⚠️TW⚠️
-Freiheitsberaubung
-Körperliche Gewalt
-Nahrungsentzug
Hyunjin= Frettchenhybrid
Jeongin=Mensch
Hyunjin POV.
Die schwere Eisentür wurde geöffnet und Licht fiel in den ansonsten stockdunklen und fensterlosen Kellerraum, in dem ich eingesperrt wurde. Mein Besitzer Mr. Kim stand im Türrahmen und kam zu mir. Dabei rümpfte er die Nase. Was erwartete er auch? Er gab mir keine Möglichkeit mich zu waschen, die Kakerlaken und Mäuse tummelten sich in diesem Loch hier unten mittlerweile und auf dem dreckigen Boden lagen verschimmelte Essensreste. Er schloss die Schellen auf, mit denen ich an die Wand gekettet war und zog mich aus dem Raum. Ich konnte mich kaum auf den Beinen halten. Wann hatte ich zuletzt etwas gegessen? Es musste schon Tage her sein. In der Küche ließ er mich schließlich los. "Bereite das Frühstück vor. Anschließend wirst du dich um die Wäsche kümmern und das Auto putzen." Er behandelte mich, als wäre ich sein Sklave, aber ich hatte bereits erfahren, was passieren würde, wenn ich widersprach. Er hatte so lange auf mich eingeschlagen, bis ich bewusstlos geworden war. Und eigentlich wünschte ich mir, dass ich nicht wieder aufgewacht wäre. Dann müsste ich all das nicht länger ertragen.
Gegen Mittag war ich gerade dabei den Abwasch zu machen, doch ein nasser Teller rutschte mir aus der Hand und zerbrach mit einem lauten Scheppern in etliche Einzelteile. So ein Mist! Schnell kniete ich mich hin um sie alle aufzusammeln, doch ich spürte Mr. Kims eiskalte Präsenz in der Küche ohne dass ich mich umdrehen musste. "Jetzt sieh was du an angerichtet hast! Nutzloses Vieh! Räum das gefälligst auf! Das Abendessen kannst du dir heute abschminken." Nein bitte nicht. Das Abendessen wäre meine erste Mahlzeit seit bestimmt drei Tagen gewesen. Meistens waren es nur alte Reste, aber ich musste nehmen, was ich kriegen konnte. Wenn ihm besonders danach war mich zu demütigen musste ich sogar aus einem Napf essen, während er zusah. Ich begann die Scherben aufzusammeln, zitterte jedoch so sehr, dass ich mir in den Finger schnitt. Das Blut tropfte auf die von mir blank polierten Fliesen und obwohl es nicht viel war schrie Mr. Kim, dass ich es saubermachen solle. Tränen brannten in meinen Augen und ich nickte. Ich versuchte mich zu beruhigen und wischte das Blut vom Boden. Als das Blut weg war räumte ich die Scherben auf. Mit Adleraugen beobachtete Mr. Kim mich und kaum, dass ich fertig war packte er mich an den Haaren und zog mich aus dem Raum. Ich schrie vor Schmerzen auf und im nächsten Moment ließ er mich auf den Boden fallen. Wimmernd kauerte ich mich zusammen. "Du wirst jetzt das Haus putzen. Ich muss in die Stadt und komme in drei Stunden wieder. Wenn das Haus bis dahin nicht auf Hochglanz poliert ist kannst du dich auf was gefasst machen." Als er weg war begann ich sofort damit das Haus sauber zu machen. Leider war es so riesig, dass ich fürchtete in der Zeit nicht fertig zu werden, aber ich musste es versuchen.
Zwei Tage später kamen die beiden Töchter von Mr. Kim zu Besuch. Sie waren genauso arrogant und bösartig wie ihr Vater. "Hey Flohsack, wir wollen Tee und frische Kekse", befahl Nari, die ältere von den beiden. "Natürlich Ma'am.", antwortete ich und ging in die Küche. Dort kochte ich Tee und legte einige Kekse, die ich gestern gebacken hatte, auf einen Teller. Als ich den beiden alles brachte rümpfte Nari die Nase und warf mir einen abfälligen Blick zu. "Hast du schonmal daran gedacht dich zu duschen? Du stinkst wie ein Tier. Oh warte. Das ist es ja auch was du bist. Und das wirst du auch immer sein." Dabei wedelte sie mit der Hand, als könne sie so den Gestank vertreiben. "Ich würde ja gerne duschen, aber Mr. Kim erlaubt es mir nicht." "Naja ist vielleicht besser so. Nicht, dass du noch unser ganzes Badezimmer verseuchst", schaltete sich nun auch Chaejeong, die jüngere der beiden ein. In mir brodelte es. Die beiden dachten auch sie wären etwas besseres, nur weil ihr Vater reich war. Ich wandte mich wieder ab und als ich ein paar Meter weg war murmelte ich:"Gören." Leider hatte Nari das wohl gehört, da sie fragte:"Was hast du gesagt?" Mir gefror das zuvor noch kochende Blut in den Adern und ich erwiderte:"Gar nichts." Ein arrogantes Lachen entfuhr ihr. "Komm her Flohsack." Widerwillig gehorchte ich und kaum, dass ich vor ihr stand spürte ich auch schon einen brennenden Schmerz auf meiner linken Wange und eine warme Flüssigkeit über diese laufen. Ihre perfekt manikürten Nägel hatten blutige Kratzer hinterlassen und meine Wange pochte von der Ohrfeige. "Du solltest uns danken. Nur dank unserem Vater und uns hast du ein Dach über dem Kopf und lebst nicht in der Gosse, wie so viele andere deiner Art. Dabei hättest du nichts anderes verdient. Du bist als ein Niemand geboren und wirst auch als ein Niemand sterben. Und wenn es soweit ist werden nichtmal deine Flöhe um dich trauern. Und jetzt geh uns aus den Augen." Ich verließ das Wohnzimmer und machte mich daran die Wäsche aufzuhängen. Währendessen liefen stumm Tränen über meine Wangen. Die salzige Flüssigkeit brannte in den Kratzern, aber ich hatte schlimmeres überstanden. Würde ich jemals von hier entkommen und ein neues Leben führen können?
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Hyunin Oneshots || Stray Kids
FanfictionHier findet ihr verschiedene Oneshots mit Hyunin. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und ihr könnt mir gerne eure Vorschläge, Wünsche usw. mitteilen wenn ihr diese haben solltet❤ Ich besitze keine Rechte an den Bildern und Videos, welche ich in d...
