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Emma sah Regina an und flüsterte:
„Es ist fast eine Woche her, seit du bewusstlos bist. Ich weiß nicht was passiert ist aber Bitte, wach auf – ich brauche dich."
Regina lag reglos da, während Emma sacht ihre Fingerspitzen küsste. „Das Baby muss dich sehen", fuhr sie leise fort. „Ich erzähle ihr von dir, und es reagiert. Henry braucht dich, und ich auch."
Da sie jedoch wusste, dass Henry heute ins Krankenhaus kommen würde, begab sie sich in den Eingangsbereich des Krankenhauses und führte Henry nach seinem Auftauchen zum Inkubator seiner Schwester. Der Arzt hatte nach einer langen Diskussion doch zustimmen können. „Das ist deine Schwester", erklärte sie. Henry betrachtete das winzige Wesen fasziniert durch das Glas und fragte: „Sie ist wunderschön – hat sie einen Namen?" Emma schüttelte bedauernd den Kopf: „Wenn deine Mutter aufwacht, wird sie ihr einen Namen geben."
Mit einem zaghaften Lächeln berührte Henry das Baby vorsichtig mit seiner behandschuhten Hand. „Sie ist unglaublich, so klein. Geht es ihr gut?" Emma antwortete beruhigend: „Es geht ihr gut, Henry. Die Ärzte sagen, sie muss noch drei Monate hierbleiben, dann kann sie entlassen werden, wenn alles gut verläuft."
Henry wandte sich besorgt an Emma: „Und Mama?" Emma atmete tief ein und schaute auf das Baby. „Ich weiß es nicht, mein Schatz." Nachdem Henry noch einmal das Baby angesehen hatte, fragte er: „Kann ich Mama sehen?" „Natürlich, mein Kleiner", sagte Emma lächelnd.
Nachdem sie sich gewaschen hatten, verabschiedeten sie sich vom Baby und gingen in Reginas Zimmer. Nach fast zwei Wochen im Krankenhaus kannte Emma die Räumlichkeiten inzwischen gut. Zögerlich trat Henry ein, während Emma dicht hinter ihm folgte.
Vor Reginas Bett blieb Henry stehen und sagte: „Mama, du musst jetzt aufwachen. In zwei Wochen habe ich ein Schulprojekt, und wir wissen, dass du uns bei den Hausaufgaben nicht helfen kannst." Emma schenkte ihm ein sanftes Lächeln.
Henry ergriff Reginas Hand und flehte: „Bitte, Mama, ich brauche dich." Mit zitternder Stimme trat Emma an Henry heran: „Sie hat dich gehört, mein Schatz. Ich weiß, dass sie es tut." Henrys Stimme brach, als er fragte: „Warum wacht sie dann nicht auf? Ich will meine Mama zurück." Emma spürte Tränen in ihren Augen, zog Henry fest in ihre Arme und sagte: „Ich weiß, mein Schatz. Ich wünsche mir auch so sehr, dass sie aufwacht."
Henry schloss die Augen und weinte leise an Emmas Schulter, während sie zärtlich seinen Kopf küsste und zu Regina hinübersah. „Bitte, wach auf, Regina", dachte sie verzweifelt.
Emma setzte sich neben Reginas Bett, ergriff sanft ihre Hand und sagte: „Wenn du da bist, Regina, drück meine Hand und gib mir ein Zeichen. Bitte. Die Ärzte wollen, dass ich die lebenserhaltende Behandlung beende – aber ich kann das nicht, denn ich weiß, dass du noch da bist. Du musst einfach aufwachen."
Vergeblich wartete sie einen Moment: „Bitte, Regina. Bitte!" Gerade als sie den Blick abwenden wollte, bemerkte sie ein leichtes Zucken – und sie spürte, wie Regina ihre Hand fest umschloss. Tränen liefen über Emmas Gesicht, als sie flüsterte:
„Du bist noch da, meine Liebe."
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Ich Brauche Deine Hilfe
Fantasy*TRIGGER WARNING!* Regina versucht, den Sheriff und die Stadt unter Kontrolle zu halten jedoch will ihr das nicht so gelingen wie sie will. Der Stress, zieht sie zurück in ihre kindliche Essstörung. Wird jemand sie bemerken und ihr helfen, bevor es...
