Ich warf meine Zigarette auf den Kiesboden und drückte sie mit meinen schwarzen Doc Martens aus, ehe ich mich durch die Hintertür wieder in den Backstage Bereich begab. Suchend schaute ich mich nach Bausa um und fand ihn schließlich neben der Tür, die zum Treppenhaus führte vor. "Bist du fertig?", fragte er lässig. "Gleich", antwortete ich, öffnete meine schwarze Lederbauchtasche und holte meine Sonnenbrille heraus. Ich setzte mir diese auf und nickte mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen. Julian öffnete die Tür und ich folgte ihm die Treppen nach unten.
Durch eine schwarze Tür mit der Aufschrift "Betreten Verboten" gelangten wir in einen Bereich der mit roten Bändern abgesperrt war. Zwei große Security Männer versuchten die vielen kreischenden Leute von uns fernzuhalten. Julian gab einem der Männer ein Zeichen und er ließ die ersten fünf Leute zu uns rein. Aufgeregt liefen sie auf mich los. Ich versuchte cool zu bleiben und umarmte sie.
Wir machten Fotos und ich vergab Autogramme. Auch mit Bausa wollten viele der Leute Bilder machen. Es waren sehr viele Menschen da und es war schwer den Überblick zu behalten. Bisher hatten wir gerade erstmal die Hälfte der Leute geschafft und es war schon eine Stunde vergangen. Es kam mir vor wie eine Art Meet & Greet.
Als nächstes kamen zwei Mädchen zu uns. Die eine blond und aufgeregt, die andere braun und genervt. Die Blondine umarmte mich fröhlich und sagte: "Oh mein Gott! Apache, ich glaubs nicht! Ich bin Kayla und das ist meine Freundin, Steffanie!". Die Braunhaarige, also Steffanie verdrehte nur die Augen. Kayla beachtete sie gar nicht und fragte stattdessen: "Kann ich ein Foto mit dir machen? Steffi komm mach ein Foto!". Sie drückte ihrer Freundin ihr Handy in die Hand und stellte sich neben mich. Ich nickte nur und konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Steffanie machte ein paar Fotos und gab ihrer Freundin das Handy zurück, die sich eilig die Fotos ansah. Ich musterte währenddessen die schlecht gelaunte Steffi durch meine Sonnenbrille. Ich musste zugeben sie war sehr hübsch. Ich schob meine Brille Richtung Nasenspitze und schaute tief in ihre schönen, grünen Augen. Ich wusste nicht ob sie meine Blicke bemerkte, denn sie würdigte mich keines Blickes. Ich verlor mich wohl etwas in ihren Augen, denn ich merkte erst nicht, dass Kayla mir eine Frage stellte. Ich schob meine Sonnenbrille wieder nach oben und schaute zu ihr. "Hast du eine Freundin?", wiederholte sie sich. "Nein", lachte ich und band mir meine langen Haare zu einem Dutt zusammen. Steffanie verschränkte ihre Arme: "Können wir jetzt endlich gehen?". Kayla atmete tief durch und nickte schließlich. Sie umarmte mich noch einmal, bevor sich die Beiden durch die Menschenmenge drückten und die Halle durch den Haupteingang verließen. Diese Steffanie weckte Interesse in mir.
Den restlichen Abend war ich wie abwesend, ich musste ständig an ihre schönen Augen denken. Sogar Julian fiel das auf, als wir zusammen zurück zum Tourbus gingen, doch ich sagte nur, dass ich müde sei. Was war nur los mit mir?
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Meet & Greet (Apache 207)
Hayran KurguIch traf sie bei meinem ersten Meet & Greet. Und von da an ging sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich verlor mich schon bei unserem ersten Blickkontakt in ihren smaragdgrünen Augen. Egal wie schwer es werden würde ich musste sie kennenlernen.
