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Unsicher schritt ich nach vorne. Ich konnte die Anwesenheit des Fluches immer deutlicher wahrnehmen. Ich war nervös. Aber nicht wegen den anstehenden Kampf, sondern wegen Satoru. Hätte ich vielleicht doch liebe meinen Mund halten sollen? Was denkt er jetzt wohl von mir? Denkt er ich wäre verrückt? Oder amüsiert er sich an meinen Zustand?

Weiter ging ich durch die kahlen Gänge des Gebäudes. Wie auch zuvor konnte ich Verwüstung, Chaos und Schmutz vorfinden. Manchmal war es schwierig in gewisse Räume zu kommen, da Unrat den Weg versperrte. Es dauerte deshalb eine kurze Weile, doch endlich konnte ich den Sonderfluch begegnen. Mit einem bösartigen, dreckigen Grinsen hockte er auf den Boden und beobachtete eine Leiche. Sie war frisch. Denn das Blut stank nicht und das Fleisch seines Körpers war immer noch heil. Langsam richtete ich meine Aufmerksamkeit auf den Übeltäter dieser Sauerei. Obwohl ich ihn noch nie zu Gesicht bekommen habe, kam er mir sofort bekannt vor. Helles, blaues Haar, eine schneeweiße Haut und dunkle, ziemlich hässliche Kleidung. An seinem ganzen Körper trug er tiefe Narben. Eines verwirrte mich jedoch. Wie kann es sein, dass er ebenfalls die Form eines Menschen angenommen hat? Er schien genau wie ich zu sein. Fluchkraft, eingesperrt in einem Gefäß. Doch eines unterscheidet uns. Er ist frei.
„Wie heißt du?", fragte ich in einem strengen Ton und verschränkte meine Arme.
„Hm? Oh! Du bist kein Mensch! Schön dich kennenzulernen. Ich bin Mahito! Aber ich verspüre bei dir eine komische Kraft...", antwortete er. Seine krächzende, aufgedrehte Stimme nervte mich bereits jetzt. Ich sollte ihm schnell das Licht ausmachen und meine Mission erfüllen. „Hey? Willst du dich nicht anschließen? Du bist doch auch ein Fluch, hab ich recht?", bot er mir lachend an. Ich überlegte nicht. Bevor ich überhaupt einen einzigen Gedanken an seinem Angebot verschwendete, lehnte ich es ab.
„Es ist meine Aufgabe dich zu versiegeln. Da du nur ein jämmerlicher Fisch bist, sollte das sowieso kein Problem sein. Hast du noch letzte Worte?", fragte ich übermütig. Ich war mir von vorne an siegessicher. Denn meine Kräfte sind viel zu mächtig für diesen Kerl.
„Denkst du echt ich würde mich von einem Mädchen fertig machen lassen? Och Gottchen du bist ja eine süße!", lachte er dreist.
Die Späße sind nun endgültig vorbei. Langsam hob ich meine Hände, legte sie zusammen und konzentriere meine Fluchkraft. Ich konnte sie in meinem Adern wahrnehmen. Die schwarzen Fluchmale bildeten sich auf meinem Körper und ich nahm die Form Sukunas an.

„Also. Lass uns kämpfen."

Sukuna's SisterGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt