Kapitel 2 Chapter Thirty

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Nachdem eine Krankenschwester mich und Tyler im Park erwischt hatte, während wir lachend den Sonnenuntergang betrachteten, würden wir zurück ins Zimmer geschickt und kamen mit einer Ermahnung davon. Tyler machte sich über die Situation lustig und versprach mir das Ganze bald zu wiederholen. Die Krankenschwester sah nicht erfreut über unsere Aktion aus aber umso lustiger fanden wir es. Belustigt ging ich in das Bad und wusch meine Hände. Im Spiegel spiegelte sich ein lachendes dünnes Mädchen, die mehr auszustrahlen hatte als Röntgenbilder. Ich sah mich lange nicht mehr in dieser Verfassung und es war ungewohnt mich so zu sehen.
„Ein Lächeln steht dir.",hörte ich Tyler hinter mir sagen, der sich an den Türrahmen angelehnt hatte und mir beim Händewaschen zuschaute. Ich schenke ihm ein Lächeln zurück und trocknete anschließend meine Hände.
„Und du siehst jetzt fitter aus.", sagte ich belustigt und klopfte ihm auf die Schulter. Mit schnellen schritten legte ich mich hin und nahm mir meinen Laptop zu Hand. Ich fühlte mich energiegeladen und fit. Ich bekam Motivation das Buch weiter zuschreiben, weshalb ich mich hingelegte und anfing zu schreiben.
„Schreibst du jetzt dein zweites Leben weiter?",fragte mich Tyler interessiert.
„Ich habe das Gefühl, dass du mir heute ein weiteres Leben geschenkt hast"
Tyler schaute mich fragend an und nahm sein Buch in die Hand.
„Danke Tyler."
„Wofür?"
„Du hast mir beigebracht zu leben"

Mit diesen Worten legte ich meine Hände auf die Tasten und schrieb los. Meine Motivation war groß, da mir Tyler eine neue Sicht auf die Welt beibrachte. Ich war fest entschlossen, dass das Leben nicht nur schlechte Seiten an sich hatte, sondern auch gute Seiten. Entscheidend ist wie man das Leben letztendlich gestaltet und lebt.

Wie ein Heilmittel...Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt