Kapitel 23 Der 1. Tag an der neuen Universität

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Am nächsten Morgen, klingelt der Wecker, bereits um 6 Uhr. Da ich heute die ersten Kurse habe und meine Einkaufslisten bekomme. Ich merke gerade, dass ich noch in den Klamotten vom Vortag an habe, also husche ich schnell unter die Dusche und ziehe mich um. Danach gehe ich nach unten zum Frühstück. Ich habe eigentlich gar keinen Hunger, mir steckt der Satz von Drogo, von gestern noch in den Knochen. Also schlurfe ich zum Tisch, nehme mir ein bisschen Obst und einen Kaffee. Nicolai blickt mich besorgt an, aber er merkt sofort, dass ich nicht darüber sprechen möchte. Ich esse mein Obst, ohne ein Wort zu sprechen und räume dann alles weg und verabschiede mich kurz. Ich schnappe schnell meine Sachen und bin auch schon bei der Tür draußen und fahre zur Uni.

Der Tag, war nicht besonders aufregend und ging nur schleppend vorbei und ich habe heute noch genug Zeit all meine Bücher von den Listen, die wir heute von den Professoren bekommen haben, für den morgigen Tag zu besorgen. Sarah begleitete mich in den Buchladen und als wir alles haben, ging jeder nach Hause. Komisch, ich bin pünktlich aber heute ist niemand im Haus, als ich nach Hause komme. Auch jetzt am Abend nicht, tja Erholung pur, sag ich nur. Ich gehe heute früh zu Bett, was ich augenscheinlich auch brauche, da ich keine 5 Minuten später einschlafe und auch bis zum nächsten Morgen durchschlafe. Der Morgen beginnt, wie der zuvor, als ich zum Bus renne, um ihn noch zu erwischen, grinst Drogo schon wieder so komisch, bevor ich das Haus verlassen habe, mich an und heute muss ich mich um Lorie kümmern.

Als ich aus dem Bus aussteige, rennt Sarah auf mich zu und umarmt mich. Sie nimmt mich an die Hand und zieht mich auf den Campus.

"Heute habe ich, nur die öden und langweiligen Kurse und du?"

Ich seufze, nicke zustimmend und folge ihr.

"Ja, ich weiß, ich hab glaub ich dieselben Kurse, wie du heute".

Nach drei der langweiligeren Kurse, die ich mir, ja selbst ausgesucht habe, bin ich eigentlich bedient für heute. Jetzt ist gerade mal Mittagspause und wir gehen in die Cafeteria und kaufen uns etwas zum Mittagessen und setzen uns an einen Tisch etwas abseits.

"Cassy was ist los? Du siehst kaputt aus! Haben dir die Bartholys was angetan? Sag schon, verdammt."

Sarah ballt die Fäuste und sieht wütend aus.

"Nein, wie kommst du denn darauf? Ich hab nur die letzten Wochen, nicht gut geschlafen, seit der...., naja seit damals halt."

Mir bleibt mein Essen beinahe im Hals stecken, als ich an den Mord an meinen Eltern denken muss.

"Das ist alles?"
"Warum fragst du mich sowas und macht so komische Andeutungen, aber erzählst mir nichts?"

Sarah wirkt verlegen und wird sogar rot.

"Cassy, ich sag doch nur, dass du auf dich aufpassen sollst und ich mache doch keine Andeutungen".

"Doch das tust du und warum soll ich auf mich aufpassen bitte?"

Die Blutlinien meiner Familie (ABGESCHLOSSEN wird überarbeitet 2021)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt