Elijah
Ich löse mich langsam von ihren zarten Lippen uns sehe direkt ihn ihre ozeanblauen Augen. In ihnen glänzt etwas und ich vermute das sie den Kuss so gut wie ich fand. Wir sagen beide nichts sondern sehen uns nur an. Kein Wort der Welt könnte ausdrücken was gerade in mir vorgeht. Ich hatte schon fast die Hoffnung verloren das ich jemals so etwas unbeschreibliches für einen anderen Menschen wieder empfinden könnte.
Ich hatte meine bessere Hälfte meinen Bruder verloren und dadurch war ich kalt und unberechenbar geworden. Wie soll ein Mensch auch werden wenn er von der eigenen Familie nur noch mit Verachtung gestraft wird. Ich wollte nie wieder einen Menschen so nah an mich heran lassen das mich sein Tod oder sein abwenden von mir so sehr verletzen könnte, doch man kann sich viel schwören in Momenten in den man von der Wut geblendet wird. Doch dann traf ich sie, das Mädchen mit den Ozean Augen welchem ich nur helfen wollte und mehr nicht.
Doch Layla ist etwas Besonderes und ich wusste es insgeheim seit der Nacht vor dem El Diablo. Ich habe pausenlos an sie gedacht und es brauchte erst so einen schrecklichen Unfall das ich mir eingestehe was ich für sie empfinde. Ich will sie beschützen, sie ist die erste Person die ich so sehr begehre. Ich würde für sie töten und wenn es seien muss würde ich sterben nur dass sie leben kann.
Ich lehne meine Stirn gegen ihre so dass sich unsere Nasenspitzen beinahe berühren. Ich spüre ihren warmen Atem und könnte mir keinen schöneren Ort vorstellen wo ich gerade seien könnte, als hier bei ihr. „Du bist mir auch wichtig, sehr sogar mi pequeño." Hauche ich die Wörter sachte an ihre Lippen und gebe ihr einen letzten leichten Kuss ehe ich ein wenig Abstand zwischen uns bringe. Sie lächelt mich an und ich weiß das sie es genießt, doch ich will ihr den Freiraum lassen den sie braucht. Sie soll sich von mir nicht bedrängt fühlen nach dem was mit diesem Widerling Derek passiert ist.
Layla kommt mir hinterher und greift nach meinen verletzten Händen und betrachtet sie genauer. „Das muss dringend verarztet werden, nicht das sich noch was entzündet." Sagt sie und zieht mich hinter sich her ins Badezimmer. Damit hätte ich nicht gerechnet, doch ich werde sie einfach machen lassen. Sie studiert Medizin da weiß sie was man zutuen hat. Wir kommen im Bad an und zu deutet mir an das ich mich auf den Wannenrand setzen soll. „Wo hast du den Erste-Hilfe-Kasten?" Fragt sie und sieht sich suchend im Raum um. „Im Schrank unter dem Waschbecken." Sage ich und sie holt ihn sofort raus und legt ihn auf den Fußboden vor sich.
Sie sucht nach einer Pinzette und greift zuerst nach meiner linken Hand. „Da stecken noch einige Splitter drinnen die müssen sofort raus. Ich hoffe es tut nicht zu schlimm weh." Sagt sie und fängt mit dem entfernen an. Wenn sie nur wüsste dass ich schon schlimmeres spüren musste als diese Schnitte hätte sie mich garantiert nicht so höflich darauf vorgewarnt. Sie entfernt die Glasrückstände an beiden Händen und sieht zu guter Letzt noch einmal prüfend drüber. „Da kommt mir mein Medizinstudium einmal gelegen." Sagt sie leicht scherzend und legt die Pinzette weg und greift nach einem Tuch welches sie kurz unter das Wasser hält.
„Musstest du schon oft Leute verarzten?" Frage ich sie als sie gerade damit beginnt das Blut von meinen Händen zu waschen. Sie scheint so in ihre Arbeit vertieft dass sie meine Frage nicht mitbekommen hat, doch antwortet dann doch plötzlich. „Ein paar Mal, aber meistens habe doch nur zugesehen. Als Erstsemester darf man noch nicht so viel machen." Ich nicke verstehend und Layla beginnt die tieferen Schnitte noch zu desinfizieren. Ich beobachte jeden ihrer Schritte und bin begeistert dass sie trotz meinem Wutanfall vorhin so ruhig geblieben ist. Sie hat es geschafft mich zu beruhigen und durch ihre Ausstrahlung hab ich mich schnell wieder in den Griff bekommen, was bei Sawyer damals nicht der Fall war.
Layla holt zwei Verbände und beginnt langsam den weichen Stoff um meine Hand zu wickeln. „So ich bin Fertig. Nach den Schnitten sollte morgen noch mal gesehen werden nicht das sich doch etwas entzünden hat." Sagt sie und wirft mir einen Liebevollen blick zu welchen ich erwidere. Ich weiß es zu schätzen da sie noch bei mir ist und nicht schreiend weggerannt ist wie die meisten anderen es getan hätten.
Layla räumt die Sachen im Badezimmer zusammen und will mich gerade bücken und den Erste-Hilfe Kasten aufheben als sie mich aufhält. „Ich bekomm das schon hin." Sagt sie und ich stehe auf und ich verlasse den Raum und gehe in Richtung Küche. Ich hole zwei Gläser aus dem Schrank und fülle sie mit Wasser auf, einfach weil ich damit rechne das Layla auch was trinken möchte. Ich höre Schritte und Layla stellt sich zu mir an den Tresen in der Küche und ich schiebe ihr das Glas Wasser zu welches sie dankend annimmt. „Wie geht es dir eigentlich?" Frage ich leiser, als mir auffällt das ich mich nicht danach erkundigt hatte was eigentlich mit ihr los war.
„Ich fühl mich noch nicht wieder ganz fit, habe eine Gestauchte Rippe und einen Schnitt am Arm welcher aber von selbst verheilen sollte." Sagt sie und sieht bei näherem betrachten echt nicht gut aus. Sie hat Augenringe und auf ihrer Wange schimmert ein blauer Fleck. „Wollen wir was zu essen bestellen du hast sicher auch Hunger?" Frage ich und sie nicht mir begeistert zu. „Chinesisch oder Italienisch?" Stelle ich ihr die Frage aller Fragen. „Italienisch auf jeden Fall für eine gute Pasta würde ich gerade alles tun." Sagt sie und fängt an zu lachen, da ihr Bauch im selben Moment knurrt wie sie die Worte ausspricht. Ich schüttle belustigt und komme mir seit langem mal vor wie ein fast normaler 20 Jähriger, nur das ich das nicht bin. Ich bin ein Mafioso und leite eine der gefürchteten Mafias in der Unterwelt.
Wir sitzen mittlerweile in meinem Wohnzimmer und essen Pasta von einem der besten Italiener in ganz New York. Ich weiß nicht ob es einer der Besten ist, doch für mich ist er der beste sagen wir es lieber so. Layla ist so in ihre Nudeln vertieft dass ich kurz einen Blick auf mein Handy werfe und merke dass ich einen Anruf in Abwesenheit von Sawyer habe. Ich lege mein Besteck beiseite und gehe auf seinen Kontakt um ihn zurück zu rufen. Es Klingelt zwei Mal doch dann ist auch schon seine Stimme zu hören. „Hey Elijah warum gehst du nicht an dein Handy." Fängt er gleich an. „Dir auch einen schönen Tag Sawyer." Sage ich ironisch in mein Telefon. „Ich wollte wissen ob alles gut bei dir ist und wie es Layla geht. Archer hat zwar gesagt das ihr sie gefunden habt aber mehr wollte er nicht sagen." Sawyer klingt besorgt und ich verstehe das es ihn nah geht.
Er wurde schon einmal entführt und weiß wie es ist nur darauf hoffen zu können das einen jemand findet. „Mir geht es ganz gut und Layla ist auch in Ordnung. Dr. Adams war vorhin da und hat sie untersucht." Sage ich und Sawyer sagt noch das ich Layla von Ihm, Armani und Faith gute Besserung wünschen soll ehe er auflegt.
Ich lege das Handy weg und drehe mich zu Layla die mittlerweile mit dem Essen fertig ist. „Das war Sawyer, ich soll dir gute Besserung von ihm, Armani und Faith bestellen." Sage ich und ihr Gesichtsausdruck hellt sich ein wenig auf. „Das ist nett von ihnen." Sagt sie und lehnt sich ein wenig auf dem Sofa zurück. Ich bringe unsere Essensreste in die Küche und räume das Geschirr in die Geschirrspülmaschine. Ich fasse all meinen Mut und gehe zurück zu Layla und stelle ihr eine entscheidende Frage. Jetzt gibt es keinen Weg zurück mehr Elijah, sein mutig und frag sie einfach. „Layla ich hab mich gefragt ob du vielleicht Lust hast am Wochenende mit mir Essen zu gehen?" Stelle ich die Frage gerade heraus und fahre mir verlegen durch die Haare. Ihre Augen weiten sich und ich befürchte schon das schlimmste.
„Meinst du als ein Date?" Fragt sie ein wenig schüchtern und ihre Wangen färben sich rosa. „Wenn du das möchtest dann ja sehr gerne als ein Date." Sage ich und kann beobachten wie ihre Augen freudig glitzern. „Ja ich würde gerne mit die ausgehen Elijah Hill." Sagt sie und zieht mich zurück aufs Sofa in eine Umarmung. Ich nehme ihren süßen Geruch auf und fühl mich wie benebelt. „Ich hol dich dann nächsten Freitag um 19:00 Uhr an deiner Wohnung ab. Zieh dir etwas Schönes an." Sage ich und sie mustert mich neugierig. „Was machen wir denn?" Fragt sie und ich muss schmunzeln. „Das wird eine Überraschung werden." Sage ich und ernte einen gespielt traurigen Blick von ihr. Sie lehnt sich an mich an und ich schalte den Fernseher ein. Es läuft irgendeine Serie, doch ich passe nicht wirklich auf. Ich schlinge einen Arm um Layla um sie näher an mich zu ziehen und mit der Zeit wird ihr Atem ruhiger und sie schläft in meinem Arm ein. Es gibt nichts Schöneres als sie in meinem Arm zu halten.
Ich hoffe ihr hattet viel Spaß beim lesen❤️
Was denkt ihr wo Elijah Layla zu ihrem Date hin ausführt?😏
( oder was genau dort passieren könnte )
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𝑺𝒉𝒆'𝒔 𝒎𝒚 𝑫𝒆𝒔𝒕𝒊𝒏𝒚 ✔️
Mistério / SuspenseWe all wear masks, some with makeup some with smiles some with wifes or husbands cars or chlothes we hide from the world and from ourselves we hide from the truths behind our eyes running away from our real but somewhere there where truth me...
