Hallo meine Lieben!
Endlich ist wieder Freitag :) Und dieses Mal ohne Erinnerung, das neue Kapitel!
Viel Spaß :*
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Kapitel 35b:
Ana POV:
„Bleib hier, verdammt!", schrie er mir hierhinter und griff nach meinem Arm, wollte mich hier halten. Aber für heute hatte ich eindeutig genug von ihm.
„NEIN!" Ich riss mich von seiner Hand los und zu meiner Erleichterung blieb er auch stehen. Dieser kontrollsüchtige Übertreiber! So ein Dramatiker. Ich konnte nicht glauben, was er hier tat.
„Ich will doch nur, dass du sicher bist!", schrie er mir wütend hinterher.
„Ich kann auf mich selbst aufpassen!", entgegnete ich mit gleicher Lautstärke.
Ich stieg wutschnaubend in den Aufzug und atmete erstmal befreit durch, als sich die Aufzugstüren schlossen. Dreimal tief ein- und ausatmen. Aber heute brachte auch das nichts und eigentlich wollte ich meine Wut auch gar nicht aufgeben. Ansonsten würde ich vermutlich anfangen zu heulen! Und das, das untersagte ich mir! Er wollte mich tatsächlich kündigen, nur weil es nicht nach seiner Nase ging! KÜNDIGEN!
Ich stieg schnaubend in diesen blöden, blöden und echt super Audi ein. Ja, ich mochte das Auto und ja, ich war undankbar gewesen. Die Fahrt zu meinem Vater war so angenehm gewesen und es hatte so viel Spaß gemacht damit zu fahren. Momentan war ich allerdings nur glücklich, von hier abhauen zu können. Ich wäre mit jedem Auto von hier verschwunden.
Noch während ich im Wagen saß, endlich mal wieder vollkommen allein, niemand auch nur annähernd in meiner Nähe außer Fremde, die sich einen Dreck um mich kümmerten, rief Christian auch schon an. Groß stand auf dem Display des Autos:
Christian Grey
Ich drückte ihn weg, weil ich gerade nicht mal seinen Namen sehen wollte und trennte das Handy auch gleich von dem Auto.
Ich hatte es gewusst. Ich hatte es ganz genau gewusst. Irgendwann würde der Punkt kommen, an dem es hieß: Ich bin der Chef und du musst das tun, was ich sage. Als wäre es nicht ohnehin schon so in unserer Beziehung. Er forderte so oft etwas von mir und ich tat es. Aber genug, war genug. Hier würde ich nicht nachgeben, nicht mal einen Kompromiss eingehen. Wenn er nicht erkannte wie wichtig mir dieses Thema war, dann konnte ich ihm auch nicht so wichtig sein.
Nur Sekunden nachdem ich geparkt hatte, nahm ich mein Handy in die Hand, das auch mal wieder vibrierte und las seine Nachrichten.
Christian: Ana komm nach Hause. Wir müssen das ausdiskutieren.
Christian: Du kannst mir nicht vorwerfen, dass ich dich in Sicherheit wissen will!!! JETZT KOMM VERDAMMT NOCHMAL NACHHAUSE!
Er ging tatsächlich davon aus, dass mein Zuhause im Escala war. Ich hatte meine eigene Wohnung und das musste ich ihm deutlich zu verstehen geben.
Ana: Ich bin Zuhause!
Noch drehte sich nicht alles nur um ihn. Nur weil ich ihm den kleinen Finger gereicht und zusagte hatte, bei ihm zu wohnen, riss er mir den ganzen Arm aus und wollte, dass ich blieb. OHNE ZU FRAGEN! Heilige Maria, dann frag, wenn du das willst, Grey! Vermutlich hätte ich ja gesagt, egal was gerade zwischen uns war. Stand es nicht von Anfang an fest, dass ich nur so lange bleiben würde, bis ich nicht mehr krankgeschrieben war? Auch wenn ich es liebte mit ihm zusammen zu wohnen. Jeden Tag gemeinsam zu beginnen und zu beenden. Warum hatte er nicht gefragt? Oder dachte er, wir würden darüber reden, wenn ich vom Arzt kommen würde?
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~ One Secret ~
RomanceEine Begegnung, ein Abend und alles ändert sich. Christian und Ana lernen sich etwas anders kenne. Es wird verrückt, leidenschaftlich und auch romantisch. Aber durch diese Begegnung, durch alle Umstände führen Verleugnung und Lügen zu Schmerz. Stärk...
