-Elf-

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Alec ist in dieser Nacht noch nach Hause gefahren und auch am Sonntag habe ich weder etwas von ihm gesehen, noch gehört. Erst habe ich darüber nachgedacht, ihm eine Nachricht zu schreiben, aber ich wollte das er das, was zwischen uns passiert ist, erst mal überdenkt. Vielleicht ist es doch nichts für ihn, denn er hat mir in der Nacht nur zögerlich seine Nummer auf einen abgerissenen Zettel geschrieben.

Als ich am Montag von meinem Wecker aus dem Schlaf gerissen werde, schaue ich als Erstes auf mein Handy, aber wieder habe ich keine Nachricht von Alec, nur eine von Cat, die mich fragt, ob ich noch lebe. Seufzend krabbel ich aus dem Bett und beschließe, ihr erst später zu antworten.

Zum Glück muss ich wieder ins Archiv, denn hier kann ich meinen Gedanken nachhängen, ohne dabei gestört zu werden. Gerade als ich eine der Akten einsortiere, schlägt mir jemand von hinten auf die Schulter. Ich zucke erschrocken zusammen und als ich mich umdrehe, sehe ich in das grinsende Gesicht von Jace.

"Magnus, so in Gedanken?" lacht er und ich nicke. "Jetzt sag nicht, du bringst mir noch mehr Papierkram." stöhne ich und deute  auf den Stapel, den Jace mit sich trägt. Er nickt bedauernd und drückt in mir in die Arme. "Leider doch. Geht's dir besser?" fragt er. "Besser? Wieso?" Er runzelt die Stirn. "Na im Pandemonium ging es dir nicht gut. Das hat zumindest Alec behauptet. Er meinte, er hat dich auf dem Weg zur Toilette getroffen und du wärst sehr blass gewesen." Mir wird warm. "Ach so. Ja, mir war plötzlich schlecht aber alles wieder ok." lüge ich und drehe ihm den Rücken zu.

"Dann ist ja gut. Hast auch nicht mehr viel verpasst. Alec ist auch gegangen. Wahrscheinlich war er frustriert, weil er niemanden aufgerissen hat." lacht er und ich falle künstlich lachend mit ein.

"Heute Training Magnus?" fragt er dann und ich überlege, was ich ihm auftischen soll. Man sieht tatsächlich Abdrücke von Alecs Leidenschaft auf meinen Schultern. "Heute leider nicht. Ich hab gestern nur im Bett gelegen. Vielleicht hab ich mir irgendwas eingefangen." Prüfend sieht er mich an. "Du bist auch ganz rot aber ich hab von sowas keine Ahnung. Ok, dann werde ich Clary fragen, ob sie Zeit hat.
Wir sind jetzt offiziell zusammen." sagt er mit stolz geschwellter Brust und ich muss lachen. "Glückwunsch. Ihr passt gut zusammen. Ich mag sie." Er sieht erleichtert aus. "Das ist gut. Wie wäre es mit einem Doppeldate?" Erstaunt sehe ich ihn an. "Du, Clary, ich und wer?" frage ich misstrauisch.

"Sie hat sicherlich einige Freundinnen oder Freunde. Irgendwer wird wohl dabei sein für dich." Ich seufze. "Wie gesagt, ich bin momentan nicht interessiert aber danke." Er nickt. "Ok. Wir sehen uns später ja?" Ich hebe die Hand zum Abschied und wende mich dann wieder den Akten zu.

Nach ein paar Minuten höre ich ein Geräusch hinter mir, drehe mich aber nicht um. "Bringst du mir noch mehr Arbeit oder versuchst du noch mal mich zu einem Doppeldate zu überreden? Wie gesagt, ich bin nicht interessiert." brumme ich und zucke wieder erschrocken zusammen, als sich zwei lange Arme um meinen Oberkörper schlingen.

"Du bist nicht interessiert. An niemandem?" haucht mir jemand ins Ohr und ich lege seufzend meinen Kopf auf seiner Schulter ab. "Momentan nur an einem Mann, den ich wahnsinnig gerne in meinem Bett habe." flüstere ich und er lacht leise. Langsam drehe ich mich zu ihm um.

"Was machst du hier Alexander?" frage ich und er zieht mich an sich. "Ich hab dich vermisst." sagt er.  "Du hast dich nicht gemeldet." sage ich vorwurfsvoll und würde mir am liebsten die Lippe abbeißen. Wir sind schließlich kein Paar und werden es auch nie sein und doch klinge ich, wie eine zickige Frau.

"Ich wusste ehrlich gesagt nicht, ob ich von mir aus die Initiative ergreifen darf. Ob es dir Recht ist wenn ich schon einige Stunden später nach deinen Berührungen bettel." Ich seufze. "Alexander, ich bin dominant, ja aber ich bestimme nicht über dein Leben. Wenn du dich melden möchtest, darfst du das jederzeit." Er nickt. "Ok." flüstere er und küsst mich.

Überraschender Weise genieße ich den Kuss, mehr als ich sollte und es ist mir gerade egal, ob jemand uns sieht. Trotzdem müssen Alec und ich klären, wie wir der Sache gegenüber stehen. Ist es uns egal, ob jemand es weiß oder ist es unser Geheimnis? Was ist mit Jace?

"Wir müssen reden." murmel ich. "Gerade will ich nicht reden, sondern ganz andere Dinge tun." haucht er an meinem Mund und interessiert sehe ich ihn an. "Was für Dinge?" frage ich und mit einem Grinsen, geht er langsam vor mir auf die Knie. Gespannt beobachte ich ihn und lehne mich an den Aktenschrank hinter mir an.

Alec leckt sich über die Lippen und öffnet meine Hose. Mir wird warm und ich bin sofort erregt. Er sieht einfach zu heiß aus, als dass es spurlos an mir vorbei gehen würde, was er da treibt. Schnell hat er meine Jeans geöffnet und ein Stück herunter gezogen. Mein Penis springt ihm entgegen und als seine Zunge über meine Spitze fährt, stöhne ich leise auf. Er nimmt mich in seinen Mund auf und ich vergrabe meine Finger in seinen Haaren. Sanft ziehe ich an einzelnen Strähnen und er saugt an mir.

"Du machst das gut Alexander. Ja, lutsch meinen Schwanz." keuche ich und er beginnt, den Kopf vor und zurück zu bewegen. "Fuck, ja. Hör nicht auf." Ich beginne ihm meine Hüfte entgegen zu stoßen. Mir ist egal, ob mich jemand hören kann und ich stöhne immer lauter. "Ich bin gleich soweit Alexander. Mach weiter. Ich werde gleich in deinen Mund spritzen und ich möchte, dass du alles schluckst."

Er nickt kurz und leckt und saugt noch intensiver. Wieder kralle ich meine Hände in seine weichen Haare und als ich zu ihm herunter sehe, ist es mit mir vorbei. "Fuck, ich komme jetzt. Ahh." stöhne ich und entlade mich in seinem schönen Mund.

Paralysiert  -Malec-Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt