LXVI

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Die Zeit verging viel zu schnell. Ich wurde immer panischer. Jede Stunde verging wie im Flug. Und das Wochenende stand vor der Tür. Satoru und ich gingen zusammen zum Rummelplatz um die anderen anzutreffen. Ich hatte ein schlechtes Gefühl. Ich wollte Satoru erzählen was letztens mit mir passiert ist. Doch meine Angst stieg mir über den Kopf. Sukuna wäre böse auf mich wenn ich sein Vorhaben einfach erzählen würde. Deshalb schwieg ich, währenddessen mich mein schlechtes Gewissen so sehr plagte, dass ich kaum mehr ein Lächeln über die Lippen brachte.
Nach einem kurzen Fußmarsch trafen wir die Dreiergruppe an. Sie wirkten nicht erfreut mich zu sehen. Ich könnte allerdings auch nicht behaupten, dass ich sehr glücklich wäre. Nicht, weil ich die drei nicht ausstehen kann, sondern weil etwas schreckliches passieren wird. Es wird ein Blutbad geben. Menschen werden sterben und Yuji wird möglicherweise in den Abgrund gezogen. Und das alles ist meine Schuld. Weil meine Angst mich zerfrisst. „Schön, dass ihr gekommen seid", sagte Satoru lächelnd und klopfte mir vorsichtig auf meine Schulter. „Es ist Schön dich zu sehen Satoru. Aber was macht sie hier"?, fragte Nobara gereizt und zeigte mir erhobenen Finger auf mich. Ich konnte ihr nicht in die Augen sehen. Zu groß war meine Scham vor mir selbst. „Ach komm schon. Wir werden und prächtig amüsieren", meinte Satoru nur darauf und ging schon vor zu den ersten aufgebauten Stand. Sie waren alle ziemlich klein. In mehreren Reihen gab es verschiedene Attraktionen. Bei den einen konnte man mit Kugeln Plüschtiere gewinnen, bei den anderen konnte man Obst mit süßer Schokolade überzogen kaufen. Auch aggressivere Dinge wie wilde Achterbahnen oder Schiessstände waren aufzufinden. Für jeden war etwas dabei. Kein Wunder, dass so ein Trubel hier herrschte. Dieser Ort sollte nicht für Sukuna missbraucht werden...
Seufzend erhob ich meinen Kopf, streckte meine Hand aus und sagte mit einem aufgezwungenen Lächeln:"Lass uns das, was passiert ist vergessen und eine schöne Zeit zusammen haben."
Nobara und Megumi warfen mir skeptische Blicke zu. Der einzige, der meine Hand erwiderte war Yuji. Er lächelte ebenfalls.
Verwundert sah ich in seine Augen. Ich hätte niemals gedacht, dass er der erste sein wird, der mir vertrauen möchte. Leider vertraut er mir zu unrecht. Ich bin gezwungen ihn ins Verderben zu stürzen. Ob ich will oder nicht.
„Woah Suka! Die haben hier Weintrauben mit Vollmilchschokolade drauf. Das musst du probieren", unterbrach uns Satoru völlig begeistert. Er ist wohl der, der sich hier am meisten Vergnügen wird.

Sukuna's SisterGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt