,,Ja, alles ok", antwortete ich und tat so als wäre nichts, in der Hoffnung, er würde mir das abkaufen.
,,Sicher?"
Ich ging auf ihn zu und legte meine Arme um seinen Hals, ,,Alles ist in Ordnung!", wiederholte ich diesmal zuckersüß und setzte mein sweetestes Lächeln auf. Seine braunen Teddy Augen, beäugten mich skeptisch. So ganz schien er es mir nicht zu glauben. Kasimir durfte auf keinen Fall herausfinden, wozu ich Laura beauftragt hatte. Ich beugte mich zu ihm und küsste ihn liebevoll.
,,Okeeeey!", sagte er, als ich mich wieder von seinen Lippen löste und ein breites verlegenes Grinsen zeichnete sich in seinem Gesicht ab. Ich schmiegte mich eng an ihn. Er legte seine Hände auf meiner Hüfte ab und ließ sie langsam zu meinem Po gleiten.
,,Du riechst gut!", sagte ich und blickte ihn an, denn ein frischer Duft, mit einem Hauch von Parfum, durchströmte meine Nase. Sein Lächeln wurde breiter. Gott! Warum war er immer so süß! Dachte ich während wir uns ansahen. So hin und her gerissen ich innerlich wegen der ganzen Sache mit seiner Ex auch war, so verrückt machte mich auch seine Nähe. Diese starke Anziehungskraft, die seine Blicke und Berührungen bewirkten, war einfach zu stark.
,,Meine kleine Queen", sagte er, beugte sich zu mir und küssten mich. Sein Griff, am Po, wurde fester und er presste mich enger an sich. Nicht nur ich war diejenige die ihm nicht wiederstehen konnte, nein, auch ihm ging es so und das, was ich da gerade in seiner Hose spürte, verriet noch einiges mehr.
Ob wir überhaupt noch Zeit dafür hatten, bevor die Pizzen kamen?
Kaum hatte ich das gedacht, klingelte es auch schon an der Haustür. Ich löste mich von Kasimirs Lippen und sah ihn breit grinsend an, ,,Pizzatime!"
Wir hatten uns einen gemütlichen Abend in meinem Zimmer gemacht und uns zu der Pizza, einen Horrorfilm angesehen. Allerdings konnte Kasimir seine Finger nicht von mir lassen und daher gab es etwas weniger Pizza und das was ich vom Film mitbekam, davon wollen wir erst garnicht anfangen. Der Sex war natürlich auch wie immer ausnahmslos perfekt gewesen. Was das anging, passte es einfach zwischen uns. Trotz unseres Beziehung- nicht Beziehung -Dramas und all den anderen Hürden, die ständig auf uns einprasselten. Es war etwas, bei dem es nur um uns beide ging und niemanden sonst.
Später legten wir uns dann zum schlafen hin, oder zumindest Kasimir. Ich lag noch grübelnd neben ihm und starrte aus dem schwach beleuchteten Fenster vor mir. Meine Lichterkette, warf kleine Schatten ins Zimmer. Wo sollte das nur mit uns beiden hingehen? Morgen war unser vorerst letzter gemeinsamer Tag. Übermorgen würde er abgeholt werden. Und am Freitag schon im Flieger sitzen. Ein Tag vor seinem Album Relase kam er zwar wieder, doch er hatte Interview Termine und der Relase würde natürlich mit seinen Jungs gefeiert werden. Ich seufzte. Vielleicht war es aber auch garnicht so schlecht? So konnte ich mich ohne Ablenkung um mein Unikram kümmern und auch mal anderen Sachen nachgehen, wie mich mit den Mädels treffen oder trainieren. Ich hatte das alles, seid wir uns begegnet waren, viel zu sehr vernachlässigt. Ausserdem hatte ich dann Zeit, nochmal in Ruhe über uns beide nachzudenken und wie ich nun mit allem umgehen sollte. Mir fiel mein Geständnis am See wieder ein. Es hatte bis jetzt, tatsächlich nichts zwischen uns verändert und ihm anscheinend auch absolut nichts ausgemacht, das ich das gesagt hatte. Er verhielt sich mir gegenüber, genau wie immer. Ob das jetzt gut oder schlecht war, keine Ahnung. In Liebesfilmen lief das zumindest anderst, so viel war klar. Allerdings war das ja, wie ich schon so oft festgestellt hatte, kein Liebesfilm und wir nicht mal ein offizielles Liebespaar. Dabei war er ein wichtiger Teil meines Lebens gewurden und ich liebte ihn so sehr! Irgendwie auch frustrierend! Vielleicht dachte er tatsächlich es wäre Quatsch gewesen, das ich es ihm gesagt hatte. Immerhin hatte ich ja auch so getan, also konnte ich ja auch irgendwie nicht erwarten, das er das gleiche zu mir sagen würde oder? Ich runzelte die Stirn und hielt einen Moment inne. Rechtfertigte ich gerade seine distanzierte Art mir gegenüber?
,,Babe, was ist los?", fragte Kasimir plötzlich. Ich hatte garnicht bemerkt, das er sich zu mir gedreht hatte und mich beobachtete.
,,Ach nichts", antwortete ich leicht geknickt und sah weiter zum Fenster hinaus.
,,Wenn eine Frau sagt, es ist nicht's, is was!", sagte er stichelnd.
,,Ach ist das so?", ich drehte mich zu ihm und sah ihm in die Augen. Ich hatte ihm so viel zu sagen, so viel Fragen, doch meine Lippen blieben stumm. Wie eine Blockade, die mich davon abhielt, ihn zutief in mich hinein blicken zu lassen oder von ihm Dinge zu hören, die mir nicht gefielen. Er streichelte mir langsam meine Strähnen aus dem Gesicht, während er mich betrachtete, als würde er jeden Zentimeter von mir studieren. Wie gern wüsste ich, wie es wirklich in ihm aussah! Er hatte zwar mal gesagt, er fände mich ehrlich, doch das stimmte nicht. Bisher hatte ich meine Gefühle vor ihm immer gekonnt heruntergespielt, vorallem, wenn ich den Eindruck hatte, er würde diese nicht erwidern. Ob es Angst war verletzt zu werden oder Scham? Ich wusste es nicht! Wir hatten beide unsere Gründe, den anderen nicht zu nah an sich ranzulassen. Wir waren nicht zu hundertprozent ehrlich zueinander. Und auch wenn es nur kurze Momente davon gab, wo uns dies klar wurde, wir spürten sie!
,,Ich weiß, das ich nicht einfach bin",sagte er plötzlich während er mir weiter langsam durch meine Haare strich. Ich lächelte, ,,Ach, wer ist das schon!"
,,Im ernst! Ich denk auch über vieles nach", er machte eine kurze Pause, als würden ihm die nächsten Worte nicht leicht über die Lippen kommen, ,,Über uns zum Beispiel!"
Ich schluckte. Hatte er gerade gesagt, er dachte über uns nach? Ich war ganz Ohr und gespannt was mich nun erwartete.
spürte wie mein Herz anfing schneller zu schlagen.
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Ohne Dich/Kasimir Fan Fiction
Fiksi PenggemarBonnie ist eine einundzwanzig Jahre alte Studentin, die mit ihren Eltern und ihrem Hund Chicco, in einem ruhigen Dorf in der Nähe von Berlin wohnt. Sie ist oft allein, da ihre Eltern ständig auf Geschäftsreisen sind. Eines Tages zieht im Haus nebena...
