Josie P.o.V.
Fuck!
Was habe ich nur getan? Wie kann man nur so behindert sein? Ich hab mit Jax geschlafen und das freiwillig. Ich war zwar ziemlich voll aber trotzdem. Ich hab angefangen und wollte es so sehr. Scheiße, das wird er mir immer hinterher hängen.
So schlecht wie jetzt habe ich mich selten gefühlt. Und nicht dass das schon schlimm war, nö. Jetzt lieg ich bei ihm nackt im Bett und dass auch noch in seinen Armen. Er schlief noch und das sollte auch möglichst noch so bleiben.
Ich versuchte mich langsam und vorsichtig aus seinen Schlingen zu befreien.
Dann endlich drehte Jax sich stöhnend schlafend um. Ich ergriff meine Chance und kletterte aus dem großen Bett. Langsam, leise und nackt tippelte ich durch sein Zimmer.
Da ich mich beeilen musste, griff ich mir nur ein großes graues T-Shirt und eine Boxershorts von ihm und zog sie mir über. Das musste jetzt reichen. Jax könnte jeden Augenblick aufwachen und das möchte ich um jeden Preis vermeiden.
Ich schlich mich aus seinem Zimmer in den Flur. Viel zu schnell lief ich die Treppen herunter, so dass ich fast hinfiel. Leise ging ich in die Küche und guckte in den Kühlschrank. Ich schnappte mir eine große Flasche Wasser und trank gefühlt einen halben Liter daraus. Das kalte Mineralwasser brannte sich den weg runter in meinen Magen. Mein ganzer Hals brannte. Kaltes Wasser mit Kohlensäure ist echt kein Spaß. Ich hatte aber verdammt viel durst gehabt.
Auf einmal öffnete sich die Tür, ich schreckte zusammen und griff nach dem nächst gefährlichen Gegenstand den ich fand. Ein Kochlöffel. Okay gut mehr sag ich dazu nicht.
Ich stand da also und war kurz davor mit dem Kochlöffel auf Jax einzuschlagen. "Wer bist du denn?" Fragte ich verdutzt als da dieser schmächtige junge Mann vor mir stand. "Phillip. Ich bin der Untergebene von Mister Parker."
"Oh Gott, dir wurde aber eine gewaltige Hirnwäsche verpasst." Murmelte ich.
"Ich soll um punkt 11 Uhr das Frühstück zubereiten und Herrn Parker danach wecken."
"Ich helfe dir dabei."
"Sehr nett von ihnen aber ich soll das alleine machen."
"Also erstens mal bitte sieze mich nicht, du bist ja sogar älter als ich und zweitens mir ist das egal. Du kannst Hilfe gebrauchen und dann komme ich auf andere Gedanken." Ich öffnete wieder den Kühlschrank und holte Aufschnitt und alles andere raus.
"Danke das ist wirklich freundlich von dir." Phillip nahm das Besteck aus der Schublade und legte es auf den Küchentisch. Ich holte drei Teller und platzierte sie ebenfalls.
Die geschnittenen Brotscheiben kamen in einen kleinen Brotkorb.
"Guten Morgen." Diesmal schreckte ich noch mehr zusammen als beim ersten Mal. Denn dieses Mal stand da kein schmächtiger junger Mann sondern Jax.
Aber dieses mal griff ich auch nicht nach einem Kochlöffel sondern nach dem Brotmesser. Es hat viele, schöne, große Zacken und verletzt einen bestimmt sehr.
"Es wundert mich das du noch laufen kannst nach gestern Nacht." Jax grinste verschlagen und wollte mir das Messer abnehmen. Ich merkte wie rot ich wurde und guckte zu Boden. "Hör bitte auf. Sei einfach leise."
"Wenn du mir das Messer gibst hör ich auf." Niedergeschlagen drückte ich ihm das Messer in die Hand.
"Erwarte ich etwa Gäste oder warum stehen da drei Teller?"
"Für mich und Phillip." Murmelte ich leise.
"Du kommst auf meinen Schoß und der Sklave kann im Keller essen."
"Bitte wenigstens für Phillip, er hat es sich verdient."
"Vergiss es. Phillip räum die beiden Teller wieder ab und geh in den Keller bis ich dich rufe." Ohne auch nur irgendwelche Anstalten zu machen, räumt er die zwei Teller weg und verschwand aus der Küche.
"Wie kannst du nur so herzlos sein? Wenn er schon nach deiner Pfeife tanzt, dann lass ihn wenigstens mit essen!" Stinksauer guckte ich zu Jax.
"Jetzt beruhig dich mal wieder! Er ist ein dummer Sklave und hat hier nichts zu melden. Er isst dann wann ich es ihm befehle."
"Du widerst mich an."
"Achja? Gestern war das noch ganz anders als ich dich vom bösen Harry befreit habe."
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Jax Parker - Sociopath
Tajemnica / Thriller"Was willst du jetzt tun mein Engel?" "Sterben." "Und was ist, wenn ich das nicht zulasse?" "Weinen." "Dann weine doch?" "Ich hab schon so viel geweint, ich kann nicht mehr."
