Regina saß in einem Stuhl in Lukes Büro und sah ihn mit ernster Miene an. „Ich denke wirklich nicht, dass Sie mich so behandeln sollten. Ich bin Ihre Patientin, nicht jemand, mit dem Sie flirten können."
Luke grinste. „Ich bin ein Mann. Ich flirte nun mal automatisch mit heißen Frauen. Das bedeutet nicht, dass ich irgendwas von Ihnen will. Und ich nehme meinen Job sehr ernst." Er lehnte sich vor. „Auch bei den heißen Patientinnen."
Regina errötete leicht, doch ihre Wut überwog. „Das ist absolut unprofessionell! So spricht man nicht mit einer Patientin! Egal, wie sie aussieht!"
Luke stand auf und hob beschwichtigend die Hände. „Sie sollten sich beruhigen, Mrs. Mills. Ich bin eben ein Mann, und Männer flirten. Das liegt in unserer Natur."
Regina sprang auf. „Nein. Sagen Sie das nicht! Sie können sich sehr wohl kontrollieren!"
„Hören Sie, ich kann doch nichts dafür, wenn ich eine heiße Frau sehe und es mich ablenkt. Manchmal kann ich das einfach nicht steuern."
Regina knallte ihre Hand mit einem lauten Schlag auf den Schreibtisch. „Wenn ich mich in Gegenwart von Frauen beherrschen kann, dann können Sie das verdammt nochmal auch!" fauchte sie. „Ich will, dass das hier funktioniert. Ich will hier bleiben und gesund werden. Aber Sie müssen lernen, sich zusammenzureißen. Haben wir uns verstanden?"
Luke schluckte hörbar und nickte hastig. „Ja. Es tut mir sehr leid."
Regina richtete sich auf. „Bin ich jetzt entlassen?"
Er nickte und zupfte nervös an seiner Krawatte.
Ohne ein weiteres Wort drehte Regina sich um und verließ das Büro. Die nächste Person wurde hereingerufen.
Lilac sah auf, als Regina sich ihr gegenüber setzte. „Du klangst ziemlich wütend da drin. Worum ging es?"
Regina schüttelte den Kopf und hob eine Hand, um Lilac zum Schweigen zu bringen. „Das geht dich nichts an."
Lilac hob die Hände. „Uh... okay." Sie sah wieder in das Magazin auf ihrem Schoß. „Weißt du, du machst fast allen hier Angst."
Regina zog eine Augenbraue hoch. „Wieso sagst du das?"
Lilac sah auf. „Du hast so eine Ausstrahlung. So eine... Evil-Queen-Vibe. Und dann bist du noch die Bürgermeisterin. Das alles zusammen lässt dich ziemlich furchteinflößend wirken." Sie grinste. „Aber mich erschreckst du nicht."
Regina lachte leise. „Mein Sohn nennt mich die Böse Königin, wenn er sauer auf mich ist – oder wenn ich sauer bin. Ich habe nie wirklich gemerkt, dass andere Leute Angst vor mir haben."
„Würdest du auch nicht merken. Ich merke auch erst, dass ich Leute nerve, wenn es mir jemand sagt."
Regina betrachtete ihre Mitbewohnerin nachdenklich. „Ich finde nicht, dass du nervst. Ich denke einfach, du hast viel zu sagen. Das ist alles."
Lilac lächelte. „Danke. Das ist nett. Ich habe eine ziemlich wilde Fantasie."
Regina lehnte sich nach vorne, stützte die Ellenbogen auf ihre Knie und legte den Kopf in die Hände. „Daran ist nichts falsch. Mein Sohn hat eine blühende Fantasie, und meine Frau hat genug Vorstellungskraft für uns beide."
Lilac lachte. „Du hast auch genug Fantasie. Sie steckt in dir. Du musst nur daran glauben und einen Weg finden, sie auszudrücken. Und du, Madam Bürgermeisterin, bist sehr gut darin, Menschen Dinge zu vermitteln. Du wirst schon einen Weg finden, deine Fantasie zu zeigen."
Regina lächelte. „Danke."
Lilac nickte zufrieden.
In diesem Moment öffnete sich die Bürotür, und ein Mädchen trat heraus. „Lilac, du bist dran."
Regina beobachtete, wie Lilac ins Büro ging. Vielleicht konnte sie wirklich einen Weg finden, ihre Fantasie zum Ausdruck zu bringen. Dieses Mädchen war klüger, als sie selbst wusste
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Ich Brauche Deine Hilfe
Fantasy*TRIGGER WARNING!* Regina versucht, den Sheriff und die Stadt unter Kontrolle zu halten jedoch will ihr das nicht so gelingen wie sie will. Der Stress, zieht sie zurück in ihre kindliche Essstörung. Wird jemand sie bemerken und ihr helfen, bevor es...
