Am nächsten Morgen schleife ich eine sehr widerwillige und bedrückte Fleur zu Hannah.
"Hannah, Fleur hat dir was zu sagen", sage ich und zerre Fleur nach vorn, die versucht, sich hinter mir zu verstecken.
Etwas langsam beginnt sie, die ganze Geschichte zu erzählen. Zwischendurch stockt und stottert sie. Schließlich, als sie bei der Trennung ankommt, fängt Fleur an zu weinen.
"Ich ... ich verstehe dich, wenn du mir das nicht verzeihst", schluchzt sie. "Ich hätte es dir gleich erzählen sollen."
Hannahs Hände zittern. Ihr Gesicht zeigt keine Regung, aber ihre Augen machen deutlich, dass sie schockiert und wütend ist. Schließlich steht sie auf.
"Komm mit", sagt sie gefährlich ruhig zu Fleur und geht zum Ausgang des Speisesaals. Fleur blickt mich flehend an, aber ich schüttele nur den Kopf. Die Suppe muss sie jetzt allein auslöffeln.Fleur hat mir nie erzählt, was genau zwischen ihr und Hannah abgelaufen ist. Das ist unter den beiden geblieben. Sie kamen zur zweiten Stunde zu spät. Hannah sagte später zu mir, dass sie Fleur erst zusammengestaucht und dass sie dann lange und ernst miteinander gesprochen hatten. Was ich aber weiß: Sie haben sich ziemlich schnell miteinander versöhnt. Nicht direkt an diesem Tag (an dem Hannah im Gegensatz zu sonst sehr still war), aber schon zwei Tage später waren sie wieder dicke Freundinnen. Ich freute mich still für sie.
Ein Woche später führt Felix mich in einen leeren Klassenraum.
"Wir müssen reden", sagt er ernst, aber seine Augen strahlen Freude aus. Ich setze mich auf einen Tisch.
"Schieß los."
Er druckst ein bisschen herum. "Nun ... es ist so ... unsere Quidditchmannschaft der Schule hat es ins Finale der internationalen Schulmeisterschaften geschafft", platzt er endlich strahlend heraus. Ich schlinge ihm meine Arme um den Hals.
"Na dann", ich drücke meine Lippen für einen Moment auf seine, "Herzlichen Glückwunsch!" Felix legt seine Arme um mich.
"Das Finale ist in drei Wochen. Und du darfst mitkommen", sagt er. Ich sehe erstaunt zu ihm auf.
"Erlaubt Madame Maxime das denn?", frage ich.
"Deshalb sage ich dir das ja", erklärt er und fügt eilig hinzu: "Aber nur, wenn du willst, natürlich."
"Klar komme ich mit!", schimpfe ich grinsend, "Was erwartest du denn?"
Felix verschließt mir denn Mund mit einem langen Kuss.
"Werd nicht frech, Wölfchen", grinst er. Ich lache.
"Sonst wäre ich doch kein Wölfchen", kontere ich.
Erst später am Abend kehren wir in unsere Gemeinschaftsräume zurück. (Denkt jetzt ja nichts falsches!) Wir saßen noch lange gemeinsam in der Bibliothek und, in unser Gespräch vertieft, merkten wir erst, wie spät es war, als Madame Renard, die Bibliothekarin, kam und uns hinauswarf."Du hast ein Glück", seufzt Fleur neidisch, als ich ihr und Hannah alles erzähle. Ich grinse.
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Ich hab ne totale Schreibblockade. Keine Ahnung warum, aber dieses Kapitel musste ich mir ganz schön aus den Fingern ziehen, deshalb ist es auch so kurz. Hmpf. Nächstes Mal ist es länger.
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Mein magisches Leben und ich (Harry Potter FF) ✔️
FanfictionDieses Buch erzählt die Geschichte von Clara Cecily Dumbledore, Albus Dumbledores Enkelin. Schon zu Anfang ihrer Schulzeit in Hogwarts ist sie zusammen mit ihrer besten Freundin Liana Sphinx die Beste ihres Jahrgangs und wird deswegen in den Süden F...