Nachdem ich Sukunas lobende Worte hören konnte, war ich erleichtert. Er ist bei mir und unterstützt mein Vorhaben. Außerdem sagte er, er wäre stolz auf seine kleine Schwester. Für einen kurzen Moment wollte ich schmunzeln. So, wie es die Menschen auch tun, wenn sie Freude oder Glück empfinden. Doch das ist völliger Schwachsinn für mich, ein Fluchgeist. Außerdem hätte Yuji mein falsches Spiel möglicherweise bemerkt, wenn ich mich plötzlich gefreut hätte. Deshalb setzte ich das Trauerspielchen fort.
„Wenn du dich bei mir sicher fühlst, können wir gerne mehr zusammen unternehmen. Vielleicht willst du mit mir Filme schauen", sagte Yuji aufmunternd. Seine Seele wurde wohl tatsächlich von Gott gereinigt. Aber in Wirklichkeit wird ihm seine Barmherzigkeit und seine Nächstenliebe im Leben nicht weiterbringen. Es wird Kreaturen geben, die genau diese Stärke an ihm ausnutzen werden. Kreaturen wie Sukuna oder ich.
„Ja. Das wäre schön", schluchze ich. Ich freute mich sehr über sein Angebot. Alles lief nach Plan. Zuerst steigt er auf meine Mitleidsschiene ein. Danach versucht er, mich mental fit zu halten und ganz am Schluss wird er seinen Körper an meinen Bruder verschenken müssen. Eine herrliche Geschichte mit Happy End.
Vom ganzen flennen vergaß ich, dass wir ursprünglich zum Eis essen hier waren.
Die Bedienung brachte uns unsere Erdbeerbecher, die mit der wunderschönen, roten Frucht und viel Sahne verziert waren.
„Entschuldigen Sie. Es gab ein kleines Problem mit der Lieferung der Früchte. Deshalb dauerte die Bestellung solange. Es tut mir furchtbar Leid! Die Bestellung geht aufs Haus", sagte sie freundlich und verbeugte sich vor uns. Mir fiel es nicht auf, aber sie hatte völlig recht. Yuji und ich warteten über zwanzig Minuten auf unser Eis. Glücklicherweise konnte ich die Zeit gut ausfüllen.
„Nun. Wir sollten den Tag genießen", sagte ich leise und wischte meine Tränen weg. Ich mag es nicht zu weinen. Immer wenn ich meinen Körper dazu zwinge, bekomme ich heftige Kopfschmerzen. Doch die Story, die ich ihm aufgetischt hatte, wäre niemals realistisch gewesen, wenn keine Tränen geflossen wären. Langsam griff ich nach meinem Becher und fing an das süße, kalte Eis mit den knackigen und erfrischenden Erdbeeren zu löffeln. Köstlich. Aber etwas anderes war auch nicht zu erwarten.
„Welche Hobbys hast du eigentlich?", fragte Yuji plötzlich nach. Er wollte definitiv mehr über mich erfahren. „Uhm- naja. Ich mag es gerne Eis zu essen?", gab ich nur nervös von mir. Ein Fluch hat keine Hobbys. Es ist schon eine Seltenheit Glück bei gewissen Aktionen zu verspüren.
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Sukuna's Sister
FanfictionIhre Aufgabe ist es Yuji Itadori zu überlisten und ihren Bruder Sukuna zurückzuholen. Alles schien nach Plan zu laufen, bis sich jedoch ein weißhaariger, blauäugiger Mann einmischte. --- Don't like it? Don't read it. --- Alle Charaktere stammen aus...
