Elijah
Sawyer, Armani und Archer sind vor gut einer Stunde gegangen und ich sitze nun mit Emma in meinem Wohnzimmer auf dem Sofa. Ich kenne Emma schon verdammt lange, da sie sehr gut mit Nathan befreundet war und wir viel zu dritt unternommen haben. „Hey Elijah, hörst du mir überhaupt zu?" reist mich Emmas Stimme aus den Gedanken. „Sorry." Sage ich und sie fängt an zu kichern. „Worüber zerbrichst du dir den Kopf großer?" Will sie wissen und rutscht näher zu mir. „Nichts wichtiges, es ist Momentan nur alles so anstrengend." Sage ich und atme hörbar aus. Die Blondine sieht mich verführerisch an und zieht ihr rotes Top tiefer so dass man mehr ihrer Brüste sieht. „Für ein wenig Ablenkung könnte ich gut sorgen." Schnurrt sie und fährt sich mit der Hand über ihren Körper. Ich weiß nicht was in sie gefahren ist und komme mir vor wie im falschen Film. Sie steht auf und lässt sich langsam auf meinen Schoß gleiten, wobei ihr rock nach oben rutscht. Sie legt ihre Hände auf meine Brust und ich sitze da wie versteinert. „Ich weiß doch dass du mich auch möchtest Elijah." Flüstert sie in mein Ohr und ihre Hand gleitet unter ihren Rock, was sie im nächsten Moment ein stöhnen entlockt. „Nimm mich Elijah, ich will dich spüren." Sagt sie bettelnd und ich erwache aus meiner Starre.
Ich sehe sie entgeistert an und schiebe sie unsanft von mir runter. „Sag mal spinnst du, was denkst du eigentlich was du da tust." Fahre ich sie an uns stehe vom Sofa auf. „Elijah ich weiß das du etwas für mich empfindest, wir kennen uns so lange du musst es doch auch spüren." Sagt sie mit weinerlicher Stimme. „Ja genau das ist es Emma, ich kenne dich seit 15 verfickten Jahren und du bist nicht mehr für mich als eine Freundin und wirst auch nie mehr sein." Sage ich und habe Probleme nicht komplett die Kontrolle über mich zu verlieren. „Du lügst, ich liebe dich und möchte mit dir zusammen seien das wollte ich immer nur." Ihre Stimme wird immer hysterischer und sie rauft sich verzweifelt die Haare. „Verstehst du es nicht oder stellst du dich nur dumm. Ich liebe dich nicht und falls du es vergessen haben solltest ich führe keine Beziehungen." Schreie ich da der geduldsfaden nun endgültig durch ist. „Aber wir können das doch hinbekommen...." Weiter kommt sie nicht, denn ich unterbreche sie. „Verschwinde, verschwinde und lass dich in den nächsten Tagen ja nicht hier blicken." Ihre Augen weiten sich vor Schreck und sie rennt aus meiner Wohnung.
Ich laufe in die Küche und hole eine Flasche Jack Daniels aus dem Schrank und gieße mir großzügig davon etwas in mein Glas ein. Die Situation kann nur noch Alkohol retten. Ich lehne mich mit dem Rücken gegen die Arbeitsplatte und lasse das Glas in meiner Hand kreisen. Ich nehme den ersten kräftigen Schluck und die Flüssigkeit verursacht ein leichtes Brennen in meinem Rachen. Ich hebe das Glas ein weiteres Mal und lehre es komplett ehe ich es neben mir abstelle. Was ist nur in sie gefahren, wir kennen uns so lange und ich habe ihr nie Hoffnungen auf irgendetwas gemacht. Das zwischen uns würde niemals geschehen, denn in meiner Position würde mich eine Beziehung nur schwächen und meine Partnerin wäre andauernd der Gefahr ausgesetzt das meine Deckung als Boss der Vipers irgendwann auffliegt.
Ich verdränge die Geschehnisse der letzten halben Stunde und stoße mich von der Arbeitsplatte ab und gehe in Richtung des Badezimmers. Im Badezimmer angekommen ziehe ich mir die Klamotten bis auf die Boxershorts aus und werfe sie in den Wäschekorb. Ich drehe mich zum Waschbecken und spritze mir Wasser ins Gesicht als ob es irgendetwas ändern könnte. Meine Haare stehen in alle Richtungen ab und unter meinen Augen zeichnen sich tiefe Schatten ab als hätte ich die letzten Tage kein Auge zu gemacht, was an sich nicht ganz so daneben liegt. Ich werfe einen letzten Blick auf mein Spiegelbild und verlasse das Bad und steuere ohne Umwege auf das Schlafzimmer zu.
Ich schalte das Licht auf dem Nachttisch ein welches den Raum in ein angenehmes warmes Licht hüllt. Ich lasse wie so oft den Blick aus meiner Fensterfront gleiten. New York leuchtet in den buntesten Farben obwohl es fast ein Uhr in der Nacht ist. Ich lebe hier seit dem ich klein bin und kann mir nicht vorstellen in einem unbekannten Dorf irgendwo in der Pampa zu wohnen. Nathan hat das Großstadtleben geliebt, dass nicht jeder jeden kennt. Doch wenn ich ehrlich bin hat ihn das sein Leben gekostet und mir macht dieser Fakt die Suche nach seinem Mörder viel schwerer.
Ich setze mich aufs Bett und lege mich auf den Rücken. Meine Hände sind hinter dem Kopf verschränkt und mein Blick wie so oft auf die Zimmerdecke gerichtet. Ich finde keine Ruhe und bewege mich unruhig im Bett. Sawyer, Armani und ich werden in circa 18 Stunden aufbrechen um im El Diablo nach Derek Ausschau zu halten. Wenn sich mir die Möglichkeit bietet werde ich Derek schnappen und ihn zur Rede stellen, währenddessen werden Sawyer und Armani mir den Rücken frei halten. Was auch immer dieser Typ mit Nathan zutuen hatte ich hoffe nur das ich es ihm heraus bekomme sonst endet es für ihn durchaus ungemütlich. Ich zerbreche mir den Kopf noch eine Weile darüber was alles schief gehen könnte dich gegen zwei Uhr lösche ich endgültig das Licht und falle in einen leichten Schlaf.Ich schlief bis um 10 Uhr was an ein Wunder grenzte und ging mich anschließend Duschen. Nun steh ich im Empfangsbereich von Hill Investments und hatte gerade ein wichtiges Gespräch mit einem Klienten. Die Frau vom Empfang tippt lautstark auf der Tastatur ihrs PCs herum und erzählt mir von Terminen die in der nächsten Zeit anstehen. Ich nicke einfach obwohl ich noch nicht mal die Hälfte davon mitbekommen habe was sie gesagt hat. Mittlerweile ist es 14 Uhr und ich betrete den Aufzug wieder, da Sawyer und Armani schon gleich kommen werden um den Plan ein letztes Mal durchzugehen. Die Tür des Aufzugs öffnet sich und ich betrete mein Apartment.
Ich gehe in die Küche und nehme mir ein eisgekühltes Wasser aus dem Kühlschrank. Ich drehe den Deckel ab und im selben Moment ertönt das Geräusch des Fahrstuhls und das Stimmengewirr der King Brüder tritt zu mir durch. „Hey Elijah." Sagt Sawyer und begrüßt mich mit unserem altbekannten Handschlag welchen wir seit der High School haben. Armani hebt nur die Hand, da er gerade noch am Telefonieren ist. „Seit ihr gut vorbereitet?" Stelle ich die Frage als Armani auflegt. „Ja so gut wie es eben geht." Erwidert mein bester Freund und lässt sich auf einem der Barhocker nieder.„Mit wem hast du telefoniert?" Frage ich Armani neugierig und wackle mit den Augenbrauen. „Es war nur Faith. Sie meinte das wir vorsichtig seien sollen und falls einer von uns etwas dummes macht sie ihm in den Arsch treten wird." Sagt er belustigt und setzt sich neben seinen Bruder und ich muss daraufhin schmunzeln wenn ich an Faith denke.
Faith ist Armanis Freundin seit zwei Jahren und ich verstehe mich auch sehr gut mit ihr. Sie weiß von den Vipers, doch hat ausdrücklich gesagt dass sie bei so etwas nicht mitmacht aber unser Geheimnis schützt. Faith hat uns schon oft aus der Patsche geholfen und ist manchmal für uns wie eine persönliche Krankenschwester wenn eine unserer Missionen mal nicht so gut für uns läuft.
Die Jungs und ich gehen jeden Schritt noch einmal bis ins kleinste Detail durch damit und auch kein Fehler passieren kann. Ich bin zufrieden mit unserem Plan und wirke auf die Jungs ruhig und präzise, doch im inneren kann ich kaum noch stillsitzen und würde am liebsten sofort das Gesicht dieses Typs zu Brei schlagen. Sawyer weiß das ich manchmal die Kontrolle verliere und ich spüre seinen Blick wie einen Laser auf mir als ich unruhig mein Handy zur Seite schiebe und auf die Uhr sehe.In gut einer Stunde würden wir aufbrechen, da es bis zum El Diablo nicht sonderlich weit ist. Eine Stunde und dann sehe ich den Typen kennen der Vielleicht etwas mit Nathans Mord zutuen hat oder etwas darüber weiß.sorry das so lang nichts kam, ich versuche jetzt wieder jede Woche zu Updaten ❤️
Ich hoffe euch hat das Kapitel gefallen
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𝑺𝒉𝒆'𝒔 𝒎𝒚 𝑫𝒆𝒔𝒕𝒊𝒏𝒚 ✔️
Misteri / ThrillerWe all wear masks, some with makeup some with smiles some with wifes or husbands cars or chlothes we hide from the world and from ourselves we hide from the truths behind our eyes running away from our real but somewhere there where truth me...