Kapitel 71 - Lorie, aber normale Märchen sind so viel schöner

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"Drogo, bring bitte Lorie wieder in ihr Bett".

"Lorie sag bitte gute Nacht".

"Gute Nacht, kann mir Drogo, noch was vorlesen, bitte"?

"Nein, heute nicht mehr, ich brauche Drogo's Hilfe bei dem Dämon".

"Aber ich kann dir etwas vorlesen, Lorie, wenn Du möchtest"?

"Echt jetzt Sarah würdest du das machen"?

"Ja natürlich, kann ich dir etwas vorlesen, wenn du dabei besser einschlafen kannst, mache ich das sehr gerne".

"Danke mein Schatz, du kannst dich dann, schon wieder in unser Bett legen, nachdem du Lorie was vorgelesen hast, ich komme sobald wir mit dem Dämon fertig sind zu dir".

Sarah nickt mir zu schnappt sich Lorie, um Sie in ihr Zimmer zu bringen, sie bringt sie in ihr Bett und sieht nach, was für Bücher Lorie besitzt. Sarah verzeiht angewidert das Gesicht, als sie nur Horrorgeschichten entdeckt.

"Lorie, Schätzchen, das sind ja alles Horrorgeschichten, das ist nicht so wirklich mein Fall und fürs zu Bett gehen schon gleich mal gar nichts".

"Okay, ich verstehe Menschenkinder mögen keine Horrorgeschichten, oder? Dann erzähl mir doch, irgendeine Geschichte die dir gerade einfällt, bitte".

"Na gut ich werde dir das Märchen von der Prinzessin auf der Erbse erzählen".

"Eine Prinzessin, auf einer Erbse, das klingt mal interessant, ok fang an bitte".

Sarah fängt an Lorie die Geschichte zu erzählen.

Die Prinzessin auf der Erbse


Es war einmal ein Prinz, der wollte eine Prinzessin heiraten; aber es sollte eine wirkliche Prinzessin sein. Da reiste er in der ganzen Welt herum, um eine solche zu finden, aber überall war etwas im Wege. Prinzessinnen gab es genug, aber ob es wirkliche Prinzessinnen waren, konnte er nicht herausbringen. Immer war etwas, was nicht so ganz in der Ordnung war. Da kam er denn wieder nach Hause und war ganz traurig, denn er wollte doch so gerne eine wirkliche Prinzessin haben.

Eines Abends zog ein schreckliches Gewitter auf; es blitzte und donnerte, der Regen strömte herunter, es war ganz entsetzlich! Da klopfte es an das Stadtthor, und der alte König ging hin, um aufzumachen.

Es war eine Prinzessin, die draußen vor dem Tore stand. Aber, o Gott! wie sah die von dem Regen und dem bösen Wetter aus! Das Wasser lief ihr von den Haaren und Kleidern herunter; es lief in die Schnäbel der Schuhe hinein und an den Hacken wieder heraus. Und doch sagte sie, dass sie eine wirkliche Prinzessin sei.

"Ja, das werden wir schon erfahren!" dachte die alte Königin. Aber sie sagte nichts, ging in die Schlafkammer hinein, nahm alle Betten ab und legte eine Erbse auf den Boden der Bettstelle; darauf nahm sie zwanzig Matratzen und legte sie auf die Erbse, und dann noch zwanzig Eiderdunen-Betten oben auf die Matratzen.

Da musste nun die Prinzessin die ganze Nacht liegen. Am Morgen wurde sie gefragt, wie sie geschlafen habe.

"O, er schrecklich schlecht!", sagte die Prinzessin. "Ich habe meine Augen fast die ganze Nacht nicht geschlossen! Gott weiß, was da im Bette gewesen ist! Ich habe auf etwas Hartem gelegen, sodass ich ganz braun und blau über meinen ganzen Körper bin! Es ist ganz entsetzlich!"

Nun sahen sie ein, dass es eine wirkliche Prinzessin war, da sie durch die zwanzig Matratzen und die zwanzig Eiderdunen-Betten hindurch die Erbse verspürt hatte. So empfindlich konnte Niemand sein, als eine wirkliche Prinzessin.

Da nahm der Prinz sie zur Frau, denn nun wusste er, dass er eine wirkliche Prinzessin besitze; und die Erbse kam auf die Kunstkammer, wo sie noch zu sehen ist, wenn Niemand sie gestohlen hat.

Sieh, das war eine wahre Geschichte. (Quelle:Internet)

Die Blutlinien meiner Familie (ABGESCHLOSSEN wird überarbeitet 2021)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt