Ich stand mitten in einem Wald, er war dunkel und unheimlich aber es schreckte mich nicht. Erstens war ich im Wald Zuhause und zweitens hatte ich keine Angst, allerdings sprang mein innerer Kompass an. Etwas stimmte hier nicht, eigentlich beruhigte mich die Natur. Ein Zischen schreckte mich auf. Langsam kringelte sich eine grünbraune Schlange um den dicken Ast vor mir. Sie war genauso groß wie Kyōfu in seiner vollen Größe, vielleicht noch etwas größer. Auch das riesige Tier schreckte mich nicht. Die Schlange stoppte genau vor mir und von ihrem Kopf löste sich eine Gestalt.
"Du...", meinte ich leise als ich in giftgrüne Augen blickte. Ein breites Grinsen stahl sich auf das Gesicht des blassen Mannes. Warum passiert das hier? Was will er?
"Weißt du aus was das Leben besteht, kleine Schlange?", ein Schauer lief mir den Rücken herab. Ich hasse das und ich hasse ihn. "Schmerz, Trauer, Hass, Rache und dazwischen ein Funken Hoffnung und das lächerliche Gefühl von Liebe."
"Was willst du mir damit sagen?", stöhnte ich und massierte mir die Schläfe. So ein sinnloses Gequatsche.
"Ich nicht, dein "Kompass" sagt es dir. Ich symbolisiere nur die Angst in dir.", meinte der Schlangenmann und ich ließ mich genervt in einen Schneidersitz fallen.
"Gut du unterbewusste Angst. Teile mir deine heilige Botschaft mit.", was ein blöder Traum.
"Pass lieber auf deine Freunde auf oder du verlierst sie...genau wie deine Eltern.", die Schlange jagte auf mich zu. Vor meinen Augen sah ich Blut, welches das saftige Gras tränkte, Messer in zerfetzten Körpern.
Mit einem Schrei wachte ich auf und umklammerte den Plüschfuchs, den ich von Konan hatte. Schweißtropfen rollten über meine Stirn und das Plüsch des Fuchses spiegelte die Hitze meines Körpers wieder. Ich drückte das Tier fester an mich und schloss die Augen, riss sie aber sofort wieder auf als mich zwei starre, blaue Augen, kalt und ohne Gefühl, anblickten. Langsam kletterte ich aus dem Bett, den Fuchs noch immer an mich gedrückt. Ich zog meinen Koffer unter dem Bett hervor und zog den weiten, schwarzen Mantel über die kurzen Schlafklamotten und sprang über die Dächer bis ich zum Tor kam. Dort bog ich ab und gelangte zu den Traininsfeldern, welche von einem letzten bisschen Wald umgeben waren. Ich sprang auf einen Ast, setzte den Fuchs vor mich und holte tief Luft.
"Also gut, fassen wir zusammen.", meinte ich leise zu dem Plüschtier. "In dem Traum hat Orochimaru meine inneren Ängste verkörpert, welche lauten meine Freunde zu verlieren. Ich glaube mehr, dass das ein Wahn meiner Psyche ist." Ich biss mir auf die Wange und blickte zum Sternenhimmel auf. "Andererseits hat mein Kompass den Traum beeinflusst und der liegt nie falsch. Also könnte der Traum wahr werden. Und dann ist da noch die Sache mit...mit meinen Eltern...nein. Das ist sicher nicht bedeutend." Ich schüttelte den Kopf. Das Ganze verwirrt mich immer noch. Seufzend zog ich den Anhänger der Kette hervor. Jetzt könnte ich Itachi gut gebrauchen. Oder doch lieber jemand der mich ablenkt? "Ich vermisse euch..." fest umschloss ich den Anhänger und schloss die Augen in der Hoffnung sie würden spüren, dass ich an sie dachte. Was sie wohl gerade machen...wahrscheinlich schlafen, außer Sasori vielleicht. Er hatte sich ja zu einem Holzkopf umbauen müssen und Holzköpfe brauchen keinen Schlaf. Ich drückte den Fuchs an mich und verharrte in dieser Position. Wie spät es war, merkte ich erst als der Sternenhimmel von einem strahlenden Sonnenaufgang abgelöst wurde.
Au es wird spannend. Wenn es mal weniger Updates gibt, tut mir das Leid aber die elfte Klasse meint, mich voll beanspruchen zu müsse. Ich hoffe, ihr versteht das. :3
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Der Weg eines Ninja // Naruto Fanfiction
FanfictionSie wissen gar nicht was ich weiß und ich weiß viel. Ich weiß, dass Pain nicht Pain heißt, ich weiß, dass Tobi nicht immer Tobi ist, ich weiß, dass Itachi nicht schweigsam sondern traurig ist, ich weiß, dass Sasori nicht kaltherzig, sondern nur nich...