Tag 6

34 2 4
                                    

Hope Marshall-Kenner lief durch die Arena auf der Suche nach neuen Vorräten. Die Sonne brannte warm vom Himmel und machte es kaum möglich etwas in der Umgebung zu Erkennen. Mit zusammengekniffenen Augen kämpfte Hope sich durch das Moor. Immer wieder schoben sich kleinere Wolken vor die Sonnen und verdunkelten sie kurz, doch das Mädchen hatte das Gefühl nach jeder Wolke war die Sonne noch wärmer. Dann zog eine Größere Wolke auf, die den Himmel beine Komplett verdunkelte. Hoffnungsvoll sah Hope nach oben als die ersten Tropfen vielen. Der erste Regen seit Tagen, doch als einer der Tropfen sie Traf zuckte sie zusammen. Ein Brennen durchfuhr ihren Körper, wie ein Stromschlag. Während der Regen stärker wurde sah sich Hope nach einem Versteck um. Die Tropfen verhängten ihr die Kleidung und verbrannten ihre Haut. Ohne zu wissen wo hin, rannte Hope schließlich los. In die Richtung wo sie das Ende der Wolke erkennen konnte. Dorthin wo die Gefahr vorüber war. Auf dem Weg sah sie einen kleinen Felsvorsprung. Schnell rannte sie darauf zu. Als sie den Felsvorsprung fast erreicht hatte versagten ihre Beine, mit letzter Kraft schaffte sie es ins sichere zu kriechen, wo sie sich zusammen kauerte und ihre verbrannte Haut begutachtete. Wie die Spielmacher auf die Idee gekommen waren heißes Wasser regnen zu lassen, war ihr allerdings ein Rätsel.

Haileen Stuart saß im Schatten eines Großen Felsens und ruhte sich etwas aus. Die Ereignisse der letzten Tage ließen sie einfach nicht los. Gedanken verloren Starrte Haileen auf die vielen Blumen die um sie herum wuchsen und die vielen Insekten die sich darin Tummelten. Dann faste sie einen Entschluss. Sie stand auf, packte ihr gesamtes Hab und Gut und machte sich auf den Weg nach Norden. Kurz drehte sie sich um, um auf die Großen Felsen zurück zu schauen die ihr Sicherheit gegeben hatten, dann lief sie weiter. Weg von den Felsen un hinein in das flache Land. Die Entschlossenheit etwas zu finden und in Sicherheit sein zu können trieb sie an.

Gelangweilt schlenderten Quin Lui und Bella Snow durch die Arena. Sie waren gerade am Moor angekommen, da vibrierte der Boden unter ihnen. Sie dachten schon das es ein Erdbeben sei, als sich plötzlich einige Kilometer von ihnen entfernt eine Riesen Welle auftat. Bella geriet in Panik und zog Quin mit sich. „Das ist ein Tsunami! Wir müssen hier weg!" rief sie und Quin fragte panisch „Aber wie?" „Wir können entweder über das Moor auf die andere Seite ab hauen, wi uns dir Spielmacher wahrscheinlich erwarten, oder wir versuchen die Riesen Welle zu umgehen. Sie kann ja nicht endlos sein!" „Lass uns die Welle umgehen! Ich habe das ungute Gefühl die Spielmacher wollen uns auf der anderen Seite!" beschloss Quin und die Mädchen rannten los. „Wir haben nicht mehr viel Zeit bis die Riesen Welle da ist!" reif Bella „Stimmt, lass und nach rechts gehen!" antworte Quin. Nach einigen Minuten waren die zwei an einer Stelle der Arena angekommen, bei der sie noch nie gewesen waren. Es war alles endlos grün, und man konnte nur weit in der Ferne die vielen Höhlen sehen, die die zwei nach der Explosion nicht mehr betreten hatten. Doch man konnte auch gut erkennen wie der Tsunami auf der anderen Seite der Arena aufschlug und dann wie aus dem nichts verschwand.

Gequält lies sich Paul Morningstar auf den Boden sinken. Eine der Beeren die er gesammelt hatte, und zum Frühstück gegessen hatte war wohl nicht gut gewesen, den seit mindestens einer halben stunde plagten Paul schlimme Kopf, Bauch und Glieder Schmätzen. Er war zu schwach um weiter zu laufen, und er hatte Angst das er es nicht mehr lange machen würde. Er überlegte, und schließlich kam ihm auch eine Idee. Er schüttelte seinen Kopf, machte einen Handstand, dachte an das eklige Essen aus seinem Distrikt und machte sogar würg Geräusche. Doch nichts brachte ihn dazu die Beeren wieder aus zu spucken, bis er seine zwei Finger in seinen Gaumen schob, er würgen musste und schließlich all sein Essen ausspuckte, was er heute morgen zu sich genommen hatte. Dann trank er noch ein paar Schlucke, suchte sich ein sicheres Versteck und schlief ein.

Nachdem Misa Miss die Nacht in Ruhe in ihrem Loch verbracht hatte merkte sie nun das sie hier unten eingesperrt war. Sie hatte keine Chance wieder hoch zu kommen. Doch Misa versuchte es trotzdem. Sie sprang, kletterte und suchte weiter nach Auswegen, doch vergebens. Sie war hier unten gefangen. Und wenn sie hier nicht bald raus kam befand sie sich in echter Lebensgefahr. Sie hatte hier unten zwar Wasser, doch sie hatte weder essen, noch Schutz vor Tributen und den Attacken der Spielmacher. Doch für sie musste damit leben, denn nun war sie zu müde um weiter zu überlegen, und legte setzte sich wieder hin.

Dana Summer lief durch die Arena auf der Such nach Vorräten. Nach Einigen Minuten hielt sie Inne. Zwischen den Blättern eines Kleinen Busches Lugte das kleine Mädchen aus Distrikt 6 hervor. Kurz überlegte sie was sie machen sollte, dann ging sie einfach weiter, doch Nova Northernligt hatte andere Pläne. Als Dana weit genug weg war sprang Nova aus dem Busch. Sie hatte ihr Schwert in der Hand und rannte von hinten auf Dana zu. Dana drehte sich zu ihr um, doch es war schon zu spät für sie um zu reagieren. Novas Schwert Versank tief in in Danas Magengrube. Dana Krümmte sich vor Schmerzen, dann brach sie zusammen und blieb reglos liegen. Dann ertönte die Kanone. Schnell schnappte sich Nova Danas hab und gut, dann lief sie davon.

Die Hymne erklang und die Gesichte der Toten wurden Gezeigt.
-Dana Summer (@DSummerK08) (Distrikt 1)

***
So Leute das War's auch schon wieder mit diesem Kapitel Ich hoffe es hat euch gefallen, Die nächsten fragen kommen Morgen.
Habt alle noch einen Schönen Sonntag
LG Ella und Lina

Die Tribute von Wattpad (RPG)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt