Es vergingen drei weitere Tage. Es war immer das gleiche und so traurig das auch klingt, aber mit der Zeit gewöhnt man sich auch an das Krankenhaus. Die Tage waren sehr monoton. Untersuchung für Untersuchung und hoffen, dass sich mein Gesundheitszustand verbessert. Die Zeit ein Buch zu schreiben hatte ich und das schreiben war der Zeitvertreib den ich gebraucht habe.
Ja ich habe einer Person einen Zugang zu mir gewährt. Aber es war mittlerweile unbewusst, denn das passierte automatisch. Ich fing an mich wohl bei Ihm zu fühlen. Ich habe mich nicht direkt geöffnet, aber er tat es von Anfang an. Das hat mir ein Gefühl vermittelt, dass er sich bei mir wohl fühlt und das er weiß, dass seine anvertrauten Sachen gut bei mir aufgehoben sind. Dies hab ich sehr an ihn geschätzt. Er war von Anfang an offen und ehrlich. Das gefiel mir sehr an ihm und das schätzte ich wirklich sehr. Er vertraute mir familiäre und gesundheitliche Probleme an, sowie Situationen von früher. Für mich war das alles Neuland. Eine teilweise fremde Person hat mir ihr vollstes Vertrauen geschenkt.
Auf einmal klopfte es erneut an der Tür und die Krankenschwester meldete sich. "Rihanna, Sie kriegen jetzt einen Bettnachbar".
Ich war baff. Ich antwortete:,, Einen Bettnachbarn ? "
„Aufgrund des derzeitigen Platzmangels, können wir deinen Bettnachbarn nicht in ein anderes Zimmer bringen. Aber dein Bettnachbarn ist ungefähr in deinem Alter.",sagte sie mir während sie Geräte in den Raum anschließen lässt.
Ich entgegnete nur mit einem verständnisvollen nicken und war einerseits froh wieder was zu erleben, denn ich war für etwas Abwechslung gut zu gebrauchen. Jedoch bedeutete dies, dass ich nicht mehr ungestört an meinem Buch arbeiten konnte.
Aufgrund das hier die Zeit doppelt so langsam als in der Schule vergeht, ist jede Abwechslung sehr willkommen. Ob ich mich mit meinem Zimmergenossen gut verstehen werde ?
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Wie ein Heilmittel...
Storie d'amoreRihanna ein 18 Jahre altes Mädchen, erkrankt an Malignes Mesotheliom, verbrachte seit Sommer ihre Tage im Krankenhaus zwischen ihren vier weißen Wänden. Die einzige Motivation den langen Aufenthalt zu überstehen war das Schreiben an ihrem selbstgesc...
