XLIV

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Satoru trug mich zurück in unser Apartment. Vor Erschöpfung stellten sich meine Beine quer und wollten nicht mehr laufen.
Vorsichtig legte er mich auf das weiche Sofa und holte mir eine flauschige, weiße Decke.
Danach setzte er sich an die Kante des Sofas und lächelte mich an. Bestimmt war er stolz auf sich selbst. Er hat einen Fluch mit Leichtigkeit besiegen können, indem Sukunas Kraft floss. Außerdem konnte er sich entspannt anschauen, wie ich kläglich verloren hatte. Das ist schon etwas blamierend.

„Ich würde gerne mit dir und den anderen am Wochenende auf das Fest gehen, welches stattfindet", sprach er plötzlich. „Also mit Yuji, Nobara und Megumi. Dort gibt es viele tolle Attraktionen glaub mir. Es gibt ein Riesenrad, Schießstände, Süßigkeiten und noch mehr. Das wird bestimmt lustig", erzählte er so begeistert wie ein kleines Kind, welches noch nie einen Rummelplatz gesehen hatte. Obwohl die Idee ganz schön klingt, deprimierte sie mich. Ruhig senkte ich meinen Kopf und beobachtete den Rand meiner Decke. „Das geht doch nicht", murmelte ich leise und wurde nervös. „Warum nicht?", hakte er sofort nach. „Ich kann Yuji nicht in die Augen sehen", meinte ich. „Mach dir mal keinen Kopf", antwortete Satoru nur noch lächelnd und stand auf.
„Ich muss noch einkaufen gehen. Als dein Lehrer befehle ich dir, dich auszuruhen", befahl er und verschwand.
Irgendwie musste ich schmunzeln. Obwohl Satoru und ich beide eine unmenschliche Kraft in uns tragen, verstehen wir uns prächtig. Auch wenn es anfangs ziemliche Schwierigkeiten gab. Unser Verhältnis ist schon fast putzig aber zugleich auch krank. Schließlich ist er mein Lehrer. Man sollte keine Beziehung mit seinem Lehrer führen.
Aber? Sind wir überhaupt in einer Beziehung? So genau habe ich darüber noch nie nachgedacht. Auch er hätte niemals etwas von einer Beziehung erwähnt. Rede ich mir dann alles nur ein? Bleibt er nur wegen Sukuna bei mir? Nein. Unmöglich. Seit dem Abschluss des Vertrages gibt es kein Risiko mehr. Ich verstehe diesen Mann einfach nicht.

Ich atmete tief durch. Alles um mich herum schien so friedlich zu sein. Die kuschlige Decke wärmte meinen zitternden Körper. Ich wäre beinahe eingeschlafen.
Doch plötzlich verspürte ich einen unglaublich schmerzvollen Stich in meiner Brust. Ich keuchte auf. Mein Körper reagierte mit Panik. Mein Puls stieg an und mein Atem wurde unkontrolliert und schnell.
Hauchend schnappte ich nach Luft. Der Schmerz ließ mir keine Möglichkeit zu entspannen oder nachzudenken.
Mir wurde schwindelig. Und dann wurde alles dunkel. Dunkler als jedes Schwarz.

Sukuna's SisterGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt