Chapter Fifty-eight

9 0 0
                                        




Die Ärzte bemerkten selber, dass Tyler einen positiven Effekt auf mich hatte und dies war der Grund, dass sie ihn im Zimmer behielten. Jedoch war dies ein Verstoß gegen die Regeln, da ein Junge und ein Mädchen nicht ein Raum teilen durften. Trotz allem wussten sie von unserer innigen Freundschaft bescheid und haben sich dazu entschieden die Sache so zu belassen. Jedoch informierten sie nicht meine Eltern dies bezüglich, da sie sich sicher waren, dass sie nicht einverstanden damit waren. Sie wollten mich und meine Gesundheit schützen, also blieb dies ein Geheimnis. Besuche bekam ich so gut wie nie, da sie seit Wochen in Asien waren. Ab und zu kamen Anrufe und nachfragen über meine Gesundheit aber dabei blieb es auch. Anfänglich fühlte ich mich deshalb sehr einsam und zurückgelassen, doch dieses Gefühl verschwand mit Tylers Ankunft.

Ich hatte in den letzten Wochen das Buch sehr vernachlässigt, da wir beide viel zu bereden hatten. Wir erzählten uns stundenlang bis tief in die Nächte Geschichten über unsere Leben und dabei lachten wir, weinten wir und schrieen wir teilweise. Die Emotionen kamen uns oft hoch und wir trösteten uns gegenseitig. Das Gefühl von Verständnis und Akzeptanz hatte ich bei Tyler und dafür war ich dankbar.

Ich fühlte mich verpflichtet das Buch schnell weiter zuschreiben, da ich das Leben von Rihanna weiterführen wollte. Sie sollte ein gutes Ende mit Jakob haben und ihren langersehnten Wunsch, eine Zukunft mit Jakob, endlich nach dem ganzen Kämpfen erreichen. Sie sollte mir ruhigen gewissen ihre Liebe offenbaren können und ein unbeschwertes Leben führen. Dazu sollen ihre Eltern ihr Einverständnis geben und die Liebe akzeptieren.

Wie ein Heilmittel...Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt