Frost kriecht an den Rändern der Fensterscheibe entlang, aber in Hannes Zimmer ist es warm. Besonders, weil ich noch in seinem Bett liege. Seine Wärme schwindet langsam von dem Kissen neben mir, weil er schon vor ein paar Minuten aufgestanden ist. Leises Summen aus der Küche verrät mir, dass er wahrscheinlich Kopfhörer aufhat. Perfekt, dann wird meine kleine Überraschung einfacher gelingen. Etwas wehleidig verlasse ich das kuschlige Bett und schlüpfe in mein Dirty Socks T-Shirt. Es reicht mir fast bis zu den Knien und meine rasierten Beine kommen darin gut zur Geltung. Alles Teil des Plans. Leise öffne ich die oberste Schublade von Hannes Nachtschrank. Neben einer angefangenen Packung Kondome finde ich die zwei Dinge, die ich für meinen Plan brauche: Eine Tube Gleitgel und einen schwarzen samtweichen Analplug mit einem glitzernden Edelstein als Basis.
Auf Zehenspitzen verlasse ich das Zimmer. Auf meinem Weg zum Bad, muss ich an der Küche vorbei. Vorsichtig schiele ich durch den Türrahmen. Wie ich es bereits vermutet habe, hat er große Overear Kopfhörer auf und summt mit. Seine schulterlangen braunen Haare sind zu einem Pferdeschwanz gebunden und er trägt nur seine Jogginghose. Ich kann mich nicht entscheiden, was leckerer ist, sein Frühstück oder dieser Oberkörper. Als er sich wegdreht, um etwas aus dem Schrank zu holen, husche ich an der Küchentür vorbei und verschwinde im Badezimmer. Nach einer kurzen Morgendusche fange ich an meinen Plan umzusetzen. Mit einer ordentlichen Menge Gleitgel lasse ich den Buttplug in meinem Hintereingang verschwinden. Ich beobachte dabei im Spiegel wie mein Penis leicht anschwillt, weil in meinem Kopf die Fantasie schon etwas mit mir durchgeht. Dank der Creme, die Linda mal bei mir abgestellt hat, habe ich kein einziges Haar im Schambereich. Das hat ihn gestern schon wahnsinnig gemacht. Zufrieden drehe ich dem Spiegeln den Rücken zu und werfe mir das Dirty Socks T-Shirt wieder über. Prüfend blicke ich über meine Schulter, es fällt gut über meinen Hintern. Probehalber hebe ich es ein Wenig an und es wird schnell offensichtlich, dass ich keine Unterwäsche trage, wenn ich jetzt noch meine Pobacken leicht anhebe, glitzert der Buttplug verheißungsvoll. Genau so wollte ich das.
"Guten Morgen großer Kellner.", sage ich und schlendere mit den Händen hinter dem Rücken in die Küche. Hannes nimmt sich die Kopfhörer ab. "Guten Morgen kleiner Kellner.", geht er auf meine Spielerei ein. "Was willst du heute Frühstücken?", fragt er mich lächelnd. Er liebt dieses Outfit. Unschuldig spiele ich mit dem Saum meines Shirts und spanne wie nebenbei über die noch kleine Beule in meinem Schritt. Der Buttplug stimuliert mich bei jeder Bewegung. "Ich weiß nicht. Du darfst heute entscheiden." Ich lehne mich auf den kleinen hüfthohen Tresen, der uns so oft als Frühstückstisch gedient hat. "Spiegelei auf Toast?", schlägt er vor und versucht sich auf etwas anderes zu konzentrieren als meinen Schritt. Gespielt nachdenklich blase ich meine Wangen auf und lasse die Luft langsam entweichen. Dann setze ich eine schelmische Miene auf. "Ich hätte eher Lust auf was Süßes.", sage ich mit einem anregenden Unterton, während ich kurzeitig das Shirt etwas noch oben ziehe. Wenn er hingesehen hat, sollte er bemerkt haben, dass ich nichts drunter trage und er hat hingesehen. "Was Süßes?", seine Augen kleben immer noch an meinem Oberschenkel. Ich laufe um den Tresen herum und drücke ihm einen Kuss auf die verwirrten Lippen. Beim Zurücklehnen streife ich die Seite seiner Jogginghose. Jackpot! Er trägt auch nichts darunter. Ich muss ein Stöhnen unterdrücken, als ich mich gegen den Tresen lehne und das den Buttplug in mir bewegt. Das Rattern hinter seinen hübschen braunen Augen hat aufgehört. "Normalerweise bin ich doch der, der auf süße Dinge Lust hat.", seine Stimme wird rau und er kommt auf mich zu. Seine Hände legen sich warm auf meine Hüften. "Ist da etwas, dass du mir verschweigst?", seine Hände wandern tiefer. Er denkt bestimmt, er weiß, was ich für ihn bereithalte, aber das ist alles Teil meines kleinen aufreizenden Spiels. "Vielleicht.", säusle ich und spiele mit den Bändern seiner Jogginghose. Prickelnd berühren seine Finger meine nackte Haut und schieben langsam das übergroße Shirt nach oben. Der Fakt, dass kein Stoff zum Vorschein kommt, scheint ihm zu gefallen, denn der Umriss seines Ständers wird immer deutlicher. "Erwischt.", hauche ich frivol und ziehe in näher zu mir. Jetzt kann seine Latte heiß an meinem Bein spüren. Hungrig küsst er mich und ich streichle verlangend seinen Schritt. Sanft drückt er mich weg. "Du bist diabolisch.", sagt er. "Warum?", frage ich scheinheilig und massiere seine Mitte weiter. Es kostet ihn viel Mühe, die richtigen Worte zu finden, weil das Blut langsam von seinem Kopf in seinen Ständer wandert. "Ich bin doch überhaupt nicht vorbereitet.", presst er zwischen den Lippen hervor. Mit gespielter Enttäuschung lasse ich von ihm ab. "Wie schade.", maule ich und drehe mich um. Nicht ohne das Shirt bis über meinen Hintern zu ziehen. Es ist wirklich schade, dass ich sein Gesicht nicht sehen kann, als ich meine Ellenbögen auf den Tresen und mein Gesicht in meine Hände stütze. Er müsste jetzt den besten Blick auf meinen glatten Po haben und vor Allem sollte er das Glitzern zwischen meine Backen sehen. "Fuuuck.", murmelt Hannes hinter mir leise. "Tim du kleiner ..." Ich lasse ihn nicht ausreden und wackle mit dem Hintern, während ich ihn unterbreche: "Was denn?" Endlich spüre ich seine starken Hände auf meinem Arsch. Es fühlt sich so gut an, wenn seine Finger sich in meine weiche Haut graben. Obwohl ich genau spüren kann, wie scharf er gerade auf mich ist, drückt er dennoch nur leicht gegen den Buttplug, um mir ein leichtes Stöhnen zu entlocken. Ich sehe ihn über meine Schulter hinweg an und lege meinen Oberkörper nun ganz auf den Tresen, sodass sich mein Arsch etwas in die Höhe reckt. Sein Gesichtsausdruck ist göttlich. "Wie soll ich dir denn so widerstehen?", stößt er verzweifelt hervor. Seine Hände können gar nicht aufhören meine Backen zu kneten. Herausfordernd sehe ich ihn an: "Tu's nicht."
In Windeseile ist seine Jogginghose auf dem Küchenboden und seine Finger drehen den Buttplug in mir. Meine Augenlieder flimmern, weil mich das so geil macht. Kaum hat er ihn entfernt, spüre ich auch schon, wie er seine Latte zwischen meinen Backen reibt. Ich schließe die Augen und spreize meine Beine etwas weiter. Meine Hüfte bettelt fast, dass er mich mit seinem Schwanz füllt. Hannes erfüllt meinen Wunsch. Seine Hände greifen meine Hüfte und ziehen mich mit einem Zug auf seine gesamte Länge. Mit lautem Stöhnen klammere ich mich an den Tresen. Ich bin froh, dass der Buttplug mich vorgedehnt hat, denn Hannes hält sich nicht zurück. Sterne tanzen vor meinen Augen, während er mich kraftvoll von hinten nimmt. Unsere Körper klatschen laut aneinander und mein halb erigierter Penis schwingt mit jedem Stoß hin und her. "Fuck bist du geil.", raunt Hannes und legt noch einen Zahn zu. Meine Beine zittern und mein Penis tropft auf den Küchenboden. Es fühlt sich so Hammer an. Verlangend recke ich ihm meinen Arsch entgegen, will, dass er noch tiefer in mich eindringt. Es treibt ihn zur Weißglut, er fickt mich regelrecht. Es ist selten, dass er so die Kontrolle über sich verliert, und ich liebe es. Sein Schwanz rammelt mich in die höchsten Höhen und ich kann nicht sagen, ob ich schon gekommen bin, noch kommen werde oder ob das ein durchgängiger Orgasmus ist, der mir alle Sinne raubt. Er presst sich tief in mich und ich spüre, wie sein Sperma in mich hineingespritzt wird. Erschöpft legt sich Hannes auf meinen Rücken, seine Latte bis zum Anschlag in mir verschwunden. Heftig atmend liegen wir so auf dem Tresen. "War das nicht ein geiles Frühstück.", finde ich meine Worte wieder. Er gleitet aus mir heraus und macht ein paar wankende Schritte rückwärts. Er betrachtet, wie mein bebender Körper auf dem Tresen liegt. "Das Beste Frühstück."
Plan perfekt ausgeführt.
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Von Kellner zu Kellner
RomanceTim hat einen dämlichen Wunsch, nämlich, dass sein Traummann eines Tages durch die Tür der Gaybar kommt, in der er kellnert. Eventuell könnt es ja Hannes sein, der in genau dieser Gaybar von einem Typen sitzen gelassen wird. Als Tim dann auch noch M...
