Hallo meine Lieben,
hier das neue Kapitel! Danke für die Erinnerung an meine liebe Leserin :D
Viel Spaß :*
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Kapitel 35a:
Christian POV:
Nach ihrer E-Mail vorgestern wurde es ein ziemlich stiller Abend. Sie hatte sich tatsächlich noch einmal persönlich bei mir bedankt, aber danach hatten wir darüber nicht mehr geredet. Nicht über das Auto. Nicht über die E-Mail. Allerdings fuhr sie gestern mit dem Audi zu ihrem Vater nach Montesano, obwohl sie zuhause bleiben sollte. Aber wenigstens mit Sawyer.
Kaum hatte sie die Möglichkeit zu flüchten, nutzte sie diese auch umgehend. Wie erfreulich...
Von Ray bekam ich dann jedoch gesagt, dass er überaus zufrieden mit dem Wagen war und Ana ihn stolz präsentiert hatte, bevor sie sich beklagte, dass er dem zugestimmt hatte. Aus diesem Grund hoffte ich, sie hatte den Wagen nun akzeptierte.
Es gab genügend andere Probleme als ein unwichtiges Auto. Momentan gab es für uns beide Themen, bei dem der andere uns offensichtlich nicht helfen konnte. Ana wollte Unabhängigkeit, ich wollte das genaue Gegenteil. Daher gab es diese merkwürdige Spannung zwischen uns. Unsere Beziehung wurde körperlicher, denn ich hatte zumindest nicht das Bedürfnis zu reden. Darüber zu reden, dass meine Freundin mich nicht brauchte. Oder darüber, dass ich eine Beziehung nicht sonderlich gut hinbekam. Ich hoffte, sie zweifelte nicht derart an mir, wie ich es tat. Aber sie war bei mir. Sie lag jede Nacht in meinen Armen und mit ihrer Nähe ging es mir schon besser.
Heute war Ana bei einem Arzttermin und wir vereinbarten, dass ich danach zum gemeinsamen Mittagessen nachhause kam, damit sie mir davon berichten konnte. Ich hätte sie begleitet. Was sie natürlich wieder nicht wollte, da sie mich ja nicht brauchte. Ana wollte ihre Eigenständigkeit! Jetzt merke es dir endlich, Grey!
Ungeduldig wartete ich bereits zuhause auf sie und sah zum gefühlt 100.Mal auf meine Uhr. Als ich das Ping des Fahrstuhles hörte, lief ich ihr sofort entgegen und in dem Moment als die Aufzugtüren sich gerade ausreichend geöffnet hatten, rannte sie mit einem Lächeln, das von einem Ohr zum anderen reichte, heraus. Sie sprang auf mich und ich fing sie instinktiv auf, auch wenn ich damit absolut nicht gerechnet hätte. Ihre Arme schlangen sich um meinen Nacken und ihre Beine um meine Taille.
Sawyer war nirgends zu sehen und war wahrscheinlich noch unten.
„Was sagt der Arzt? Gibt es einen Grund, warum Sie so glücklich sind, Miss Steele?", grinste ich sie nun ebenfalls an. Ihre Laune färbte auf mich ab und ihr Lächeln war so verdammt schön. Gerade nach unserem letzten Streit war es wieder für zu lange Zeit verschwunden. Sie sollte öfter lächeln und ich wollte der Auslöser sein.
„Ich bin endlich wieder ein freier Mensch", jubelte sie in meine Halsbeuge hinein und presste sich noch mehr an mich.
„Wie meinst du das, Baby?", fragte ich noch mit einem kleinen Lächeln, da ihres eindeutig ansteckend war. Allerdings hatte ich das untrügliche Gefühl, dass es gleich ganz und gar nicht mehr so sein würde.
Ana hob ihren Kopf und schaute mich so überglücklich an. Eine Haarsträhne, die sich aus ihrer Frisur gelöst hatte, strich ich ihr hinters Ohr und hob sie nur noch mit dem einen Arm fest. Sie hatte ihre Haare heute an den Seiten geflochten und hinter ihrem Kopf zusammengebunden und sah trotz des einfachen weinroten Pullovers und der Blue-Jeans absolut anbetungswürdig aus. „Ich darf wieder arbeiten gehen. Am Montag kann ich endlich wieder zu SIP."
WAS ZUM TEUFEL?! Mein ganzer Körper verspannte sich.
„Nein", sagte ich völlig überfordert und barsch. Das durfte nicht wahr sein! Ich wusste, ich würde es bereuen, denn Körperkontakt zu ihr zu unterbrechen, trotzdem löste ihre Beine von meinem Körper, um sie wieder vor mich zu stellen. Ich musste mich verhört haben.
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~ One Secret ~
RomantizmEine Begegnung, ein Abend und alles ändert sich. Christian und Ana lernen sich etwas anders kenne. Es wird verrückt, leidenschaftlich und auch romantisch. Aber durch diese Begegnung, durch alle Umstände führen Verleugnung und Lügen zu Schmerz. Stärk...
