Aber Rihanna und ich hatten viel gemeinsam. Wir beiden kämpften für ein besseres Leben. Während bei ihr ihre Eltern ihre Liebe verbot, war meine Gesundheit meine größte Hürde. In beiden Fällen ist das wichtigste betroffen und in beiden Fällen weis man nicht wie es ausgehen wird. Mit der Ungewissheit mussten wir beide täglich ins Bett in der Hoffnung, dass am nächsten Tag eine positive Veränderung festzustellen ist. Doch Veränderungen passierten nicht von jetzt auf gleich. Eine langzeitige Veränderung braucht dementsprechend eine langfristige Planung. Die Geduld ist die Kraft, die Rihanna durch das Leben führte. Und dies war ebenfalls mein Motto. Ich brauche Geduld und etwas Glück, um alles zu überstehen und dies brauchte Rihanna auch.
Tyler schaute mich erstaunt an und fing an zuklatschen. Sein Blick verriet mir, dass ich eine gute Wahl getroffen hatte. Ich hatte tausende Ideen für mein selbstgeschriebenes Buch, doch ich habe mich für diese Geschichte entschieden, da ich mir sicher war einiges damit erreichen zu können. Ich will mit dem Buch das Problem ansprechen, dass viele Menschen für anderen Menschen leben und sich selber dabei vergessen.Sie könnten nie ihr eigenes Puzzle vollständig machen, wenn sie mit anderen beschäftigt sind. Meistens lassen sie sich von der Meinung der anderen beeinflussen und geben sich ihnen vollkommen hin. Und was ist das Resultat? Das eigene kostbare Leben verschenkt man für Jemanden, der das Leben anderer beraubt.
Das Leben könnte im nächsten Moment vorüber sein und man stellt sich die Frage, was man im leben erreicht hat. Meistens lautet die Antwort, dass man nichts erreicht hatte, da man damit beschäftigt war für andere zu leben. Etwas so kosrareres zu verschenken wäre zu traurig. Man kämpft für etwas Kostbares und man beschützt es. Und damit ist das Leben zu vergleichen.
Beschütze dein Leben, denn du hast nur eins aber lebe dein Leben, denn dafür hast du eins.
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Wie ein Heilmittel...
RomansaRihanna ein 18 Jahre altes Mädchen, erkrankt an Malignes Mesotheliom, verbrachte seit Sommer ihre Tage im Krankenhaus zwischen ihren vier weißen Wänden. Die einzige Motivation den langen Aufenthalt zu überstehen war das Schreiben an ihrem selbstgesc...
