[ zwölf ] letzte worte

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Elijah


Es ist mittlerweile eine Woche her seitdem ich Layla mit zu mir Genommen hatte. Wir haben uns noch länger darüber unterhalten was passiert ist und ich habe sie am nächsten Tag bei Der Wohnung von ihrem Vater und ihrer kleinen Schwester Grace abgesetzt. Ich habe ihr meine Nummer gegeben damit sie mich anrufen kann falls sie Hilfe braucht oder einfach nur mit jemandem reden möchte. Sawyer würde mir die Hölle heiß machen wenn er wüste das wir seit dem in Kontakt sind und regelmäßig schreiben oder das sie auch das ein oder andere Mal noch mal bei mir war. Sawyer konnte nichts über Derek weiter herausfinden außer seine Mitgliedschaft bei den The Saints, die uns ja schon bekannt war. Ich tappe im Dunkeln und das macht mich verrückt. Ich könnte gerade auf etwas einschlagen doch das kann ich vergessen da Layla gerade neben mir auf dem Sofa in meinem Apartment sitzt.

Layla ist mir irgendwie ans Herz gewachsen, doch ich darf es nicht zulassen. Sie erzählt gerade von ihrer Schwester und ich höre ihr einfach nur zu, bis plötzlich mein Handy klingelt. „Da muss ich rangehen ist wichtig." Sage ich zu Layla ehe ich in die Küche laufe und den Anruf von einem meiner Männer aus der Lagerhalle entgegennehme. „Was gibt es?" Frage ich und fahre mir mit der Freien Hand durch die Haare. „Boss bei einem der Drogen Lieferungen ist etwas schief gelaufen. Sie wollten uns abziehen und uns mit Falschgeld bezahlen." Sagt der Mann an der Leitung.Das kann doch nicht deren Ernst sein, wir handeln seit Jahren mit dem Kanadischen Kartell und plötzlich ziehen sie sowas ab, obwohl sie wissen wen sie sich zum Feind machen. „Was habt ihr gemacht?" Frage ich gereizt und er erzählt mir das sie die Männer in der Lagerhalle eingesperrt haben. Das kommt mir eigentlich richtig, ein paar Leute die es verdient haben gefoltert zu werden und ich kann meine Wut rauslassen. Doch was soll ich in der Zeit mit Layla machen?

Kurze Zeit später sitze ich in meinem schwarzen Mustang und Layla sitzt neben mir. Ja genau ich nehme sie mit nach Brooklyn zur Lagerhalle. Ich könnte mir in den Arsch treten, denn ich weiß jetzt schon dass ich diese Entscheidung noch bitter bereuen werde. Ich fahre fiel zu schnell durch die Straßen und das einzige woran ich noch richtig denken kann ist wie ich diese Männer für ihre Taten bezahlen lasse. Layla hat nicht hinterfragt wo ich so schnell noch hinmuss und darüber bin ich froh, denn ich hätte keine plausible Antwort für sie parat gehabt. Wir erreichen den großen Platz welcher sich vor der Lagerhalle erstreckt und ich parke diesmal nicht wie sonst direkt vor dem Eingang. Layla sieht skeptisch aus dem Fenster und dreht sich dann zu mir. „Wo sind wir hier?" Fragt sie und ihrer Stimme ist anzumerken das ihr das alles nicht geheuer ist.

„Die Halle gehört einem Bekannten und wir müssen noch etwas klären." Erzähle ich was zu mindestens nicht ganz gelogen ist, was zu klären gibt es alle male dort drinnen. Die Bastarde werden lernen dass man sich keinen Hill zum Feind machen sollte oder man bezahlt mit seinem Leben. Layla nickt zögerlich und will sich gerade abschnallen, als ich sie davon abhalte. „Was hast du vor?" Frage ich sie verwundert. „Na ich dachte ich kann mitkommen." Sagt sie und hört sich mehr danach an als ob sie mich bitten will sie nicht allein in meinem Wagen zu lassen. Ich schüttle den Kopf und löse meinen Gurt. „Du wirst hier warten bis ich wieder komme. Es dauert nicht lange und ich bitte dich egal was du hörst zu darfst den Wagen unter keinen Umständen verlassen. Du bleibst hier sitzen und wartest bis ich zurück bin." Sage ich in einem Strängen Ton. „Bitte tu nur diese eine Sache für mich." Füge ich nun sanfter hinzu und sie stimmt mir zögernd zu. Ich sehe sie dankend an uns steige aus meinem Wagen aus. Ich schenke ihr einen letzten Blick ehe ich mich mit schnellen Schritten der großen Halle nähere.

Ich stoße die Tür der Lagerhalle auf und einer Meiner Männer kommt mir schon entgegen. „Wo sind die Schweine des Kanadischen Kartells?" Frage ich aggressiv und Krempel mir die Ärmel meines weißen Hemdes nach oben. „Dort drüben." Sagt er sofort und zeigt an die Linke Seite der Halle wo zwei Männer an Stühle gefesselt sind. Ich gehe auf die Männer zu und greife im Vorbeigehen nach einer Pistole die auf einem der Schränke liegt und stecke sie mir in die Hose, wo sie gut erreichbar für mich ist. Als ich vor dem Ersten der Männer stehe ziehe ich ihm das Klebeband von den Lippen und hole aus ehe meine Faust in sein Gesicht fliegt. Sein Kopf fliegt zur Seite und ich hole zum nächsten schlag aus welcher ihn fast an derselben Stelle trifft. Er spuckt Blut und mein Körper befindet sich in einem Rausch der nicht mehr zu kontrollieren ist. Das Blut pocht mir in den Ohren und ich wische mir meine blutbefleckte Hand am Hemd ab.

Ich richte mich an den zweiten Mann und schlage mehrmals auf ihn ein bis er Schritt für Schritt sein Bewusstsein verliert. Ich blende alles um mich herum aus und ramme ihm ein Messer in seinen Körper was ihn aufschreien lässt und mir Genugtuung verschafft. „Ihr Bastarde solltet euch die mit einem Hill anlegen." Knurre ich gefährlich und verpasse dem ersten einen weiteren Schlag und er wimmert qualvoll auf. Meine Hände sind voller Blut und ich wische sie fahrig an meinem Hemd ab ehe ich nach der Pistole greife. Ich richte die Pistole auf den Ersten und entsichere sie. „Letzte Worte?" Frage ich mir sarkastisch und feuere im nächsten Augenblick die Pistole ab. Sein Körper sackt in sich zusammen und ich schieße ein zweites Mal auf ihn. „Sie dürfen hier nicht rein." Höre ich die Stimme von einem meiner Männer rufen, doch ich habe keinerlei Kontrolle mehr über mich. Ich richte die Pistole auf den Zweiten Mann und in Moment wie ich ihn erschieße höre ich eine weibliche Stimme hinter mir schreien. Ihre Stimme reist mich wieder in die Realität zurück und als ich Layla hinter mir stehen sehe, weiß ich das die Situation eingetreten ist die ich gefürchtet hatte.

Ich gehe auf sie zu und schiebe sie Richtung Ausgang, so dass sie die Leichen der Männer nicht mehr sehen kann. Layla reißt sich augenblicklich von mir los und beginnt nach mir zu schlagen. „Was hast du nur getan, sie sind tot." Schreit sie und versucht weiter nach mir zu schlagen. Ich packe sie unsanft an den Schultern und halte sie so davon ab sich zu bewegen. „Was machst du hier? Ich habe gesagt du sollst im Auto bleiben." Schreie ich sie an und sehe wie sich ihre Augen vor Schreck weiten und sie versucht vor mir zurück zu weichen, was durch meinen festen Griff aber verhindert wird. „Du tust mir weh Elijah." Jammert sie und ich lasse sie los und stoße sie dabei von mir weg. Layla verliert das Gleichgewicht und fällt nach hinten um und wimmert leicht auf als sie sich versucht aufzurichten.
Ich fahre mir durch die Haare und bin selber geschockt was ich getan habe.

„Ich wollte das nicht Layla das musst du mir glauben." Sage ich und entferne mich mehrere Schritte von ihr. „Siehst du was ich angerichtet habe, ich zerstöre Leben, ich zerstöre alles um mich herum. Ich hätte dich niemals ansprechen sollen. Ich bin ein Monster welches Menschen tötet uns Spaß daran hat. Ich bin nicht gut für dich, ich würde dich genauso kaputt machen wie mich selbst. Du musst verschwinden und mich vergessen, vergessen dass du mich jemals kennengelernt hast." Schreie ich sie erneut an und bei jedem Wort merk ich wie sie kleiner wird. Sie hat Angst vor mir und es ist so besser für uns. „Ich hasse dich Elijah, ich dachte ich kann dir vertrauen." Ruft sie mit belegter Stimme und rennt aus der Lagerhalle. Ich falle auf die Knie und fahre mir erneut durch die Haare und übers Gesicht. Mein Oberteil ist voll mit Blut und ich stoße einen frustrierten Schrei aus. War es das wert, sie so verlieren zu müssen. Seid ihr nun alle froh dass ich wieder beweisen konnte was für ein Monster ich bin. „Warum?" Brülle ich und meine Stimme hallt schrecklich laut durch die Halle. Wie soll ich jemals wieder ein normales Leben führen, wenn ich überall nur Trauer, Angst und Tot verbreite. Ich bin das Monster was ich nie seien wollte.




So Elijah ist also doch nicht so unschuldig...😏
Ich hoffe das Kapitel hat euch gefallen 🤍

𝑺𝒉𝒆'𝒔 𝒎𝒚 𝑫𝒆𝒔𝒕𝒊𝒏𝒚 ✔️Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt