Diesmal schafft es Hannes, mir das Frühstück ans Bett zu bringen. Er serviert es auf einem kleinen Tablet, worauf zwei Teller stehen mit Kirschkuchen darauf. Ich lecke mir die Lippen und strahle ihn an. Es ist ein himmlisches Frühstück begleitet von Küssen und Witzeleien. "Weißt du, was ich mich frage?", frage ich mit einem verstohlenem Lächeln. "Was denn?" "Wann der Augenblick kommt, an dem du nicht mehr weiterweißt." Hannes muss schmunzeln. "Heute nicht Tim. Heute hab ich einen Plan.", behauptet er. Überglücklich kuschle ich mich an ihn. "Und was steht jetzt auf diesem Plan?" Elegant stellt er das Tablet neben das Bett und seine Hand greift die Maus auf seinem Nachtschrank. Der Bildschirm auf seinem Schreibtisch geht an und eine Filmauswahl wird sichtbar. "Oho, du bist ja wirklich vorbereitet.", sage ich erstaunt. "Sag ich doch."
Wir wählen eine Action Komödie und Hannes legt den Arm um meine Schulter. Je länger der Film geht, desto häufiger ertappe ich Hannes dabei, wie er mich ansieht, anstatt den Film. Das bemerke ich allerdings nur, weil ich selbst immer wieder zu ihm schiele. Meine Hand hat geistesabwesend begonnen seinen Bauch zu kraulen. Ich versuche der Handlung des Films zu folgen, aber meine Hand wandert immer tiefer. Hannes Atmung beschleunigt sich leicht und meine Aufmerksamkeit richtet sich auf sein leichtes Zittern, während meine Finger unter der Decke über seine Oberschenkel streicheln. Wie nebenbei hat seine Hand angefangen, meinen Rücken zu betasten und ist inzwischen am Bund meiner Unterhose angelangt. Sehnsüchtig sehe ich in sein Gesicht und er sieht mich bereits an. Der Film wird nebensächlich, als er mich zu sich zieht und in einen Kuss verwickelt. Ohne lange nachzudenken, schiebt Hannes die Decke zur Seite und keine Sekunde später bin ich auf seinem Schoß. Wir knutschen wild rum, meine Hände in seinen Haaren und seine an meiner Taille. Unsere Unterhosen werden enger und enger und unsere Lippen gieriger und gieriger. Hannes presst sein Becken nach oben und ich reibe meine Hüfte an ihm, während unser schneller Atem alles ist, was wir hören. "Ich will näher dran sein.", flüstere ich verlangend. Etwas umständlich befreien wir uns von dem einzigen Stück Stoff, das uns noch trennt, dann ziehen mich seine starken Arme wieder in seinen Schoß. Jede Berührung brennt auf meiner Haut, jede Bewegung sendet ein wohliges Gefühl durch meinen Körper. Seine Muskeln fühlen sich so gut an, wenn er sich bewegt. Heiß reiben sich unsere Latten aneinander. Meine Beine versuchen sich um seine Hüfte zu schlingen, gleichzeitig drücken mich seine Hände noch näher an ihn. Mit geröteten Wangen sehe ich ihn an, wie er mit dem Rücken zur Wand, sein Becken immer wieder aufbäumt. Seine Augen mal geschlossen vor Genuss, mal voller Lust und Neugier auf mich. Irgendwie schafft er es eine Hand zwischen unsere Körper zu bringen. Sie schließt sich hungrig um unsere beiden Schäfte gleichzeitig. Mit offenem Mund und geschlossenen Augen genieße ich das Gefühl seines pulsierenden Schwanzes direkt an meinem. Ich kralle mich stöhnend in Hannes Schultern, als er beginnt, uns gleichzeitig zu wichsen. Mein ganzer Körper zittert und meine Hüfte fängt an, seine Bewegungen zu unterstützen. Die pure Lust ist Hannes ins Gesicht geschrieben und seine Hand wird immer schneller. Mit meinem Gesicht in seinem Hals vergraben, fiebere ich auf meinen und seinen Höhepunkt zu. Ich kann seinen Schwanz zucken spüren, bevor es mir selbst kommt. Hannes Hand macht noch zwei drei pumpende Bewegungen, dann hört er auf. Für ein paar Augenblicke bleiben wir einfach so, wie wir sind. So langsam dringt der Film wieder in unser Bewusstsein. Vorsichtig richte ich mich etwas auf, wir haben uns ganz schön eingesaut. Er stoppt den Film. "Wir sollten uns sauber machen."
Nach einer kurzen Badezimmerpause machen wir es uns wieder bequem. Hannes hat sicherheitshalber ein Shirt angezogen und ich tue es ihm gleich. "Weißt du, wo wir waren?", Hannes scrollt durch den Film. "Keine Ahnung.", gebe ich kichernd zu. Es dauert ein Bisschen, bis wir eine Stelle gefunden haben, an die wir uns beide erinnern. Ungefähr bei der Hälfe des Films hält Hannes auf einmal an. "Verdammt ich hatte doch Snacks gekauft.". Er schnappt sich das Tablet vom Boden und geht in die Küche. Kurze Zeit später kommt er zurück und auf dem Tablet stehen ein paar kleine Schüsseln, die mit Salzstangen, Chips, Weintrauben und Schokolade gefüllt sind. "Wow.", ich bin beeindruckt und stibitze eine Weintraube, ehe er sich überhaupt ins Bett gesetzt hat. "Manchmal hilft es, wenn man die Dinge bis zu Ende durchplant.", scherzt Hannes und lässt den Film weiterlaufen. Er hat wirklich an alles gedacht. Natürlich lasse ich mir die Chance nicht nehmen, ihn ab und zu mit einer Weintraube oder einem Stück Schokolade zu füttern. Es ist einfach zu niedlich, wie er sich darüber freut.
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Von Kellner zu Kellner
RomanceTim hat einen dämlichen Wunsch, nämlich, dass sein Traummann eines Tages durch die Tür der Gaybar kommt, in der er kellnert. Eventuell könnt es ja Hannes sein, der in genau dieser Gaybar von einem Typen sitzen gelassen wird. Als Tim dann auch noch M...
