„Für dich warte ich auch Fünf Jahre",sagte er und umarmte mich nochmal. „Ich weiß es lohnt sich, denn du bist du Richtige.",fügte er hinzu. Diese Worte taten gut zu hören. Allerdings wollte weder ich noch er so lange warten. Wir wussten beide in Fünf Jahren sind wir immer noch zusammen. Es kann uns nichts auseinanderbringen. Auch nicht ein Elternteil. Ich hab meinen eigenen Kopf. Mein eigenes Leben und in meinem Leben lass ich mir nichts einreden. Ich weiß was gut und was schlecht für mich ist. Er hat mich sehr lange umarmt und es hätte nie lange genug sein können.
Während wir das Buch schrieben, saßen wir eng in einem Bett und lachten viel. Es dauerte nicht lange, als unsere Mägen anfingen zu grummeln.
„Das Essen ist echt mies.",sagte er. Ich hab daraufhin gelacht und genickt.
„Sollen wir uns was zu Essen liefern lassen? Du isst bestimmt gerne italienisch.",sagte er mit voller Begeisterung woraufhin ich ihn geschockt anschaute.
„Sollen wir was bestellen? Ich lade dich ein.",sagte er und griff nach seinem Handy. Ich fand die Idee gut, da ich lange kein Essen mehr von außerhalb aß. Außerdem bekam ich seit langem wieder Hunger und dies machte mich glücklich, da es ein gutes Zeichen für meine Gesundheit war.
„Und was sagen die Krankenschwestern, wenn sie unsere Bestellung sehen ?",fragte ich verwirrt nach.
„Ach nichts. Die sind nur neidisch das die kein vernünftiges Abendessen hier haben.",sagte er amüsiert. In dem Moment lächelte mich Tyler an. Ich war fasziniert von seinen strahlenden weißen Zähnen und von seiner Ausstrahlung.
Ich mochte seine Art und sein Lächeln hat mir Glücksgefühle gegeben.
„Nudeln oder Pizza ? Was willst du haben", sagte er mit motivierter Stimme.
„Nudeln mit Sahnesauce.",sagte ich schnell und erinnerte mich an alte Zeiten. Vor meiner Diagnose aß ich sehr gerne diese Nudeln, da meine Mutter sie für mich täglich machte. Dies erinnerte mich an die Zeit, in der wir gemeinsam saßen und gelacht hatten. Der Hunger wurde dennoch in laufe der Wochen immer weniger,woraufhin meine Krankheit diagnostiziert wurde.
„Was isst du?",fragte ich ihn.
Er überlegte und entschied sich das selbe zu nehmen wie ich.
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Wie ein Heilmittel...
RomansRihanna ein 18 Jahre altes Mädchen, erkrankt an Malignes Mesotheliom, verbrachte seit Sommer ihre Tage im Krankenhaus zwischen ihren vier weißen Wänden. Die einzige Motivation den langen Aufenthalt zu überstehen war das Schreiben an ihrem selbstgesc...
