Kapitel 29 Lorie die Sklaventreiberin

29 1 0
                                        

Damit renne ich auch schon zum Bus um nicht zu spät zu kommen. Als ich Zuhause ankomme, ist Lorie schon von der Schule da. Sie ist nach der Schule immer noch schlimmerer gelaunt, als am Morgen, damit beeile ich mich schnell mit dem ausziehen und gehe in mein Zimmer um mich umzuziehen. Ich stolpere fast schon die Treppen rauf und schon höre ich Lorie aus dem Esszimmer nach mir schreien.

"Du bist zu spät, nie kümmerst Du Dich um mich, Du bist so doof".

Ich höre wie Nicolai ins Esszimmer geht und zu Lorie meint.

"Lorie, was soll das denn jetzt schon wieder? Lass Cassandra doch erst mal hereinkommen und sich umziehen und etwas essen. Du wirst es wohl so lange aushalten können, Ihr Tag ist auch anstrengend in der Uni und sie ist nicht zu spät und jetzt ab in Dein Zimmer, Cassandra kommt sobald sie selbst fertig ist".

Lorie denkt aber in keinster Weise daran und schreit und wirft sich wie eine Furie auf den Boden und tobt vor sich hin, was ich hören kann und dann kommt auch noch Drogo dazu.

"Prinzessin warum schreist Du schon wieder so. Will sie immer noch nicht mit Dir spielen? Mach Dir nichts draus, sie will auch nicht mit mir spielen. Komm dann werden wir wieder ein bisschen zusammen spielen".

"Drogo, Du bist der beste Bruder der Welt! Ich spiel eh lieber mit Dir als mit der da".

"Drogo unterstütze nicht immer Lorie's Fehlverhalten, sonst hat es nicht nur für Lorie Konsequenzen, sondern auch für dich, ist das klar"?

Ich komme zum Spektakel dazu. Sie lacht und nimmt Drogo an die Hand und zieht ihn in Ihr Zimmer. Ich seufzte vor Erleichterung und bin einem Nervenzusammenbruch nahe. Nicolai legt mir seine Hand sanft auf die Schulter und verlässt resigniert den Raum. Mir ist gerade der Appetit vergangen. Also schlürfe ich in mein Zimmer hoch. Ich merke nicht mal, dass ich an Peter vorbeilaufe. Ich gehe in mein Zimmer und werfe alle Sachen in die Ecke von meinem Bett und setze mich vollkommen platt auf mein Bett. Ich merke nicht, das Peter im Türrahmen steht und mich verlegen beobachtet, bis er sich räuspert.

"Hallo Cassandra, geht es Dir nicht gut, Du bist ganz blass. Darf ich hereinkommen"?

Ich nicke und rutsche ein Stück zur Seite damit Peter Platz nehmen kann, ich fühl mich bei ihm immer geborgen. Peter setzt sich zu mir und reicht mir ein Glas Kakao und ein Teller mit Keksen hin. Ich danke ihm stumm und stelle beides auf den Nachtschrank und setzte mich wieder in seine Nähe. Er legt verlegen seinen Arm um meine Schultern und sieht mich aber nicht an. Ich schlinge meine Arme fest um seinen Körper, aber nur einen kurzen Augenblick, weil dann die Türe auf kracht und die Furie Lorie steht im Zimmer.

"Was ist hier denn los, mit mir spielst Du nicht und mit Drogo auch nicht, aber mit Peter schon, was soll das? Argh du bist ein so blödes Kindermädchen! Drogo sie spielt aber mit Peter.... heullll".

"Na sowas mit uns will sie aber nicht spielen. Komm Lorie dann spielen wir halt allein. Geh schon mal vor Kleines".

"Drogo bring Lorie, sofort ins Bett, es ist für sie Zeit schlafen zu gehen, für sie, wenn sie sich so daneben benimmt. Lorie, ich werde mit Nicolai, über Dein Verhalten sprechen".

Als Lorie ihm widersprechen will, sieht Peter sie böse an und sie lässt es sein. Drogo wirft mir einen seltsamen, hasserfüllten Blick zu und grinste fies dabei, fasst er sich erneut hart an seine Hose. Peter ist entsetzt und dreht sich zu mir um, um sich bei mir erneut zu entschuldigen, aber als er meinen verängstigten Blick sieht, bleiben ihm die Worte im Hals stecken. Aber dann mit zittriger Stimme schafft er es doch, als Drogo schon die Tür geschlossen hat und verschwunden ist.

Die Blutlinien meiner Familie (ABGESCHLOSSEN wird überarbeitet 2021)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt