»Also ich habe mir die Kameras angeguckt und mir jede einzelne angekreuzt.« ich zeigte mit meinen Zeigefinger auf die Kreuze, die auf dem Plakate abgebildet waren und blickte einmal in die Runde. Die Männer blickten alle verstehend auf das Blatt Papier und schienen alles mit verfolgen zu können. Wahrscheinlich war es das erste mal das sie einen Plan wirklich bis zum Ende hin durch geplant hatte. Als Drogenhändler musste man bloß gute Verstecke, gute Ecken und viele Kunden finden. Als Meisterdieb musste man unauffällig sein und bestahl Menschen, ohne einen Plan. Bei Cedric war ich mir nicht sicher. Er war einfach anders. Er hatte aber sicherlich noch nie einen Plan benutzt, was mich verunsichert. Sie mussten sich unbedingt daran halten. Sonst würde alles schief gehen. »Die Hintertür ist für die Raucher immer offen, da werden zwei von euch rein gehen.« der Griff um meine Taille verfestigte sich. Travis. Ich wollte mit meinen Augen rollen, unterdrückte es aber bewusst und konzentrierte mich lieber wieder auf den Überfall. Die Tür zur Raucherecke war meistens auf, obwohl das Personal das nicht einmal durfte. »Du siehst heiß aus, wenn du deinen Plan erklärst.« hauchte Travis in mein Ohr und erzeugte eine Hitze in meinem Unterleib. Ich räusperte mich und versuchte Abstand von Travis zu nehmen, doch er drückte mich wieder an sich. Gott! Wie sollte ich mich nur konzentrieren, wenn er mir solche Dinge zuflüsterte. »Die anderen zwei werden vorne rein gehen.« murmelte ich dann und schaute noch einmal in die Runde, wobei ich Travis bewusst ignorierte. »Es wird niemand verletzt!« ich wusste zwar, dass ich hier zwischen Kriminellen stand, doch durch Travis fühlte ich mich besser, stärker und beschützter. Alle nickten. Alle außer Cedric, der mich grimmig anschaute. »Cedric.« zischte Travis und war wohl garnicht mit dem Blick seines muskulösen Freundes zufrieden. Ebenso wie ich. Er hatte seit Anfang an eine andere Aura. Gefährlicher. Ich war mir sicher, dass er nicht nur überfalle gemacht hatte. Vor einem Mord würde er sicherlich auch nicht zurück schrecken. Ich schluckte und versuchte mein Selbstbewusstsein aufrecht zu halten. »Ich werde zwischen den Geiseln sein.« murmelte ich, während Travis mir einen sanften Kuss auf meine Schläfe gab. »Alles gut, Ma vie?« flüsterte er mir leise zu und lehnte seinen Kopf an meinen. Ich nickte stumm und starrte einige Sekunden nur auf das Plakat vor meinen Augen. Seufzend zeigte ich auf drei rote Kreise. »Dort Sind die Notfall Knöpfe.« erklärte ich knapp und schmiegte mich enger an Travis. »ihr müsst aufpassen, dass keiner davon gedrückt wird, sonst kom-« eine tiefe Stimme unterbrach mich. »Sonst kommen die Bullen innerhalb von fünf Minuten.« beendete Cedric meinen Satz. »Lass sie aussprechen, Cedric.« ein tiefes Knurren entkam Travis Lippen, weshalb ich zu ihm auf blickte. Sein kompletter Körper spannte sich an und die gefährliche, eiskalte Maske setzte sich wieder über sein hübsches Gesicht. »Schon gut.-« ich schaute wider zu Cedric. Ich presste meine Lippen auf einander, um nicht irgendeinen Spruch ab zulassen und glitt statt dessen mit meiner Hand über Travis Rücken. Ich Stich sanft unter das T-Shirt, auf seinen nackte Rücken und genoss die Wärme seiner Haut. »Okay und du beruhigst die Geiseln.« Cole, der nicht älter als 16 war, musterte mich leicht besorgt und warf dann einen vorsichtigen Blick zu Cedric, der seinen Blick emotionslos auf dem Plakat hielt. »Ja.« ich schenkte ihm ein Lächeln, damit er wusste, dass alles gut war. »Ihr lasst zwei Jeeps hinten stehen.« ich zeigte auf zwei gemalte Autos und bekam ein einstimmiges Nicken. Da wir das Geld zu 4 teilen mussten, mussten wir mehr mit nehmen, wobei ich nichts vom Geld haben wollte. Ich war wohlhabend, bekam was ich wollte und brauchte kein Geld um meine Mutter das Leben zu retten. »Und da geht ihr auch raus, über die Brücke, direkt in den Wald, der in zwei Richtungen führt. Einer fährt langsamer und lenkt die Polizei ab, während die anderen zwei in ein Haus im Wald fahren, wo das Geld gewaschen wird. Travis wird zu seinem Motorrad gehen und so tun als würde er auf mich warten. Er wird auch die Polizei rufen.« meine Stimme war wieder kraftvoller als zuvor, was auch gut so war. Ich wollte nicht schwach wirken. »Cedric du klärst das mit den Waffen und Cole du schaffst die Jeeps an.« Travis zwang mich dazu, mich mit ihm umzudrehen. »Ich kümmere mich, um die Kameras.« er drehte seinen Kopf zu seinen Kollegen und zog mich dann nach draußen zu seinem Motorrad. »Du bist heute sehr Provokant, Ma vie.« raunte er und drückte mich gegen die Wand der Lagerhalle. Ich grinste frech und fuhr mit meinen Händen über seine Bauchmuskeln. Jeder Muskel spannte sich an und erweckte ein sehnsüchtiges pochen meiner Klit. »Was meinst du?« Fragte ich so unschuldig wie möglich. Oh, ich liebte dieses kleine Glitzern in seinen eisblauen Augen. »Glaub mir, Ophelia.-« er stoppte. »Wären wir nicht hier vor der Lagerhalle, würde ich dich so hart nehmen, bis du meinen Namen raus schreist.« ein tiefer Ton entkam seiner Kehle und seine eisblauen Augen verdunkelten sich in ein tiefes Meeres blau. Stürmisch. Wild. Ich zuckte zusammen und presste meine Beine aufeinander. Das Ziehen in meiner Mitte wurde stärker und meine Mundwinkel hoben sich leicht. »Dann sollten wir von hier verschwinden.« wisperte ich und spürte seinen Griff, der sich ruckartig verstärkte. Er beugte sich zu mir runter und presste seine Lippen hart auf meine. Hungrig. Verlangend. Ich stöhnte gegen seine Lippen, drückte meinen Körper an seinen und fuhr mit meinen Händen in seinen Nacken. Ein nicht zu bändigendes Feuer durchfuhr mich und verschaffte mir eine Gänsehaut. Ich löste mich widerwillig und musterte sein Gesicht schnell. »Wir sollen fahren, Babe.« Ich grinste frech und löste mich endgültig von seinem Körper, nur um auf sein Motorrad zuzugehen und mir den Helm zu nehmen. Travis setzte sich auf das Rad und warf mir einen Verlangenden Blick zu. »Zu dir?« fragte ich, bevor ich den Helm aufsetzte. Travis nickte, weshalb ich mich voller Vorfreude hinter ihn setzte und meine Arme um seinen Bauch legte. Ich hoffte nur, dass sein Vater nicht da war, obwohl Travis mich dann vermutlich nicht mit nehmen würde.
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Travis
Dla nastolatków»Ich muss dadurch.« flüsterte ich und spürte die Nervosität, die mich von Kopf bis Fuß einnahm. Wieso kam er mir so nahe und wieso hatte das so eine Auswirkung auf mich? Seine Nähe fühlte sich verdammt gut an. Ein breites Grinsen legte sich auf sein...
