Kapitel 46

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~Eine Feier ist der beste Schluss~

Der Saal im Rudelhaus war festlich geschmückt. Damian stand auf einer Leiter, die von Jackson eisern festgehalten wurde. Der Alpha musste sich mächtig zusammenreißen um nicht sofort auf seinen Mate zu springen. Innerlich hoffte Jackson, dass es Damian genauso gehen würde und das sie heute Nacht Zeit zusammen verbringen würden. Eine starke Welle eines großartigen Geruchs kam von Damian und ließ Jackson laut die Luft einziehen und genüsslich Knurren. "Oh Gott, Jackson hilf mir schnell runter", hörte der Alpha. Damian klang so erregend in Jacksons Ohren, dass dieser ihn sofort runter zog, damit dieser in seinen Armen landete. "Jackson!" Damians strenge Stimme riss ihn aus seinem Traumzustand. "Du kannst mich doch nicht einfach von der Leiter ziehen! Ich hab mich so erschreckt." Der Alpha sah seinen Mate sofort entschuldigend an, dennoch entging Jackson nicht, dass auch Damian Mühe hatte seinem Verlangen nicht nachzugeben. 

Als alles dekoriert war, begab sich Damian in die Küche, zu ein paar Wölfinnen, die unglaublich gut kochen konnten. "Wie siehts aus? Braucht ihr Hilfe?" Fünf Köpfe drehten sich zu ihm. "Nicht das ich wüsste. Fünf reichen ja auch in der Küche." Leyla ist die Wölfin, der Damian am meisten vertraute. Sie sah ihn grinsend an. "Du und Jackson wart ja ganz schön fix im Saal", meinte sie frech schmunzelnd. Damian sah sie empört an, wurde aber knallrot. "Wir haben halt nicht oft zusammen so viel Zeit." "Und deswegen wollt ihr es sofort im Saal machen?" "D-das ist nicht richtig." Die Wölfinnen begannen zu kichern, Damian war einfach zu süß, wenn es um Jackson ging. "Geh dich doch schonmal umziehen. In einer Stunde geht es los." Damian nickte leicht, sah Leyla nochmal mit einem scharfen Blick an - den sie jedoch gekonnt ignorierte - und ging hoch in das Schlafzimmer von ihm und Jackson.

Zu Damians Überraschung stand Jackson schon vor dem großen Spiegel und zog seinen weißen Pullover aus. Seit sie dieses Rudel hatten, trainierte Jackson mit den Wölfen täglich, nach einem Jahr sah man dies auch deutlich. Leicht biss sich Damian auf seine Unterlippe und ging leise in den Raum, schlich sich zu Jackson und legte seine Hand auf seinen muskulösen Rücken. Jackson bekam sofort eine Gänsehaut und sah Damian durch den Spiegel an. "Wenn du hier bist ist alles fertig, nicht wahr?" Langsam strich Damians Hand höher zu seiner Schulter. "Richtig. Dann brauchen die Mädels wohl auch keine Hilfe." Mädels - das Wort ließ Damian überhaupt nicht gut fühlen. Das sah auch Jackson. "Was ist los", fragte er unschuldig und sah Damian besorgt an. "Haben die Mädels was gesagt?" Schon wieder dieses Wort, murrend packte Damian Jacksons Schulter härter. "Hör auf das zu sagen." "Was? Mädels?" Damian erkannte, dass Jackson ihn provozieren wollte und nahm seine Hand von seiner Schulter. Eigentlich wollte er seine Hand nun in seine Hüfte legen und seinen Mate beleidigt ansehen, doch Jackson war schneller. Er nahm Damians Hand, zog seinen Mate an sich und küsste ihn stürmisch. Damian stieg sofort darauf ein, schlang seinen Arm um Jacksons Nacken.

"Spring", befahl Jackson als er ihren Kuss unter brach und Damian tat es. Jacksons Hände legten sich unter Damians Hintern, damit er nicht runterfiel, dann drücke Jackson seinen Mate an die Wand. Sie sahen sich lange an, atmeten schwer. "Jackson~" Genüsslich schloss Jackson seine Augen, begann sich langsam gegen Damian zu bewegen. "Damian~ ich...ich vermisse dich so sehr", hauchte Jackson gequält. Leicht biss sich Damian auf die Unterlippe. "Warte bitte noch ein bisschen, Schatz." Damians Stimme zitterte, er legte seinen Kopf in den Nacken, genoss Jacksons Berührungen, die jedoch stoppten. Schnell öffnete er seine Augen und sah in Jacksons Enttäuschung machte sich bei Jackson breit. "Damian. Du weißt, dass ich immer auf dich Rücksicht nehme und deine Entscheidung akzeptiere." Damian nickte sofort. "Bitte versuch dir vorzustellen, wie schwer es für mich ist, dir nicht mehr auf diese Weise nahezukommen. Für mich ist Sex genau so wichtig wie kuscheln und reden." Damian sah auf Jacksons Bauch. "Tut mir Leid", flüsterte Damian nur. Langsam ließ Jackson Damian runter, küsste sanft seine Stirn. "Komm, wir ziehen uns weiter um. Ich denke, dass unsere Eltern die ersten sein werden."

Jackson behielt recht. Zuerst waren Rudolph und Lupin da, die Damian und Jackson freudig umarmten und in den Saal gingen, in dem die restlichen Rudelmitglieder waren. Danach kam Sonja, Jacksons Mutter. Sobald Toby seine Oma sah wollte er mit ihr spielen, worauf Sonja sofort einstieg. Als nächstes kamen Damians leibliche Eltern, die mehr als stolz auf ihren wiedergefundenen Sohn waren. Fabian und Susan ließen sich ziemlich Zeit bis sie kamen, aber dann, als sie endlich vor der Tür des Rudelhauses standen umarmte Damian Susan herzlich und bat sie ein. Erst als das Alphapaar zur Seite trat erschienen die Gründe des Zuspätkommens. Sie hatten ihre ganze Familie mitgebracht. Damian strahlte als er alle Kinder ihrer Freunde sehen konnte. Zum Glück hatten Jackson und Damian genug Platz, denn es war mal Damians Wunsch die ganzen Kinder von Susan und Fabian kennenzulernen. 

Die Feier war mehr als gelungen. Alle verstanden sich gut, das Essen schmeckte fantastisch, die Musik verleitete nur so zum Tanzen und so flogen die Stunden nur so vorbei.  Nach und nach gingen die Gäste von Damian und Jackson ins Bett bis nur noch Jackson und Damian auf der Tanzfläche standen, engumschlungen, sich nur sanft hin und her bewegend. "Alle sind schlafen", flüsterte Jackson dann leise. Damian nickte leicht und löste seinen Kopf von Jacksons Brust. "Lass uns auch ins Schlafzimmer gehen", sagte Damian leicht lächelnd. Diesmal nahm er Jacksons Hand und zog ihn hinter sich her. 

Kaum hatte Damian die Schlafzimmertür hinter sich und Jackson geschlossen, drückte er seinen Alpha an die Tür und sah ihn an. "Was wird das", fragte Jackson. Er begann automatisch zu grinsen, das steckte Damian an. Damian grinste Jackson heiß an, legte seine Hände an seinen Bauch. "Ich bin bereit, Babe", schnurrte er. Kurz darauf spürte er Jacksons Hand, die über seine Hüfte strich. "Bist du sicher?" "Oh ja...schon beim Umziehen aber ich wollte dir jetzt eine Freude machen." Langsam schob er Jacksons Hemd hoch. Als es endlich auf dem Boden lag, war der Startschuss abgegeben, sie küssten sich leidenschaftlich. Jacksons und Damians Hitze brach vollkommen aus, schloss die Beiden in ihrer eigenen kleinen Welt ein. Jacksons Sehnsucht nach Damians Körper ließ den Alpha wild Damians Sachen zerreißen. Seine eigenen waren bereits durch Damian auf dem Boden ihres Schlafzimmers. 

Damians Herz raste, seine Hände waren in Jacksons Haaren vergraben, während er ihn mit seiner Zunge in den Himmel schickte. Er stöhnte erstickt auf, Jackson zeigte ganzen Einsatz. "Warte~!" Jackson stoppte und sah Damian an. Der Omega atmete tief ein und wieder aus. Er zitterte leicht, setzte sich aber dennoch auf. "Du bist dran", flüsterte Damian. Wieder tauschten sie Küsse aus, bis Damian auf Jackson saß. Er legte seine Hand um Jacksons Glied, fuhr langsam auf und ab. Jackson legte seinen Kopf in den Nacken, genoss die lang vermissten Zärtlichkeiten Damians. Als Damian schneller wurde und seinen Mund hinzunahm, spürte er Jacksons Hand an seiner Hüfte und dann an seinem Po. Seine Finger waren feucht und plötzlich landete einer in ihm. Damian stöhnte auf, hielt kurz inne, wie Jackson. Sie tauschten einen intensiven Blick aus. "Mach weiter Babe~", forderte Jackson Damian auf und bewegte seinen Finger in ihm. Damian verwöhnte Jackson weiter, genoss gleichzeitig Jacksons Finger in ihm, bis ein zweiter hinzu kam. "Jackson", wimmerte er leise auf. Es schmerzte. Jackson zog Damian hoch zu sich, küsste ihn, versuchte ihn abzulenken. "Gleich geht's wieder." Langsam konnte sich Damian wieder entspannen, das merkte Jackson sofort. Als sich Damian an seine zwei Finger gewöhnt hatte, fügte er noch einen hinzu.

Der Vollmond schien hell in ihr Schlafzimmer, als Jackson und Damian sich leicht lösten. "Ich liebe dich", flüsterte Damian. Langsam sank er ins Bett zurück und zog Jackson mit sich. "Ich liebe dich auch Schatz." Durch den Vollmond spürten Damian und Jackson ihre Verbindung viel intensiver. Sie fühlten fast schon selber das, was der andere empfand. Die Nacht explodierte, setzte tausend Sternschnuppen frei, die Damians und Jacksons Nacht heller machten. 

Das schönste Gefühl am nächsten Morgen ist, aufzuwachen und in das schlafende Gesicht seiner großen Liebe zu sehen. Jackson könnte nicht glücklicher sein, denn er hat seinen verlorenen Wolf wiedergefunden.
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Mit diesem Kapitel ist das Buch jetzt offiziell abgeschlossen.

Einen riesen großen Dank, an alle die es gelesen, kommentiert und gevotet haben.

Mein Ziel ist erreicht, denn ich habe es geschafft euch Freude mit meinen Ideen zu machen.

Schaut gern in anderen Bücher von mir vorbei. :3

Danke, dass ihr von Anfang bis Ende dabei wart.

Eure Feli <3

Damian ~ Der verlorene WolfWo Geschichten leben. Entdecke jetzt