22. Kleine Flecken der Lust

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Travis hielt mit seinem Motorrad vor meinem Haus, weshalb ich Abstieg und ihm den Helm reichte. »Danke.« ich kam dem hübschen Gesicht näher und platzierte meine Lippen sanft auf seinen. Er grinste und erwiderte den Kuss. »Schreib mir, wenn was ist.« Travis reichte mir mein Handy, weshalb ich verwirrt rein blickte und leise lachte. Ich löste mich von ihm und drehte mich um, um in das Haus zu gelangen. Mein Bruder lehnte an der Kücheninsel und musterte mich mit einem schnellen Blick, wobei sein Zeigefinger auf meinen Hals deutete. Natürlich. Ich schluckte und legte mein Haar über die kleinen Flecken an meinem Hals. Mit einem scharfen Blick ging er vor, in mein Zimmer, in welches ich ihn folgte. »Du musstest doch nicht gleich-« er stoppte sich selbst und zischte sauer. Seufzend setzte ich mich auf mein Bett. »Alec lass gut sein.« ich setzte mich in den Schneidersitz und beobachtete meinen Bruder, der bloß nickte. »Ich möchte nicht, dass du wegen ihm weinst, Phel.« er ging zurück zur Tür und schenkte mir ein sanftes Lächeln. »Und komm bevor du zu Mum und Dad gehst noch einmal zu mir, damit ich dir sagen kann, ob du die Knutschflecken gut überschminkt hast.« er schloss die Tür und ließ mich mit einem leichten Lachen zurück. Ich musste wirklich darauf achten, dass alle Knutschflecken weg waren, damit Mum und Dad nicht ausrasteten. Obwohl Mum eher darauf reagieren würde. Ich nahm mir ein Handtuch, verließ das Zimmer und verschwand im Badezimmer. Ich streifte die Klamotten von meinem Körper und warf einen Blick in den großen Spiegel. »Oh Gott.« flüsterte ich und strich über die kleinen Lustflecken, die über meinem Oberkörper verteilt waren. Sogar meine Brüste zierten einige Knutschflecken. Ich biss mir grinsend auf meine Unterlippe und strich sanft über die Flecken, die mich an mein erstes Mal erinnerten. Wieso beschwerten sich so viele über das erste mal? Travis war sanft und doch hart gewesen. Eine Mischung, die mir gefiel. Ich seufzte leise als sich ein Pochen bemerkbar machte. Meine Mitte zog sich zusammen und das Pochen meiner Klit verstärkte sich, bei den Gedanken an Travis. Okay, jetzt geh schon duschen. Ich löste mich vom Spiegel und ging auf die Dusche zu. Nach ein paar Minuten trat ich aus der Dusche, nahm mir das Handtuch und trocknete mich schnell ab. Mit einem Handtuch bekleidet, lugte ich aus der Tür und huschte durch den Flur als niemand zusehen war. Ich schloss die Zimmertür hinter mir ab und ließ das Handtuch über meinen Körper gleiten. »Ophelia?« die Klinke wurde nach unten gedrückt, doch die Tür öffnete sich glücklicherweise nicht. »Mum?« Ich zog meine Augenbrauen zusammen und suchte nachdem Kleid, das schon längst hätte auf meinem Bett liegen müssen. Oh Gott. Meine Knutschflecken waren noch garnicht überschminkt. »Ich muss mich noch schminken. Häng das Kleid bitte einfach an die Türklinke.« rief ich ihr zurück und schaute an mir runter. Ich ging zum Schrank und zog mir einen schwarzen Spitzenslip über. Die Schritte meiner Mutter entfernten sich, weshalb ich die Tür einen Spaltweit öffnete und mir das Weinrote Kleid schnappte. Flink schloss ich die Tür wieder und streifte mir das Kleid über, wobei mein Blick in den Spiegel glitt, der an dem Schrank hing. Ich nahm mir schwarze High heels heraus und schlüpfte hinein. Seufzend setzte ich mich an meinen Schreibtisch und holte mein Notfall Schminke heraus, da ich mich normalerweise nicht schminkte. Nach etwa zehn Minuten klopfte es an meiner Tür, weshalb ich panisch auf den letzten Fleck blickte. »Einen Moment.« rief ich Richtung Tür und überschminkt den letzten Dunklen Fleck. »Ich habe noch eine Kette für dich und Ohrringe, da du-« meine Mutter platzte ins Zimmer und stoppte. Sie hob ihre Augenbrauen und musterte mich. »Seit wann schminkst du dich?« sie kam auf mich zu, legte den Schmuck auf den Schreibtisch und hob mein dunkelrotes Haar, um es in einen strengen Zopf zu binden. Sie liebte es, wenn ich meine Haare in einem Zopf trug. »Ich wollte mal was neues.« log ich und nahm die Perlenkette an mich, um sie um mein Hals zulegen. Meine Mutter schloss die Kette und setzte mir die Ohrringe ein. »Danke.« ich betrachtete mich einige Sekunden und biss mir auf meine Unterlippe. Ob Travis mein Outfit gefallen würde? »Ich bin unten.« sie gab mir einen Kuss auf meine Stirn und verschwand aus dem Zimmer. Mein Bruder kam ins Zimmer geplatzt und schien wirklich erstaunt zusein. »Wow, das ist echt Zauberei.« murmelte er und betrachtete meine Schultern und meinen Hals. Ich lachte leicht, nickte und stand vom Tisch auf. Sein Arm legte sich um meine Schulter und zog mich aus dem Zimmer. »Hoffen wir mal das Mum nicht zu laut über die anderen lästert.« mein Bruder grinste mich frech an und bekam von mir ein Lachendes Nicken. Damit hatte er wohl ins Schwarze getroffen. Jedesmal war es doch das selbe und jedesmal hatten Mum und Dad danach Streit, weil er es einfach nicht mochte. »Da seid ihr ja.« Dad stand an der Treppe und betrachtete uns lächelnd. »Du siehst gut aus.« Der Arm von Alec löste sich, wobei jetzt der meines Vater seinen Platz auf meinen Schultern gefunden hatte. »Du hast da übrigens einen Knutschfleck vergessen.« er lachte leicht, was mich geschockt zu ihm rauf blicken ließ. Was war wenn Mum das sah? »Äh, ich sollte-« mein Vater unterbrach mich. »Wenn sie es eben nicht gesehen hat, dann wird es jetzt auch nicht passieren.« Dad löste sich und ging zu meiner Mutter, die in den Mercedes stieg. »Ich dachte du wolltest gucken, ob alle bedeckt sind.« fuhr ich meinen Bruder an, der meinem hals betrachtete. »Er ist ja nicht auffällig-« ich stoppte Alec mit einem scharfen Blick. Seufzend stieg ich in den Mercedes und lehnte mich an die Tür. Er konnte ja nichts dafür. Travis aber schon und wenn ich ihn sah, musste ich ihm erstmal eine Ansage machen. Ein Knutschfleck war ja okay, aber gleich so viele. Mir gefiel es, vorallem dann wenn er sie machte, aber danach?- Ich hatte schließlich eine Mutter, die alleine bei seinem Namen die Kontrolle verlor.

TravisGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt