"Danke, dass du mir hilfst.",sagte ich und stand auf. Ich streckte ihm meine Hand entgegen und half ihm beim aufstehen.
"Dein Körper ist schwach und trotz allem halfst du mir beim Aufstehen.",sprach er während wir im Park spazierten. Die Sonne neigte sich langsam dem Ende zu, weshalb wir einen wunderschönen Sonnenuntergang betrachten konnten. Ich dachte über seine Worte nach. Er hatte recht mit meinem schwachen Körper und trotz meiner beschränkten Möglichkeiten nutze ich die, die ich hatte. Ich glaube, dass Tyler genau dies mir sagen wollte. Es kam nicht darauf an wie klein und schwach ich war, sondern wie groß und stark ich mich mache.
"Ich glaube wir können gute Freunde werden.",sagte ich ihm und fing an die Sonne anzulächeln. Ich erkannte mich selber nicht mehr. Plötzlich lachte und fing an zu strahlen wie die Sonne. Dies tat ich schon seit einer Weile nicht mehr, da ich keinen Grund mehr hatte zu lachen.
"Das denke ich auch.",versicherte mir Tyler und streckte seinen kleinen Finger raus. Verwirrt schaute ich ihn an und lachte laut los.
"Ein Indianerschwur wie im Kindergarten?",stellte ich lachend fest. Schnell steckte ich Tyler mit meinem Lachen an und wir standen nun mitten im Park und lachten. Langsam nahm ich mir seinen kleinen Finger und leistete mir den Schwur.
"Dass wir für immer gute Freunde bleiben.",sagte wir beide gleichzeitig und genoßen den Sonnenuntergang.
"Bist, dass der Tot uns scheidet.", imitierte ich eine Pfarrer lachend.
Ab dem Zeitpunkt fing mein neues Leben an.
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Wie ein Heilmittel...
RomansRihanna ein 18 Jahre altes Mädchen, erkrankt an Malignes Mesotheliom, verbrachte seit Sommer ihre Tage im Krankenhaus zwischen ihren vier weißen Wänden. Die einzige Motivation den langen Aufenthalt zu überstehen war das Schreiben an ihrem selbstgesc...
