabine ab. Er zog mir das Kleid aus, welches ich gerade erst angezogen hatte. Er drehte das Wasser auf. „Du bist unmöglich", sagte ich und schüttelte den Kopf, während das Wasser uns umhüllte.
„Aber genau deswegen liebst du mich, Lovely.", antwortete er lachend und zog mich in seine Arme. Das warme Wasser prasselte auf unsere Haut und für einen Moment schien die Welt um uns herum zu verschwinden. War das alles echt? Träume ich?
Ich sah ihm in die Augen und legte meine Hände auf seine Brust. „Ja, das tue ich", flüsterte ich und stand auf die Zehenspitzen, um ihn zu küssen.
Der Kuss war zärtlich und intensiv zugleich, und als wir uns schließlich voneinander lösten, strich Devin mir sanft eine nasse Haarsträhne aus dem Gesicht. „Dann sagst du mir. Ich soll die Finger bei mir lassen? Wie soll ich das tun, wenn du mich küsst?"
„Okay, ab jetzt lässt jeder die Hände bei sich."
„Aber ich darf dich doch wohl einseifen?"
„Ausnahmsweise.", antwortete ich lachend und wir duschten gefühlt eine halbe Ewigkeit und auch als ich Devin wegschickte, um mit Aras zusprechen, fiel es ihm endlos schwer, mich alleine in meinem Apartment zurückzulassen.
„Devin Desmond, wenn du ein anhänglicher Mann wirst, dann heirate ich dich nicht. Geh jetzt! Wir können doch nicht aneinander kleben."
DEVIN
Ich stütze mich mit beiden Händen am Türrahmen ab. Aus dem Augenwinkel sah ich den Mann mit dem Cécilia ausgegangen ist. Ich löste meine rechte Hand, um sie Cécilia an die Hüfte zu legen und an mich zuziehen. „Dann sehen wir uns später, Lovely.", ich küsste sie.
Cécilia blickte zu dem Typ. „Markierst du dein Revier, oder wie?", fragte sie mich lächelnd.
„Kann man so sagen. „So besitzergefreiend kenne ich dich gar nicht."
„Wenn es um dich geht, erkenne ich mich manchmal auch nicht wieder. Bis nachher, Lovely."
Sie begrüßt ihn als er an uns vorbeigeht und hält beide meiner Hände in ihren Händen fest. „Seninim."
(Ich gehöre dir.)
„Benimsin.", ich küsste ihre Nasenspitze.
(Du gehörst mir.)
Nachdem ich mich schwer, aber dann doch mit meiner vollen Willenskraft von Cécilia gelöst hatte, machte ich mich auf den Weg zu Aras. Natürlich konnte ich ihn nicht hier lassen, wenn ich Cécilia mit mir nach Marseille zurücknehme....
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DEVIN DESMOND
Romance»Eine gefährliche Leidenschaft.« Als Devin, Cécilia das erste Mal sah, wollte er sie um jeden Preis in seinem Folterkeller sehen. Es war Devins Leidenschaft. Blut war seine Leidenschaft, doch er scheitert, als er versucht Cécilia zu foltern und umz...
