Part 7

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Niall P.o.V.

Nachdem wir uns wieder etwas frisches angezogen haben, da wir auf der Bühne schwitzen wie die Schweine, gehen wir in den Aufenthaltsraum. Durch die Türe hören wir schon Stimmen, doch wir verstehen kein Wort, da sie in einer anderen Sprache sprechen. „Hey ihr seit unfair! Wenn ihr kein Englisch sprecht verstehen wir ja kein Wort. Welche Sprache sprecht ihr eigentlich?“, frage ich dann neugirig. „Wir reden Deutsch und ich sehe keinen Grund weshalb wir Englisch reden sollen, wenn wir alleine sind!“, sagt, die welche beim Konzert sass, eindeutig eingeschnappt.

Dann reden die zwei irgendetwas auf Deutsch. Da ich keine Lust habe zustehen setzt ich mich neben das Mädchen welche uns geantwortet hat. „Wie heisst ihr?“, frag ich sie, während ich ihr in die Augen sehe. „Ich heisse Lina, und das ist meine Abf Sarah“, antwortet die mit dem roten Kleid. Sarah redet schon wieder auf Deutsch. Genervt verdrehe ich meine Augen. Aus den Augenwinkeln sehe ich, dass es denn anderen auch nicht besser geht.

„Könnt ihr uns bitte Versprechen, dass ihr wenn jemand von uns im Raum ist nicht Deutsch redet? Weil für uns ist es ziemlich doof wenn wir nicht wissen was ihr redet.“, fragt Louis sie, ich war erleichtert, als Lina sofort zustimmt. Doch Sarah war nicht ganz einverstanden. Jedoch macht sie einen anderen Vorschlag, und wir stimmen zu. Danach gehen wir endlich. Wir sind alle total müde, weshalb wir, nachdem wir den Mädchen ihr Zimmer gezeigt haben, sofort schlafen gehen.

Als ich am nächsten Morgen aufwache, schlafen die anderen noch. Deshalb beschließe ich das ich schon einmal Brötchen holen gehe, wir wollen ja alle einen guten Eindruck bei den Mädchen machen. Ich ziehe mein Cape tief in das Gesicht, ich bin heute nicht in der Stimmung erkannt zu werden. Nachdem ich ein paar Brötchen habe gehe ich wieder zurück. Zuhause gehe ich in die Küche und fange an den Tisch zudecken. Nach einer Weile kommt Sarah runter.

„Guten Morgen“, begrüsse ich sie mit einem Lächeln, „Hast du gut geschlafen?“ „Ja, kann ich etwas essen? Ich hab einen Bärenhunger“, fragt sie. „Klar, habe gerade frische Brötchen geholt. Es steht schon alles auf dem Tisch. Wenn die anderen auch aufwachen, machen wir die versprochene Hausführung“, antworte ich während wir beide an den Tisch setzen.

Ich schaufle mir einen grossen Berg Essen auf den Teller. Am Morgen habe ich immer am meisten Hunger.Es ist ja nicht um sonst die wichtigste Mahlzeit am Tag. Erstaunt sehe ich wie Sarah fast auch so viel nimmt wie ich. „Magst du denn so viel?“, frage ich sie etwas geschockt. „Klar! Nur weil ich ein Mädchen bin heisst es noch lange nicht, dass ich nicht viel Essen kann“, antwortet sie genervt und verdreht ihre Augen. So wie es aussieht war ich nicht der erste der sie danach Fragt. Wir essen Schweigsam. Nach und nach kommen auch schon die anderen. Nach einiger Zeit ist ein riesiges Chaos am Tisch. Wie immer eigentlich. Nur das dieses mal zwei Mädchen ebenfalls zu dem Chaos beitragen.

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