"Komm jetzt Prinzessin, die ersten Gäste sind da!" Ich saß auf dem Bett und starrte seit Stunden auf die dunkle Wand. Der Gedanke Kai zu begegnen macht mir Angst. Es gibt mir ein Gefühl der Unsicherheit!
Ich hatte ein durchsichtiges Hemd an und Unterwäsche. Welch ein Wunder, Jax erlaubte mir einen BH.
Jax hatte einfach nur ein schwarzes Hemd mit einer schwarzen Hose übergezogen.
"Ich will nicht. Bitte lass mich hier."
"Komm jetzt!" Zischte er sauer und packte mein Handgelenk. Mein Entführer riss mich vom Bett und zog mich mit sich.
Ich stolperte halb nackt die Treppe herunter und guckte mich um. Es standen überall Snacks rum und Boxen waren aufgestellt. Man könnte meinen es steigt bald eine Party unter Freunden. Aber wer Jax besser kennengelernt hatte, weiß dass er keine Freunde besitzt. Die Menschen um ihn herum sind nur Mittel zum Zweck für ihn.
"Josette, darf ich dir Mr. Davis vorstellen? Er war mein Verbündeter bei dem Ausbruch aus der Psychiatrie." Wenn blicke töten könnten, dann... naja man kennt das schon.
"Ach wegen ihnen sitze ich hier fest. Herzlichen Glückwunsch, sie haben 3 Menschen auf dem Gewissen. Einer war zufällig mein Vater." Freundlich nickte ich und wollte weiter gehen, doch Jax hielt mich immer noch fest.
"Freut mich auch dich kennenzulernen."
"Darf ich ihm die Augen auskratzen?" Flüstere ich zu Jax und bekam nichts als ein verärgertes Kopfschütteln.
"Hol dir ein Bier aus dem Kühlschrank Marco." Befahl Jax regelrecht und ging mit mir ins Wohnzimmer. Auf der Couch saß Saúl Mantra und trank auch ein Dosenbier. "Saúl kennst du ja." Wir beide nickten. Jax platziere mich neben ihn. "Pass mal auf sie auf, ich muss kurz was erledigen."
Jax verschwand und ließ mich mit seinem schmierigen Mitarbeiter alleine.
"Du weißt schon dass du heute das einzige Mädchen hier sein wirst?"
Verdutzt guckte ich ihn an und guckte mich sofort um. Stimmt, Jax und das weibliche Geschlecht sind noch nie große Freunde gewesen. Aber falls es um Sex geht sind sie die besten Freunde. "Und dafür ist das ein gewagtes Outfit." Saúl grinste dreckig und legte eine Hand auf meinen nackten Oberschenkel. "Fassen sie mich nicht an. Ein schmieriger Waschlappen reicht mir der meint sowas machen zu müssen!" Mantra wollte zu einer Ohrfeige ansetzten doch stoppte dann. "Wärst du nicht Jax Mädchen würdest du erst durchgefickt und dann zerstückelt werden!" Flüsterte er und streichelte weiter mein Bein.
"Finger weg du Sack." Knurrte Jax und setzte sich wieder zwischen uns. "Hier ich hab das harte Zeugs geholt. Jack Daniels, Jägermeister, Wodka alles dabei." Lächelte er und stellte einen Shot mit all den drei Flaschen auf dem Wohnzimmertisch. "Das schmeckt bestimmt scheiße!" Murmelte ich leise und guckte mir die Flaschen genau an.
"Mantra, kümmer dich ein bisschen um die paar Gäste. Die sollen genügend mit Alkohol versorgt sein." Ohne zu mucken stand der ekelhafte Typ auf und begab sich ebenfalls in die Küche. Es waren vielleicht erst zehn Menschen hier. Ich kannte außer Saúl niemanden.
"Hier trink den." Ich bekam das kleine Gläschen in sie Hand. Es war eine dunkelbraune Flüssigkeit drin. "Trink jetzt. Sofort runterschlucken."
Ich nippte er ein bisschen, was ein Fehler war. "Ihhh das schmeckt ekelhaft!" Quiekte ich und stellte das Gläschen wieder hin. "Entweder du trinkst das jetzt oder du teilst das Bett heute mit meinem Bruder!" So schnell ich konnte schnappte ich mir das kleine Glas und kippte das Getränk runter. Ich schüttelte mich und verzog das Gesicht als hätte ich in tausend Zitronen gebissen.
"Das schmeckt scheiße!" Quiekte ich wieder. "Sagen wir noch drei bis vier Shots und du bist in dem Zustand in dem ich dich haben will.
Es klingelte wieder an der Tür was alle fünf Minuten der Fall war. Ich hörte wie sich die Tür öffnete und Menschen den Flur betraten.
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Jax Parker - Sociopath
Misterio / Suspenso"Was willst du jetzt tun mein Engel?" "Sterben." "Und was ist, wenn ich das nicht zulasse?" "Weinen." "Dann weine doch?" "Ich hab schon so viel geweint, ich kann nicht mehr."
