Jeder Schritt fühlte sich schwer und schmerzhaft an. ich hätte jeden Moment erbrechen können, da mein Magen einen Salto machte. Ich war noch nie in meinem Leben zu aufgeregt wie jetzt und ich finde den Gedanken schrecklich, dass ich so ein schönes Thema mit Angst beichten musste.
Ich ging in das Wohnzimmer und setzte mich auf das Sofa neben meinem Vater. Er schiffte mich skeptisch an und ich wusste, dass er bemerkt hatte, dass mit mir was nicht stimmte. Ich hatte mir noch keine Gedanken gemacht, was genau ich sagen sollte. Ich entschied mich spontan alles raus zuhauen, was mir einfällt, doch nun sitz ich hier, still und eingekrümmt und kriege kein Wort aus mir raus.
"Papa, können wir reden?",waren meine ersten Worte. Meine Hände begannen zu schwitzen und mir wurde warm und kalt zugleich...
Schnell schloss ich mein Laptop und war erstaunt als Jemand an der Tür klopfte. Tyler fragte mich, ob ich Jemanden erwarten würde, doch ich schüttelte meinen Kopf. Das Klopfen Unterbach meinen Schreibfluss, wobei ich gerade im entschiedensten Moment von Rihanna war.
"Herein",rief ich und hörte eine aufgeregte Krankenschwester im Hintergrund. Die Tür öffnete sich und meine Eltern standen mit einem Korb voll mir Früchten vor der Tür. Mit großen Augen schauten sie zwischen Tyler und mir hin und her und ich konnte ihre Gedanken regelrecht lesen. Mein Vater gab dem Korb meiner schockierten Mutter weiter und kam auf mich zu. Tyler und ich waren still und warteten ab.
"Was macht der Junge hier?",fragte mich mein Vater fassungslos. In dem Moment kam ein Arzt rein gestürmt und versuchte meinem Vater die Situation zu erklären.
"Kommen sie mit. Ich erkläre es ihnen.",sagte der Arzt ihm, doch mein Vater ignorierte ihn.
Ich blieb still.
"Was macht dieser Junge hier?",fragte er entsetzt den Arzt, welcher mit all seinen Kräften versucht meinen Vater aus dem Raum zu bekommen.
DU LIEST GERADE
Wie ein Heilmittel...
RomanceRihanna ein 18 Jahre altes Mädchen, erkrankt an Malignes Mesotheliom, verbrachte seit Sommer ihre Tage im Krankenhaus zwischen ihren vier weißen Wänden. Die einzige Motivation den langen Aufenthalt zu überstehen war das Schreiben an ihrem selbstgesc...
