Chapter Sixty

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"Jakob ich werde es ihnen jetzt sagen.",flüsterte ich und schaute ihm direkt in die Augen. Seine Augen wurden großer und er schaute mich wie ein Fisch an. Man konnte erkennen, dass er sprachlos war aber gleichzeitig glücklich. Langsam bildete sich ein Lächeln in seinem Gesicht und ein langsames, und doch zugleich erleichterndes nicken entstand.

"Soll ich mitkommen. ?",fragte er mich und ich verneinte dies. Ich wusste, dass ich mit meinen Eltern alleine darüber reden musste, damit sie die Situation nachvollziehen können. Andererseits würde Jakob sofort vor die Tür geschmissen werden, wenn er einfach mitkommen würde ohne Vorwarnung.

"Kannst du mich nach Hause bringen?",fragte ich und war fest entschlossen. Ich malte mir die verschiedensten Szenarien aus, doch ich entschied dazu optimistisch zu denken. War man wirklich so unmenschlich und möchte man tatsächlich, dass die eigene Tochter täglich mit ihren Tränen zu kämpfen hatte. Der Gedanke, dass ein Elternteil auf der Welt dies akzeptieren und die Tränen hinnehmen würde, lies mich traurig und gleichzeitig wütend werden. Ich wusste, was ich im Leben wollte und dies war Jakob.

Ich umarmte ihn noch ein letztes Mal mit den Worten, dass alles gut gehen wird. Er sollte nicht wegen mir Nächtelang nicht schlafen können. Dazu hatte er keine Freundin, denn eine Freundin war dazu da an schlechten Tagen an seiner Seite sein zu können.

Die Umarmung war gefühlvoll und feste. Er würde mich nicht verlieren, egal wie die Antwort lauten würde. Mein Herz hatte er bereits und daran konnte man nichts mehr ändern. Die Gefühle kamen und sie festigten sich sich fest an. Die konnte man nicht rausreißen oder ähnliches, da sie nun ein Bestandteil meines Herzens waren.

Wie ein Heilmittel...Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt