Ashley´s P.O.V
Wir suchten jetzt seit Tagen nach der Lösung für das Problem,das sich mein Sohn nannte.Alaric und Meredith hatten sowohl Damon als auch Damian Blut abgenommen und würden heute endlich mit dem Ergebniss kommen.Zumindest hofften wir das alle.
Damon war schon mit Damian im Wald gewesen,aber er hatte nichts weiter gefunden.Doch wir merkten die Veränderung.Damian war launischer geworden,ja er kam fast an die Launen seines Vaters ran.Er war schnell beleidigt,aber er kriegte sich ebenso schnell wieder ein.Wenn er sauer war,musste schonmal die Einrichtung seines Kinderzimmers herhalten und sein Spielzeug war deutlich weniger geworden.
Während Damon sich um unseren Sohn und dessen befinden kümmerte,versuchte ich unsere Tochter von ihrem Beauty Trip zu bekommen.
Vor einer halben Stunde hatten wir die Kinder ins Bett gebracht und Alaric hatte sich angekündigt.Wir saßen alle im Salon und warteten darauf,dass er endlich kommen würde.
Damon saß neben mir und hielt angespannt meine Hand.Nervlich setzte ihm der Gedanke,sein Sohn könnte werden wie er,ziemlich nahe und auch wenn er versuchte sich nichts anmerken zu lassen hatten wir alle von seiner Angst mitbekommen und versuchten unsererseits so gut zu helfen,wie es eben ging.
Wir hörten die Haustür aufgehen und wieder zufallen und sahen,wie Damon und Stefan für ihre Söhne innerlich begannen zu beten.
Alaric betrat den Salon mit Merdith an der einen und einem Zettel in der anderen Hand.
Jetzt wurde auch ich langsam nervös und konnte nichts dagegen tun,dass sich Damon´s anspannung auf mich übertrug.
Er verschwand kurz in die Küche,holte zwei Stühle und setzte sich dann hin.Alaric´s Miene konnte ich nicht entnehmen,ob das was jetzt kommen würde,ein Schlag in die Magengrube sein würde oder die Blumen dieser Welt zum blühen bringen würde.
>>Die Blutuntersuchung hat länger gedauert,als ich erwartet hatte<<,begann er.>>Was ich gefunden habe,ist wirklich unglaublich.<<
Mit jedem Wort wurde Damon neben mir noch angespannter und drohte meine Hand zu zerquteschen.
>>Alaric,bitte sag es einfach<<,bat Klaus.
>>Na gut,ich habe sein Blut mit verschiedenen Substanzen zersetzt,die Menschen töten würden.
Feuer tötet ihn nicht,Eisenkraut wirkt wie bei normalen Vampiren auch.Gifte können ihm nichts anhaben und er scheint durch nichts zu töten zu sein.Das mit dem Pflock ins Herz ist nur eine Theorie und den Praxis Versuch werde ich bestimmt nicht starten<<,rückte er endlich raus.
>>Er ist also wirklich ein Halbvampir?<<,wollte ich wissen,denn Damon versuchte gerade das gesagte zu verarbeiten.
>>Es scheint so.Ich habe in Damian´s Blut ziemlich viel Genmaterial seines Vaters gefunden also denke ich,dass er erstmal üben muss sich zu kontrollieren<<,bestätigte Alaric.
Damon stand auf und lief unruhig durch den Raum.In seinem Kopf arbeitete er gerade einen Plan aus.
>>Wir können hier keinen unkontrollierbaren Halbvampir rumlaufen lassen und es gibt hier nicht genügend Wald.Wir müssen aus der Stadt raus,vielleicht ein paar Tage<<,murmelte er vor sich hin.>>Wenn ich mit Damian nach Mystic Falls fahre,könnte ich Maria um hilfe bitten.Sie hat um einiges mehr erfahrung als Bonnie.<<
Ich wusste das Damon´s Idee gut war,aber der Gedanke das er ein paar Tage weg sein würde behagte mir nicht wirklich.
Damon´s P.O.V
Ich wollte noch eine weile in Lynchburg wohnen und konnte es mir nicht leisten aufzufallen,was passieren würde,wenn man mich jeden Tag in einem Wald sehen würde,den viele der Einwohner zum Wandern benutzten.Stefan hatte schon seine schwierigkeiten hier jagen zu gehen,was er auf die Nacht beschränkt hatte.
Ashley konnte ich nicht mit nach Mystic Falls nehmen,weil einer von uns beiden bei unserer Tochter bleiben musste,aber irgendjemanden musste ich noch mitnehmen.
>>Klaus hast du interesse daran,deine Geschwister nochmal zu sehen?<<,wollte ich von ihm wissen.
Natürlich hätte ich auch Stefan fragen können,aber vermutlich würde er Aiden jetzt erstmal nicht aus den Augen lassen und das war auch gut so.
Außerdem hätte Damian nochmal die Möglichkeit seine Großeltern zu sehen.Frank und Amanda vergötterte er nahezu.
>>Klar.Aber wir nehmen Caroline mit<<,beschloss er.
Damit war ich einverstanden.Caroline hatte hier keine Verpflichtungen und würde vielleicht sogar eine Hilfe sein.Außerdem verstand Damian sich gut mit ihr.
>>Wir fahren Morgen Früh los.Ich bring Emilia zur Schule und rede mit Damian´s Lehrer.Von da aus fahren wir dann direkt nach Mystic Falls<<,erklärte ich und sah zu,wie sich der Salon leerte.
Ich bedankte mich bei Alaric für die Arbeit die er zusammen mit Meredith geleistet hatte.Ashley und ich verzogen uns nach Oben in unser Schlafzimmer.Es behagte ihr nicht mich gehen zu lassen.
>>Denkst du unsere Ehe hält diese Fernbeziehung aus?<<,witzelte ich und versuchte mir nicht anmerken zu lassen,dass ich die Situation genauso beschissen fand.
>>Wir werden es überleben<<,erwiderte sie und legte sich unter die Bettdecke.
Ich legte mich neben sie und verschränkte die Hände hinter dem Kopf.
>>Ich hätte nie gedacht,dass das mit uns beiden so ernst werden würde<<,gestand ich und sah zur Seite.
>>Und jetzt haben wir zwei wunderbare Kinder und sind verheiratet.Wenn man bedenkt,dass du Bindungsängste hattest,als wir uns kennengelernt haben,sollte ich mir vielleicht auf die Schulter klopfen<<,erwiderte sie.
>>Ich hatte bestimmt keine Bindungsängste<<,protestierte ich.
Jetzt huschte ein Lächeln über ihr Gesicht.Nach so vielen Jahren,war ich immernoch süchtig nach ihrem Lachen.
>>Du warst 172 Jahre alt und ich war deine erste feste Freundin<<,erklärte sie bestimmend.
Ich raffte mich auf und legte mich so hin,dass ich über ihr war.
>>Ich hab meine erste feste Freundin geheiratet<<,sagte ich gespielt geschockt.>>Für mich hört sich das eher nach Verlustängsten an.Ich meine...ich hab meine erste Freundin geheiratet.Ich hab nichtmal richtig gelebt.<<
Sie schlang ihre Arme um meinen Hals.
>>Du hast genug gelebt.Es wundert mich,dass deine Leber noch funktioniert<<,spottete Ashley.
>>Witzig,Prinzessin.Aber wo wir gerade dabei sind vergleiche aufzustellen.Ich hab ein bisschen in meinem Gedächtnis gekramt und was gefunden.Du hast den ersten mit dem du geschlafen hast geheiratet.<<
Für mich war es das schönste Gefühl der Welt zu wissen,dass ich der einzige war,der sie so gesehen hatte.Und noch schöner war,dass ich auch der letzte sein würde.
>>Zu der Zeit in der du geboren wurdest,wäre das bestimmt ehrenhaft gewesen<<,antwortete sie.
Ich schmunzelte kurz.
>>Nein<<,sagte ich nach kurzem überlegen.>>Du hast die Reihenfolge nicht eingehalten.Erst heiraten und dann der Sex.Irgendwo hast du da was vertauscht.<<
Ich legte meine Lippen auf ihre und fuhr mit meiner Zunge sanft ihre Unterlippe entlang.Meine Hand wanderte an ihre Taille und schob ihr Top ein Stück nach Oben.Die nächsten Tage würden wir nicht imselben Haus sein,also musste ich jetzt vorsorgen.
Der nächste Morgen fing schon gut an.Ich wachte neben Ashley auf und sie hatte sich mit einem zufriedenen Grinsen an mich gekuschelt.
Leider würde das nichtmehr lange so sein,denn wir mussten jetzt wohl aufstehen,auch wenn es mir nicht gefiel.
Ich weckte sie mit einem Kuss und stand schnell auf,bevor wir noch weitermachen würden,wo wir gestern Abend aufgehört hatten.
Sie ging Emilia wecken und ich ging zu Damian und besorgte eine Reisetasche.
Ich weckte ihn auf und schickte ihn direkt ins Badezimmer,damit ich die Zahnbürste gleich einpacken konnte.Ein paar Sachen legte ich ihm zum Anziehen raus und die anderen packte ich in die Tasche.Dann ging ich meine eigene Tasche packen und machte mich dann auf den Weg ins Wohnzimmer um ein paar Spielsachen und einen Gameboy für die Autofahrt einzupacken.
Stefan und Elena waren auch schon wach.Stefan würde Aiden selbst zur Schule fahren,weil ich keinen Platz mehr im Auto hatte.
>>Habt ihr alles?<<,fragte ich und stellte die Reisetaschen auf die Veranda.
Ich umarmte Elena zum Abschied und zog Ashley an mich.
>>Ich hoffe doch sehr,sie können die paar Tage ohne mich leben,Mrs.Salvatore<<,sagte ich.
>>Ich hab ja noch Stefan und Elena im Haus,also jemanden der kochen kann<<,meinte sie.
Ich gab ihr einen kurzen,aber leidenschaftlichen,Kuss und drückte sie dann an mich.
>>Ich liebe dich,Damon<<,murmelte sie.
Ich gab ihr einen Kuss auf den Scheitel und rückte dann von ihr ab.
>>Ich liebe dich auch,Prinzessin<<,gab ich zurück und stieg dann ins Auto nachdem Damian sich von seiner Mutter verabschiedet hatte.
Klaus und Caroline blieben im Auto sitzen,als ich mit Emilia und Damian in die Schule ging.Auf dem Parkplatz trafen wir Stefan und Aiden,die mit uns zusammen hochgingen.
>>Und du bist dir sicher,dass der Ausflug nach Mystic Falls was bringt?<<,fragte Stefan.
Ich nahm Emilia auf den Arm und zog die Augenbrauen zusammen.
>>Ich hab keineahnung ob es was bringt.Aber ich muss alles versuchen und jede Chance nehmen wie sie kommt<<,sagte ich und ignorierte wiedermal die Eltern um uns herum.
Stefan wirkte ebenfalls ziemlich angeschlagen,seit das Ganze begonnen hatte.Klar,Damian war für Stefan wie ein eigener Sohn,aber jetzt musste wenigstens einer von uns beiden einen klaren Kopf bewahren.>>Und du bist in der Zeit für das wohlbefinden meiner Frau zuständig.Du weisst ja wie sie ist,also ruf mich an,wenn was nicht stimmt.<<
Der Lehrer kam und ich verabschiedete mich von meiner Tochter und meinem Neffen,die schon in den Klassenraum gingen.Damian war damit beschäftigt,sich von seinem Onkel zu verabschieden und ich suchte das Gespräch mit dem Lehrer,der mich Gott sei dank kannte.
>>Was kann ich denn für sie tun,Mr.Salvatore?<<,wollte er wissen.
>>Ich wollte meinen Sohn für ein paar Tage vom Unterricht entschuldigen<<.sagte ich.>>Wir fahren zu Verwandten nach Mystic Falls.<<
Er war einverstanden und notierte sich kurz alles.
Ich weiss das Kapitel ist kurz,aber besser als nichts:)
DU LIEST GERADE
New Life 2.0
Fanfictie2 Teil von New Life... Seiner Freundin zuliebe ringt sich Damon durch das College zu besuchen, doch dann passiert etwas, womit niemand gerechnet hat und alle Zukunftspläne werden über Bord geworfen. Die Gefühle die Ashley und Damon für den jeweils a...
