Kapitel 50

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Innerhalb kürzester Zeit, wurde eine Flasche, nach der nächsten, an unsere Tische gebracht. Badmómzjay, war kurz nachdem wir kamen, mit ihren Freundinnen weiter gezogen. Doch vorher hatte ich mir noch ein Autogramm von ihr, auf meine Tasche geben lassen. Nicole und Dilo, waren richtig am trinken. Es war ein Wechsel zwischen, komm wir gehen tanzen und komm wir gehen trinken. Wie konnten die nur so viel vertragen? Mona saß bei Hassan. Was auch immer sie ihm seid gefühlt einer halben Stunde erzählte, er hörte Aufmerksam zu. Er war wirklich
nett - und geduldig. Kasimir, hatte mich, kaum das wir die Lounge betreten hatten, quasi ignoriert. Ich wurde einfach nicht schlau aus ihm. Mal so, dann so. Das nervte mich! Dafür war er allerdings übertrieben freundlich zu Laura. Egal was sie wollte, er sorgte dafür, das sie es bekam, egal was sie sagte, er reagierte darauf. Und sie ging auch noch voll darauf ein. Ob er das mit Absicht machte? Was wollte er damit erreichen? Testen ob ich eifersüchtig werde? Laura hatte einen Freund, daher musste ich mir so oder so keine Gedanken machen. Falls das sein Plan war, hatte er sich getäuscht.
Ich ließ meinen Blick durch die tanzende Menge schweifen und entdeckte in mitten, einen ziemlich süßen Typen. Er bemerkte meinen Blick und zwinkerte mir zu.
Ich stupste Laura an, die gerade neben mir saß und mit Lauin und Kasimir am quatschen war, ,,Lass mal runter tanzen gehen."
Sie nickte freudig und stellte ihr Getränk auf dem Tisch ab.
,,Was meinst du mit runter?", fragte Kasimir stirnrunzelnd.
Ich deutete auf die Tanzfläche.
,,Ihr könnt hier oben tanzen! Is doch Platz genug."
,,Damit du was zu gucken hast?" Kasimir kniff leicht die Augen zusammen. ,,Unten kann es unangenehm werden!"
,,Ich möchte aber gern unten tanzen", gab ich trotzig zurück.
,,Sei kein Kind und bleib hier!", sagte er angespannt. Ich war kurz baff. Wie redete er denn mit mir?
,,Du hast mir garnichts zu sagen! Wir sind kein Paar mehr. Vergessen?", sagte ich wütend. Er presste die Lippen zusammen. Das gefiel ihm überhaupt nicht. Umso besser!
,,Macht das lieber nicht. Manche Fans drehen voll durch. Stimmt schon was Kasi sagt",schaltete sich Lauin nun ein.
,,Danke, aber wir brauchen keine Aufpasser!", sagte ich bestimmt, nahm Laura's Hand und zog sie mit mir.
,,Bonnie! Alles klar? Was war das gerade bitte?", fragte Laura, als wir die Lounge über die Treppe nach unten verließen. Gute Frage. So hatte ich noch nie mit ihm geredet. Ob das die ganze aufgestaute Wut auf ihn war?
,,Lass uns einfach tanzen gehen!"
,,Vielleicht sollten wir lieber auf die beiden hören",ich spürte einen kurzen Widerstand in meiner Hand und drehte mich zu ihr. Sie blickte mich besorgt an.
,,Übertreib. Komm jetzt!", forderte ich sie auf und zog sie mit mir.
Warum war ich nur so angespannt?
Als wir unten ankamen, spürte ich schon den ein oder anderen Blick, der auf uns gerichtet war. Ich hielt Ausschau nach dem süßen Typen und entdeckte ihn schließlich. Er lächelte mich an, als er mich sah.
,,Hübsche Frau? Bist du da um mit mir zu tanzen?", er griff nach meiner Hand und drehte mich im Kreis.
,,Na klar", gab ich zurück und fing an mit ihm zu tanzen. Laura sah mich verwirrt an, fing dann aber auch an.
Einmal nur Kasimir vergessen, dachte ich und versuchte mich auf den süßen Typen zu konzentrieren. Er war genau mein Typ. Sonnengebräunt, hellbraunes Haar, grüne Augen, größer als ich und sportlich.
Dazu kam, das er auch noch gut tanzen konnte. Er zog mich an sich und beugte sich zu mir.
,,Wie heißt du denn?", klang seine Stimme an meinem Ohr.
,,Bonnie! Und du?"
,,Luca."
Süß, dachte ich und lächelte ihm zu.
Gerade als er sich wieder zu mir beugte um mir was zu sagen, spürte ich einen heftigen Stoß, der mich zur Seite fallen ließ. Ich stieß gegen einen anderen Typen, der mich gerade noch davon abhalten konnte, den Boden zu küssen. Was zum Teufel?
,,Ey du kleine Schlampe! Reicht dir Kasimir nicht! Musst du auch noch meinen Bruder anmachen?"
Völlig baff, blickte ich in das wütende Gesicht eines Mädchens mit langen braunen Locken. Laura stellte sich sofort zwischen uns. ,,Beruhig dich mal!", versuchte sie zu schlichten. Als ein schwarzhaariges Mädchen auftauchte. ,,Misch dich nicht ein!" sagte sie und wollte Laura zur Seite schubsen, doch Laura hielt stand.
,,Misch du dich nicht ein!", schimpfte Laura und schubste sie ebenfalls.
Noch bevor ich mich versah waren die beiden in einer Rangelei. Ich konnte garnicht anders, als einfach mitzumischen und Laura zu helfen. Eine der beiden zog mich an den Haaren und klatschte mir ihre Hand ins Gesicht. Jemand rammte mir ihren Ellbogen in die Seite. Geschrei, Geschimpfe, Hände und Füße überall. Ich drückte gerade mit voller Kraft, das Gesicht des braunhaarigen Mädchens von mir und stellte ihr ein Bein so das sie hinfiel und ich mich auf sie schmeißen konnte. ,,Hör auf!", brüllte ich sie an und versuchte ihre Arme festzuhalten, doch sie strampelte und fuchtelte wie eine Katze, die man in die Badewanne stecken wollte, unter mir herum. Plötzlich packten mich zwei kräftige Arme und zogen mich von ihr herunter. Es waren die Türsteher. Die uns versuchten auseinander zu halten. Erst jetzt bemerkte ich, das sich eine Traube um uns herum gebildet hatte. Mit einem kräftigen Griff an meinem Oberarm, packte mich einer der Türsteher und beförderte mich Richtung Ausgang. Auch Laura und die beiden Mädels, wurden nach draußen gebracht.
Nach einer heftigen Ansage vom Clubbesitzer und einem Hausverbot, ließen sie uns draußen stehen.

Ohne Dich/Kasimir Fan FictionGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt