Josie P.o.V
Ich saß neben Jax im Auto und guckte nach draußen. Dieses mal aber mit viel weniger Enthusiasmus und Freude. Jax war der ekelhafteste und gefährlichste Mann den ich jemals erlebt hab! Ein Wunder dass er mich noch nicht umgebracht hat!
"Siehst du Püppchen so gefällst du mir viel besser. So deprimiert und zurückhaltend. Endlich hälst du mal dein Maul!"
"Ich glaube echt dein Daddy hat dich früher einmal zu viel in den Arsch gefickt!"
Jax packte meinen Oberschenkel und drückte zu.
"Du tust mir weh!"
"Pff, mir egal. Ich kann dich heute auch einmal zu sehr in den Arsch ficken kleines Fräulein!"
"Würdest du eh nicht!"
"Wollen wir wetten?"
Ich antwortete darauf nichts, ich wette doch nicht mit Jax um meinen Arsch! Allerdings hatte ich jetzt doch etwas Angst, ich hatte einen wahnsinnigen und verrückten Mann herausgefordert mit nur vier Wörtern.
"Ich versteh es nicht, den letzten Monat hast du kaum was gesagt, dich meinen Anweisungen nie widersetzt. Was ist denn jetzt anders als vor einer Stunde?!"
"Ich hab wieder eine neue hässliche Seite von dir gesehen und da sich schon über 15 oder 20 Frauen von dir unterdrücken lassen muss ich das nicht auch noch!"
"Baby ich hab keine hässlichen Seiten, ich bin aus jedem Blickwinkel betrachtet ein Prachtkerl!"
"Schönheit liegt im Auge des Betrachters." Er ließ endlich wieder meinen Oberschenkel los, ich hätte erwartet, dass er mich wieder schlägt oder so. Aber zum Glück ließ er los.
Eine ganze Weile fuhren wir weiter und waren dann kurz vor seiner Einfahrt.
"Was hälst du eigentlich von Autosex?"
"Schrecklich, wie jede Art von Geschlechtsverkehr mit dir!"
"Du bist bis heute ja auch noch nicht zu dem Genuss gekommen Sex mit mir zu haben."
"Bis heute?"
"Ja ganz richtig gehört, heute bist du dran! Die 23 Weiber unterdrücke ich zwar aber keins ist gut genug zum Ficken, aber ich hab ja dich." Jax hielt an und guckte mich an.
Ohne einen weiteren Kommentar abzugeben stieg er aus dem Auto aus und joggte um es. Jax machte mir die Tür auf.
Und dann!
Ich nutzte meine Chance, einen Moment der Unaufmerksamkeit und ich war weg. Jax hatte eine Nachricht bekommen und fischte sein Handy aus der Hosentasche. Er achtete nicht auf mich und ich konnte wegrennen!
"Komm zurück du Hure!"
Ich rannte; so schnell als würde es um mein Leben gehen. Das tut es ja auch irgenwie. Also einen besseren Zeitpunkt zum rennen hätte ich mir nicht aussuchen können!
Ich rannte auf eine Wiese die dem Haus direkt gegenüber war. Große Haken schlagen hätte ich nicht können, denn dafür bin ich zu langsam. Ich konnte absolut nicht mehr aber mein Adrenalin hörte nicht auf sich zu verteilen. Ich lief so schnell wie meine Beine mich trugen. Ich hörte Jax hinter mir, er war nicht weit entfernt!
"Bleib jetzt stehen und wir vergessen das ganze!" Lüge. Er würde das niemals vergessen, er würde mich heute 10 mal entjungfern wenn er es könnte, er würde mir auf all meine Gliedmaßen seinen scheiß Namen ritzen. Aber ich bin ihm gerade knapp 6 Meter entfernt und renne immer weiter. Ich rannte in den vom Haus nahegelegenen Wald. Er dicht und auch am Tag dunkler. Meine Chance mich zu verstecken! Ich hörte dicht hinter mir die Äste knacken und die Blätter wehen. Er kam immer näher und ich wurde langsamer; meine Kraft verlässt mich allmählich.
Ich guckte nach hinten, nur noch kanpp drei Meter die uns trennten.
Plötzlich fiel ich und das sehr tief. Ich landete auf meinem Rücken! Ich hatte einen kleinen Abhang nicht gesehen und fiel den runter. Ich hörte wie Jax irgendwas fluchte aber verstehen konnte ich ihn nicht. Mein Rücken tat höllisch weh und ich konnte kaum aufstehen! Ich musste hier aber weg, ich hatte mir jetzt einen massiven Vorsprung zwischen meinem Verfolger und mir gebracht, dass musste ich nutzen! Da ich im Moment nur mit rollen und kriechen dienen konnte, rollte ich mich über den dreckigen Waldboden. Ich versuchte immer mehr Meter zwischen mir und Jax zu kriegen!
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Jax Parker - Sociopath
Mystery / Thriller"Was willst du jetzt tun mein Engel?" "Sterben." "Und was ist, wenn ich das nicht zulasse?" "Weinen." "Dann weine doch?" "Ich hab schon so viel geweint, ich kann nicht mehr."
