XLIII

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„Wie bitte? Kampfunfähig??", bescherte ich mich. Satoru sollte sich nicht so viel auf seine Kräfte einbilden. Mag ja sein, dass er ein sehr bedeutsamer und talentierter Jujuzist ist. Doch durch meine Adern fließt das Erbstück Sukunas. Meine Macht wird ihm eines Tages übertreffen.
„Du glaubst mir nicht?", antwortete er mit seinem üblichen grinsen. Dann zuckte er mit den Schultern und zeigte mit seinen Zeigefinger auf den Fluch, welcher sich gerade aufgerappelt hatte. Diese hässliche Gestalt geht mir gewaltig auf den Geist. „Dann kämpf weiter", meinte er dann und lehnte sich entspannt zurück an eine Hausmauer. Verwirrt blickte ich ihn an. So einfach geht das? Eine Aussage genügt? Wie auch immer.
Ich machte mich erneut daran, den Fluch anzugreifen. Dieses Mal mit reiner Körperkraft. Keine Fluchkraft sollte in seine Hände gelangen.
Ich atmete tief durch. Doch der Fluch war verschwunden. Ich traute meinen Augen nicht. Panisch blickte ich nach links und rechts. Wo ist er hin? Das ist doch unmöglich! Gerade war er noch wenige Meter vor mir. Währenddessen meine Aufregung meinen Körper unter Kontrolle hielt, spürte ich plötzlich eine kalte Hand an meinem Nacken. Die Hände des Fluches umklammerten meinen Hals. Ich bekam Angst. Mein Herz pochte gegen meinen Brustkorb. Ich wollte mich bewegen, konnte jedoch nicht. Emotionen haben den menschlichen Körper völlig im Griff. Sie sind im Kampf total störend.
Seine Hände wurden immer kälter um meinen Hals. Dann fing er an verwirrende, unverständliche Dinge zu flüstern. Ich bekam immer mehr Angst. Doch umso mehr ich mich fürchtete, umso schwerer wurde es sich zu bewegen. Ich war wie versteinert.
Wenige Sekunden später wurde mir unglaublich übel. Mein Körper drehte völlig durch.
Anstatt mein Mittagessen, strömte allerdings Fluchkraft aus meinen Mund. In Maßen floss es hinüber zu den Fluch hinter mir. Er saugte mir durch meine Körperöffnung meine Kraft aus. Nicht mal schreien war mehr möglich. Meine Beine wurden immer schwächer, meine Augen schwerer. Ich war beinahe am Ende.

„Das reicht", sagte Satoru. Endlich rührte er sich vom Fleck, nachdem er mir gemütlich zugesehen hatte. Ich war so wütend auf ihn. Obwohl es mein eigener Wunsch war, weiterzukämpfen. Ich selbst bin für meine Lage verantwortlich. Nicht er. Er hat mich gewarnt und ich missachtete seine Worte.
Als ich beinahe zusammenbrach, rannte Satoru auf uns beide zu. Er holte grob zum Schlag aus und traf den Kopf des Fluches hinter mir. Ich muss gestehen, dass diese Aktion ziemlich in die Hose gehen hätte können. Doch seine Trefferquote ist ziemlich hoch. Er würde niemals einen Schlag völlig verfehlen gegen diesen außergewöhnlichen Fluch. Obwohl er Fluchkraft aussaugen kann und sie selbst nutzen kann, kann er sich nur sehr schlecht bewegen und ist starken Angriffen völlig ausgesetzt. Seine Fähigkeit nützt ihm also nicht immer viel.
Der Fluch fiel zu Boden. Auch ich war zu schwach um meinen Körper tragen zu können. Schwächlich und erschöpft fiel ich in Satorus Arme. Dieser konnte sich wie immer nicht verkneifen zu lachen. Typisch. „Du wolltest ja nicht auf mich hören", belehrte er mich belustigt. Genervt verdrehte ich meine Augen und kuschelte mich vorsichtig an seine Brust. „Halt einfach deinen Mund", flüsterte ich hauchend. „Ah ah ah. Du bist mir jetzt völlig ausgesetzt. Ich könnte alles mit dir anstellen." - „Tust du nicht." - „Wie kannst du dir so sicher sein?" - „Weil ich dir sonst in die Eier treten werde."

Sukuna's SisterGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt