Lesenacht 3
Das Zimmer war größer als ich dachte. Ich dachte hier passt gerade so eine kleine Komode und ein Bett rein, aber so war es nicht. Es gab einen kleinen Kleiderschrank und eine Komode, einen kleinen Tisch mit Stuhl und ein Bett. Die Wände waren nicht wie ich dachte in einen langweiligen grau, sondern waren weiß, der Boden bestand aus dunklen Laminat. Alles war schlicht gehalten. Die Gardine vor dem Fenster war in einem dunklen blau, der Bettbezug war weis-blau quariert. Da ich nicht unbeholfen huer stehen wollte, setzte ich mich auf dem Stuhl, James saß auf seinen Bett und hatte sich an die Wand gelehnt, die Augen geschlossen. Ich schenkte mir wieder etwas von meinem Tee ein und roch dran. Der Geruch des Spanischen Orangen Tee beruhigte mich etwas. Das Zittern hatte auch etwas nachgelassen.
"Du schläfst auf den Bett." Meinte James plötzlich.
"Wie bitte?"
"Es kann sein, dass die Leute dich nicht sofort finden. Oder das das Kaos noch in die Nacht geht. Bis die letzten in ihren Räumen sind, kann keiner nach dir suchen wahrscheinlich muss dein Onkel selbst gerade daran arbeiten, alles wieder in die richtigen Wege zu leiten. Dannach wird er sich die Überwqchubgskameras ansehen, aber so wie ich die Leute kenne haben die schon mit irgendwelchen Zeug die Linsen beschmiert, sodass man nichts sieht. Es besteht also die Möglichkeit, dass sie dich erst am frühen Morgen hier finden." Erklärte er und öffnete seine Augen.
"Ich bleib sitzen, schlaf du ruhig auf dem Bett. Schließlich bist du hier drinne, da will ich dir nicht das Bett klauen." Schüttelte ich das Angebot ab.
"Ich kann dich nicht auf einen Stuhl schlafen lassen. Du schläfst im Bett." Wollte er bestimmen.
"Nein."
"Sina."
"Vergiss es. Ich schlaf im Sitzen, das mach ich eh öfters." Konterte ich.
Ich hörte James seufzen, wärend ich mein Handy suchte. Ich schaltete es an und es zeugte mir sofort an, dass ich keinen Empfang hatte. Jetzt verstand ich, wieso James meinte, dass sie mich erst später finden werden. Ich hob meine Augenbrauen und entsperrt es, ich hatte keinerlei Nachichten den Tag über erhalten. Aber das störte mich nicht. Schaltete es wieder aus und steckte es ein, plötzlich ging ein lauter knall durch den Flur draußen, kein Schuss, aber was es war wusste ich nicht. Jedoch ließ es mich zusammenzucken. Ich mochte die Ruhe nicht. Ich war nie ein Fan von Ruhe, meist war ich dann in Tagträumen, aber die Situation hier schaffte es nicht, mich entspannen zu lassen und die Situation zuzulassen. Doch James schien die Ruhe gewohnt zu sein und es schien ihn auch nicht zu stören. Ich holte meinen A5 Block raus und einen Kuli. Hauptsache ich hatte was zu tun. Ich schlug eine Leere Seite auf, schloss die Augen und dachte nach, dann verschob ich die Perspektive und dachte mir meinen Körper und mein Aussehen zurecht. Ich wusste nicht wie ich so aussah, konnte meine Miene nicht lesen. Aber das war egal. Ich skizzierte die Körper, skizzierte die Situation, schraffierte die nötigen Stellen, dich dann an, beim den Kleinigkeiten, mehr auszudrücken. Irgendwann war ich fertig, ich war jedes Mal zusammengesucht, als draußen irgendwas knallte oder jemand laut fluchte. Zwar kam alles nur gedämpft zu uns durch, aber trotzdem war die Angst da. Ich merkte wie, dass zittern nicht komplett aufhören wollte. Schwächer ist es, aber es hat nicht aufgehört.
"Komm her." Meinte James ruhig.
Ich war mit dem zeichnen fertig, draußen war es dunkel und James hatte das Licht angemacht. Ich stand auf und ging zu ihn. Er umfasste locker meine Hand und zog mich sachte aufs Bett seine Arme legten sich um mich und ich vergrub mein Gesicht in seiner Schulter. Ich saß halb auf seinen Schoß und er strich mir über den Rücken. Ich merkte wie erschöpft ich war, kämpfe jedoch darum wach zu bleiben James machte weiter und dann hielt seine Hand auf meinen Rücken inne. Ich spürte, wie er durch meinen Pollover um mein BH-Verschluss griff.
"Ob ich das noch kann?" Murmelte er.
Ich war kurz verwirrt, doch dann war plötzlich mein BH offen.
"Hey!" Beschwerte ich mich.
"Na los. Wir legen uns hin. Du bekommst eine Boxer von mir in Jeans zu schlafen ist doch unangenehm." Er grinste frech, aber nicht die Perverse Art.
Er war deutlich über die Situation amüsiert. Ich fand das nicht witzig. Er stand auf und ging zu seinen Kleiderschrank. Ich stand ebenfalls auf, verschrenkte jedoch meine Arme vor meiner Brust. Er reichte mir eine Boxershort und er ging selbst ins Bad. Ich zog meinen Pollover aus und meinen BH, welchen ich in meine Tasche stopfte, dannach in meine Tasche stopfte, dannach zog ich meine Jeans aus und legte sie, wie meinen Pollover auf die Tasche. Meine schwarzen Kniestrümpfe ließ ich an, ich fand es komisch bei jemanden zu schlafen, und die Socken auszuziehen. Vielleicht lag es daran, dass ich einmal eine Warze hatte und ich nicht wollte, dass die Bakterien davon bei jemand anderen landeten. Mitlerweile war das zwei Jahre her, seit dem sie herausgeschnitten wurde und man konnte immernoch eine Narbe sehen, an der Stelle wo sie einmal war, sonst waren meine Füße ohne irgendwas und trotzdem wagte ich es nicht, meine Socken auszuziehen. Ich zog über meinen Slip die Boxer von James an.
James kam aus dem Bad und ich ging hinein. Ich ging nochmal auf Toilette und wusch mir mein Gesicht. Ein Blick in den Spiegel verriet mir, dass es genug Aufregung für heute war, ich sah müde und erschöpft aus. Ich trocknete mein Gesicht ab und ging dann wieder ins Zimmer. Dort lag der volltättoowierte auf dem Bett und hatte mein Handy in der Hand. Ich ging auf ihn zu und wollte das Handy aus seiner Hand nehmen. Doch er zog es, ohne mich anzusehen, weg. Als ich ein zweites mal dannach griff, umgriff er mein Handgelenk und zog mich aufs Bett, ein erschrockenes quieken entfuhr mir, doch er sah weiter auf den Bildschirm. Als mein Blick auf diesen lag erkannte ich, dass er sich meine Galerie ansah.
"Schon mal was von Privatsphäre gehört?" Fragte ich ihn.
Er ignorierte mich jedoch einfach, sag sich die Bilder an. Das schwarzhaarige Mädchen und ich, mit Snapchatfilter, wo wir alberne Fotos gemacht hatten.
"Du siehst besser aus." Meinre er plötzlich und gab mir das Handy wieder.
Darauf sagte ich nichts. Ich musste nichts sagen, dass er legte war offensichtlich. Aber er musste meine Meinung nicht wissen. Es war ein einfaches Kompliment, eins was keine Bedeutung hatte. Ich stand auf und packte das Handy in meine Tasche.
"Wie hast du es überhaupt entsperrt?" Fragte ich
"Ich hab deine Fingerbewegungen beobachtet und daraus den Code entschlossen. Zudem ist er auch nicht wirklich schwer." Meinte er.
Ich ging zu ihn und legte mich, recht nah an die Bettkannte, aufs Bett.
"Du hast nicht an mein Handy zu gehen."
James zuckte mit den Schultern, schaltete das Licht aus und ich drehte mich mit den Rücken zu ihn hin.
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Just ask me, little one
De TodoWenn die Leute mich beschreiben lachen sie und sagen ich sei krank, das etwas in meinen Kopf nicht stimmt. Und wieso? Ich schreibe Geschichten. Geschichten über Folter, Vergewaltigung, Versklavung und Missbrauch von Personen. Aber wer ist gestörter...
