Sarah P.o.V
Ich ergreife die mir hingestreckte Hand von Niall und gemeinsam gehen wir zu seinem Auto. Genau wie auch schon am Mittag, öffnet Niall mir die Autotüre und steigt denn selbst ein. Als er los fährt, frage ich ihn: "Und willst du mir sagen wo es hin geht?" "Mh nein, eigentlich nicht", antwortet er, "Es ist eine Überraschung." Auch wenn ich es gerne weiss was los ist, finde ich es sehr süss von ihm, dass er es mir nicht erzählen möchte. Bis auf die leisen Klänge des Radios, verläuft die Fahrt eher ruhig. Langsam fahren wir aus London hinaus und die Gegend wird immer Ländlicher. Gespant schaue ich zu wie Niall sich auf die Strasse konzentriert. Ich könnte ihn einfach stundenlang anschauen. "Ist etwas?", fragt mich Niall und er wendet kurz seinen Blick von der Strasse weg und zu mir hinüber. Beschämt schaue ich wieder gerade aus und sage:"Nein, außer du möchtest mir erzählen wohin wir gehen." Niall fängt an leise zu lachen und erwidert darauf: "Nein, das habe ich nicht wirklich vor. Aber wir sind gleich hier." "Schade", sage ich und schaue wieder aus dem Fenster heraus.
Wir fahren auf ein etwas grösseres Grundstück, nach dem Niall irgendeinen Code am Eingangstor eingegeben hat. Vor dem Haus parkt Niall, steigt aus und öffnet die Tür für mich. "Was machen wir hier?", frage ich Niall leicht verwirrt, als dieser einen Picknickkorb aus dem Kofferraum herausholt. "Das siehst du gleich.", sagt er und nimmt meine Hand in seine. Dann gehen wir zusammen um das Haus herum und in den Garten von diesem. Von dort aus sehe ich einen kleinen Weiher, der so wie es aussieht ebenfalls zu diesem Grundstück gehört. Niall schlägt den Weg zum Teich ein, auf welchem ein Floss zusehen ist. Auf diesem befindet sich ein gedeckter Tisch mit zwei Stühlen. Dort angekommen hilft er mir auf das Floss und stellt dann den Picknickkorb ebenfalls darauf. Mit einem Paddel stosst Niall vom Ufer ab und steuert das Floss langsam auf die Mitte des Teiches. Als er es wieder gestoppt hat, setzt er sich zu mir an den Tisch und fängt an den Picknickkorb auszupacken. Er holt eine Flasche Champagner und mehrere kleinere zugedeckte Gefässe heraus. Er zündet die Kerze an, die in der Mitte des Tisches steht. Dann sagt er mich: "Ich hoffe du hast gerne Champagner" "Also zu einem Gläschen würde ich nicht Nein sagen", entgegne ich leicht schüchtern. Mensch Sarah, was ist denn nur los mit dir? Das ist doch nur Niall, da musst du nicht Schüchtern sein. Nachdem er mir von dem Champagner eingeschenkt hat , öffnet er die vielen verschiedenen Schüsseln. Aus ihnen heraus kommen viele verschiedene Köstlichkeiten. Nach dem er uns beiden die Teller gefüllt hat, hebt er das Champagnerglas auf und sagt: "Stossen wir auf einen wunderschönen Abend zusammen an!" "Auf einen wunderschönen Abend", wiederhole ich. Während wir unsere Gläser klirrend zusammenstossen schauen wir uns tief in die Augen. Während dem Essen unterhalten wir uns gut. Niall erzählt von seiner Familie und was er sonst noch so spannendes erlebt hat. Ich hingegen erzähle ihm vom Tanzen und was für komische und lustige Situationen ich schon, meistens mit Lina, geraten bin.
Als wir mit vollen Bäuchen zurück ans Ufer fahren, finde ich dass der Abend bis jetzt eigentlich super verlaufen ist. Niall verstaut die ganzen Sachen vom Nachtessen wieder im Picknickkorb. Als er sich wieder zu mir umdreht, nimmt er meine Hand und schaut mir tief in die Augen. "Bevor wir wieder Nachhause gehen, muss ich dir umbedingt etwas sagen.", beginnt er, "Ich hatte heute einen wunderschönen Abend mit dir gehabt. Und ich hoffe dir hat es genau so gefallen wie mir." Ich antworte ihm mit einem 'Ja klar' und er setzt seine kleine Rede fort. "Auch wenn wir uns noch nicht so lange kennen, und du mich am Anfang nicht ausstehen konntest, haben wir schon viel zusammen erlebt. Zum Beispiel als wir wegen einem Missverständnis zu euch nach Hause fliegen mussten, oder als wir dich das erste mal ausversehen beim Tanzen beobachtet haben. Doch ich denke diese kleine Umständlichkeiten haben uns auch gezeigt, was wir wirklich von einander halten und was wir voneinander erwarten können. Denn ich würde für dich immer alles stehen und liegen lassen, wenn wieder einmal ein grosses Missverständnis vor liegen würde. Und ja ich weiss, heute war unser erstes 'richtiges' Date, aber ich wollte dich trotzdem fragen: willst du meineFreundin sein?" Ich atme einmal tief ein, denn mit so einem Monolog habe ich definitiv nicht gerechnet. Doch mir wird bewusst, dass für mich meine Antwort auf diese Frage eigentlich schon fest steht. Und somit gebe ich ihm eine simple Antwort auf eine simple Frage. "Ja"
-THE END-
DU LIEST GERADE
Change my mind?
FanfictionLina gewinnt ein Meet & Greet mit One Direction. Es geht darum mehrere Wochen zusammen zu Leben. Lina darf jemanden nach ihrer Wahl mit zunehmen. Sie wählt ihre beste Freundin Sarah aus. Doch diese kann nichts mit berühmten Personen anfangen, sie ka...
