Dieses Kapitel ist noch nicht bearbeitet (:
Planungsmässig bin ich mit BM nun schon bei Kapitel 46 und da ich zur Zeit viel Lust habe zu schreiben, stehen die Chancen gut, dass ich in nächster Zeit recht oft updaten werde.
»Wie hast du es gemerkt?«, fragte mich Takumi, als meine Zimmertür ins Schloss fiel und er sich sicher war, dass uns keiner hören würde. Er wirkte nicht gerade erfreut darüber dass ich von allem Bescheid wusste und er verzog den Mund zu einem Strich.
»Das mit Damian? Nun ja, dass war nicht zu übersehen... Ich kenne dich schon eine Weile und habe es an deinem Verhalten bemerkt.« Er hob eine Augenbraue und atmete dann aus.
»Das ich schwul bin hast du bestimmt nicht bemerkt.« Ich fuhr mir mit der Hand durch die Haare, dann seufzte ich.
»Ich habe auf so was ja nie geachtet und selbst wenn, es wäre mir sowieso egal gewesen.« Er verengte seine Augen und funkelte mich an.
»Chris hat dir erzählt dass wir mal miteinander geschlafen haben, oder?« Ich nickte.
»Super. Ich wollte eigentlich nicht dass du und Mike davon erfahrt. Vor allem du nicht.«
»Ich habe absolut kein Problem damit dass du schwul bist oder mal was mit Chris hattest... Das ändert für mich nichts. Warum hast du mir nicht schon vorher anvertraut dass du auf Jungs stehst?« Plötzlich wurde mir bewusst, das Takumi uns kaum vertraute, wenn er uns das all die Jahre nicht erzählt hatte. Wir waren seine besten Freunde und normalerweise sprachen wir auch über alles, egal was es war... und er musste wissen dass wir beide nichts gegen Homosexualität hatten, im Gegenteil Mike unterstützte sowas sogar.
»Ich wollte nicht dass ihr euch in Dinge einmischt, wie die Sache von heute zum Beispiel. Falls du es nicht mitbekommen hast – Damian ist hetero und hat eine Freundin. Denkst du es macht mir dann Spaß ihn dabei zu sehen, wie er die ganze Zeit mit ihr flirtet? Nein danke. Ich bin ein Realist Ash, ich weiß wann ich aufhören muss irgendeinem Hirngespinst hinterher zu jagen. Es ist unrealistisch, dass er je auf mich stehen wird. Und bevor du irgendetwas sagst, nein ich möchte im Moment auch niemanden kennenlernen. Ich möchte einfach nur meine Ruhe von all dem und allein sein.« Er holte tief Luft und sah mir in die Augen. Das war tatsächlich nach langem mal wieder mehr als nur ein Satz gewesen den er zu mir gesagt hatte und ich musste kurz erst einmal verarbeiten was er gesagt hatte.
»Es tut mir leid, dass wir dich zu dieser Party überredet haben.«
Er seufzte und sein Ärger schien langsam wieder verflogen zu sein. So war er immer – er regte sich zwar über etwas auf, war aber nicht nachtragend. Er nahm es dann einfach hin und versuchte das Beste daraus zu machen.
»Ich werde es überleben. Und tatsächlich war ich lange schon nicht mehr wirklich weg gewesen, wird vielleicht auch mal wieder etwas Abwechslung in mein Leben bringen.«
~
»Ich hasse dich, weißt du das?« Takumi starrte das Haus an, in welchem Damian wohnte. Es war riesig, stand in einem dieser Nobelviertel und es sah so reich aus, dass ich mir sicher war dass die Inneneinrichtung nicht gerade anders sein würde.
Aus beinahe jedem Fenster drang Licht zu uns hinaus und ich musste schlucken. Ich fühlte mich fehl am Platz, immerhin kannte ich Damian nicht einmal, aber da er Chris eingeladen hatte und auch zu verstehen gegeben hatte, dass er wollte dass die Freunde seiner Freunde auch kamen, stand ich nun gemeinsam mit Takumi hier.
»Wo bleibt Mike eigentlich?« Mein Freund neben mir rührte sich noch immer nicht vom Fleck oder ließ den Blick von dem Haus, eher wirkte es, als wäre er paralysiert. Niemand von uns hatte damit gerechnet, dass dieser Damian reich war.
»Ich weiß nicht, er wollte mir Sarah eigentlich... Oh da sind sie schon.« Am Ende der Straße erschienen zwei Gestalten, die ich unter dem schwachen Licht einer Laterne als Sarah und Mike identifizieren konnte. Sie lachten gerade, dann kam er grinsend auf uns zu.
»Na dann wollen wir mal!« Ich warf noch einen Blick die Straße entlang, sah aber keine weiteren Gestalten, also ging ich seufzend hinein. Ich hoffte Chris würde auch noch kommen, einfach damit ich mich nicht mehr so unwohl fühlte. Nicht einmal auf Chris seiner Halloweenparty hatte ich mich so gefühlt, was vermutlich daran lag dass mein Gesicht damals unter einer Tonne Schminke begraben war und mich so oder so kaum einer erkannt hatte. Aber jetzt war es anders, jetzt wusste jeder dass ich es war.
»Mike!« Damian winkte uns aus dem Wohnzimmer zu. Er saß auf der Sofalehne, damit er alle anderen überragte und hatte eine Flasche Bier in der Hand.
»Bedient euch einfach!«
»Machen wir, danke!«, rief Mike zurück und steuerte sofort die Küche an, wo jede Menge Snacks, Alkohol und normale Getränke bereitstanden. Ich fühlte mir ein Glas Bowle ein und ließ den Blick über die Leute schweifen. Fast alles nur Schüler unserer Schule, hauptsächlich also Leute, die ich immerhin vom sehen her kannte. Meine Augen suchten nach Chris, doch er war nirgendwo zu sehen. Enttäuscht wandte ich mich ab und blieb in der Küche, angelehnt an der Anrichte stehen. Von der Küche aus konnte man perfekt das riesige Wohnzimmer überblicken, also beobachtete ich eine Weile die Leute, ehe es an der Tür klingelte, irgendjemand aufmachte und Chris plötzlich vor mir stand.
»Hey«, sagte er mit einem breiten Grinsen und ich konnte nicht anders, als ihn ebenfalls anzugrinsen.
»Du hast lange gebraucht... Dachte schon du kommst nicht mehr.«
»Als ob ich dich mit diesen ganzen betrunkenen Leuten allein lassen würde.« Er zog mich ins Wohnzimmer, ließ mich aber nicht los, damit er mich nicht in dem mittlerweile überfüllten Raum verlor.
Dann zog er mich mit einer plötzlichen Bewegung zu sich und grinste mich an. Am liebsten würde ich ihn jetzt küssen, wusste aber dass er es auf keinen Fall wollen würde.
»Lass uns heute Nacht viel Spaß haben.« Obwohl er diesen Satz auf die Party bezog, verursachte der Blick den er mir zuwarf ein wohliges Schaudern.
Vielleicht würde diese Party ja doch nicht so schlimm werden.
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Broken Mirrors (BoyxBoy/Yaoi)
Roman pour AdolescentsPhoenix - genannt Ash - ist ein ganz normaler Junge. In seinem Leben ist nicht alles perfekt, aber er hat gelernt die meisten Dinge hinzunehmen und damit umzugehen. Anders ist Chris. Obwohl er nach Außen hin selbstbewusst und stark wirkt und man nic...
