„Hey Babe. Ist alles gut?"
Ich blickte zu meiner linken. Daniel lief neben mir in Richtung letzter Block und musterte mich intensiv. Gestern nachmittag konnte ich alles vergessen. Doch heute in der Schule kam wieder alles hoch. Ricky. Ein Wochenende. 48 Stunden. Ich seine Freundin.
Ich lächelte. „Geht schon."
Er blickte mich noch immer an. „Was hältst du davon wenn wir heute was unternehmen?", schlug er plötzlich vor.
„An was hast du gedacht?"
Er zuckte die Schultern. „Keine Ahnung. Wir können zu mir gehen. Einen Filmabend machen, wenns sein muss guck ich mir auch so eine Schnulze an...", meint er grinsend.
Ich schmunzelte. „Okay."
„Okay.", grinste er weiter vor sich hin, seine Hand landete auf meiner Hüfte und zog mich an ihn. Ich lehnte mich leicht gegen ihn.
„Vielleicht gucken wir ja doch einen Horrofilm.", murmelte es plötzlich schräg über mir und ich sah zu ihm hoch.
„Vergiss es!", funkelte ich ihn an.
Er lachte. „Schon gut schon gut. Alles was du willst, babe." Er gab mir einen Kuss auf meine blonden Haare und ich wandte den Blick ab, unsicher ob ich rot wurde oder nicht. Das hatte er noch nie gemacht.
Und was hieß das jetzt? Was sollte es schon heißen. Seit wann machte ich mir wieder gedanken wegne unserer Beziehung? Nur wegen dieser kleinen Geste? Ich schüttelte über mich selbst leicht den Kopf und schmunzelte.
Ich lief neben Daniel direkt auf eminen Bruder zu, der schon abwartend an der Tür stand. Als er uns sah neigte er leicht fragend den Kopf.
„Ich gehe heute zu Daniel.", sagte ich sobald ich vor Jonas stand.
Er nickte. „Okay. Ich bin mit den Jungs... unterwegs. Ich weiß noch nicht wann ich wieder da bin. Sei spätestens um Zehn zu Hause. Und du...", er nickte Daniel zu. „Lässt sie nicht allein nachhause laufen, klar?"
Daniel grinste. „Ich werde mich Hüten."
Ein schnelles Lächeln auf Jonas Lippen, bis er zu seinem Auto lief und ich Daniel zum Mottorrad folgte.
Es war ein angenemes Gefühl, wieder hinter ihm zu sitzen, die Hände um seinen Bauch und die Häuser an uns vorbei rauschen zu sehen. Ich hatte es vermisst. Ich hatte ihn vermisst. Umso glücklicher war ich jetzt, endlich einen Nachmittag mit ihm allein zu haben.
Einen Tag mit ihm allein... ich lächelte vor mich hin.
Vor seinem Haus angekommen stieg ich ab und reichte Daniel seinen Helm wieder. Mittlerweile war ich schon öfters bei Daniel Zuhause gewesen, trotzdem war es immer wieder ein kleines Erelbnis. Besonders, wenn ich wusste, dass wir alleine Zuhause waren. Seine Eltern arbeiteten beide bis spät in die Nacht.
Gentleman like, hielt mir Daniel die Tür ein und ich trat mit einem schmunzeln ein. „Hunger?"; fragte er.
Ich nickte leicht und folgte ihm in die Küche. Er öffnete den Kühlschrank und ich lehnte mich gegen die Theke und beobachte ihn. Nach einem langen Blick in den Kühlschrank, schloss er diesen und öffnete eine Schranktür. Auch hier, ein langer Blick, dann drehte er sich zu mir.
„Problem, wenn ich Pizza bestelle?"
Ich lachte. „Tu dir keinen Zwang an."
Kurzerhand schnappte er sich das Telefon, bestellte für uns beide und winkte mich dann mit sich ins Wohnzimmer.
Während ich mich auf's Sofa fallen lies, stand Daniel vor einem großen Regal voller Filme. „Okaay... auf was hast du Lust?" Er warf mir einen Blick zu.

DU LIEST GERADE
Jonas - neues Leben (Pausiert)
Teen FictionWas passiert wenn sich mit einem Schlag alles verändert? Wenn ein Flugzeugabsturz alles bis her bestehende durcheinander würfelt? Für Jane beginnt ein neues Leben. Sie lernt plötzlich ihren Halbbruder kennen und als wäre das nicht schon genug muss s...