Kapitel 6 - Teil2

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Ich verdrehte die Augen. "Du weißt schon das ich kein kleines Kind mehr bin, das beschützt werden muss? Ich bin alt genug um selber zu jagen. Und weißt du was? Ich habe schon so manche Dinge gejagt und war nicht sehr schlecht darin!"

Nach langem hin und her entschied sich Dean dann doch dafür, mich mitzunehmen. Ich grinste breit als er sagte: "Na gut! Dann komm doch mit! Ich garantiere aber nicht, dass du da heil rauskommst." Ich zuckte mit den Schultern und ging zurück in mein Zimmer, um mein Silbermesser, meine Waffe und mein Handy zu holen. Dean sorgt sich regelrecht um mich. Haha, wie süüß! Ich musste lächeln. Ich ging gerade aus meinem Zimmer raus, als die Beiden in ihr Auto einstiegen. Ich raste die Treppe nach unten und stieg in den Impala ein. "So kanns losgehen?" - "Du hättest keinen Sprint hinlegen müssen! Wir hätten auf dich gewartet!" erwiderte Dean anstatt eine Antwort zu geben.

Wir fuhren nicht in die Stadt sondern landeten irgendwo außerhalb. Als ich fragte wohin wir gehen, erklärte Sam, dass das hier das einzige halbwegs bewohnbare und leerstehende Haus sei. Es sah wirklich so aus wie man sich ein altes Haus aus einem Horrorfilm vorstellt. Die Farbe blätterte ab, Türen und Fenster zerstört, eine alte Veranda, die nicht mehr ganz war, und ein quietschendes Türchen im Zaun um das Haus herum. Alles in allem also das perfekte Versteck für einen Dschin.

Sam und Dean reichten mir ein Glas aus ihrem Kofferraum. Der war wirklich sehr beeindruckend, aber das ist Nebensache. Auf jeden Fall reichten sie mir ein Glas voller Blut. Ich verstand und zückte mein Silbermesser, tauchte es in das Blut und gab es weiter an Sam, der das gleiche tat. Sie erklärten mir noch, dass ich meine Silberkugeln benutzen sollte und immer auf den Kopf zielen soll, da das einen Dschin ebenfalls verletzt. Ich nickte und wir gingen in das Haus. Nicht wir drei sondern nur ich und Sam. Dean dagegen umrundete erst einmal das gesamte Grundstück bevor er auch in da Haus eintrat. Wir teilten und auf: Sam und ich untersuchten das Obergeschoss und Dean die unteren Räume.

Wir sagten kein Wort als wir oben 3 Frauen und ein Mann mit gefässelten Händen sahen. Sie berührten gerade noch so mit ihren Zehenspitzen den Boden. Außerdem schienen sie bewusstlos zu sein. Wir wurden von zwei Dschins gestört, als wir gerade die Fesseln durchgeschnitten haben. Also legten wir die 3 Frauen auf den Boden und begannen zu kämpfen. Mein Dschin schien etwas dumm zu sein: Ich täuschte ihn und konnte ihn somit gleich mal mein Messer ins Herz rammen. Sam dagegen schien den stärkeren erwischt zu haben. Er wurde an die Wand gedrückt und schon fast berührte der Dschin mit seiner glühenden blauen Hand sein Gesicht. Ich nahm mein Messer und stoch von hinten auf den Dschin ein. Seine ebenfalls glühenden Augen erloschen und er fiel zu Boden.

" Hm... Respekt! Zwei auf einmal." lobte Sam mich. Ich lächelte und half ihn die letzten zu befreien. Während ich die restlichen Räume durchsuchte, aber niemanden fand, trugen Sam und Dean die Verletzten nach draußen und versuchten sie aufzuwecken. Sie müssen Bobby gerufen haben denn er stand neben seinem Auto und half den 5 auf die Beine und ins Auto. Bobby fuhr schon 4 von ihnen vorraus zum Krankenhaus. Dean und Sam trugen die Leichen aus dem Haus. "Zwei auf ein mal, Sammy! " sagte Dean zu Sam. Sammy! Ich wette er hasst es so genannt zu werden!

"Eigentlich war ich das nicht... Es war Ava. Sie hat mein Leben gerettet!" - " Ich grinste Dean an. als er zu mir mit großen Augen anschaute. " Ooh" sagte er. "Oh?! Mehr hast du nicht zu sagen? Das war einfach nur grandios!" - "Jaja super!" Ich verdrehte meine Augen und stand noch eine Weile genervt da, entschied mich aber dann dazu mir eine Schaufel aus dem Kofferraum zu besorgen und den Zwei dabei zu helfen Viereckige Löcher zu graben, um die Dschins zu begraben.

Es war dunkel, als wir ins Auto stiegen, um zurück ins Motel zu fahren. Dort angekommen lief ich in mein Zimmer und duschte mich. Ich war so müde, dass ich mich mit nassen Haaren hinlegte und sofort einschlief.

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