Als ich wieder zu mir kam, saß ich immer noch in diesem Keller. Mein Körper schmerzte wie verrückt, mein Kopf schmerzte noch mehr als vorher. Mein Hals wahr so trocken, und verlangte nach Wasser.
Als das quietschen der Tür wieder ertönte, kam ein junger Mann rein. Er kam auf mich zu, und fing an meine Wunden zu säubern. Er kniete vor mir und fing an zu reden. Doch ich hörte nicht hin, da es mich nicht wirklich interessierte was er zu sagen hatte.
Ich wusste das Salvatore, alles durch setzen wird was er will. Dafür kannte ich ihn gut genug. Auch wenn er damals mich gut behandelt hat. Werde ich es büßen müssen, das ich mich einfach abgesetzt hatte.
Ich wollte doch einfach wieder ein normales Leben führen. Aber das sollte ja mir nicht vergönnt sein. Ob Dean mir hilft ist auch noch eine Frage für sich. Wie lange ich hier schon saß weiß ich auch nicht. Da hier kein einziger Sonnenstrahl eingeht. Kann man nicht erkennen ob es Tag oder Nacht ist.
Was hat Salvatore mit mir vor, was meint er damit das ich die Schulden abarbeiten muss. Soll ich wieder für ihn Geld eintreiben. Aber dann müsste er mich draußen rum laufen lassen. Diese Gefahr wird er nicht mehr eingehen.
Oder soll ich seine Haushälterin spielen. Am schlimmsten wäre natürlich das ich mich anderen Männern hingeben muss. Aber dafür hat er mich jetzt zu schlimm verletzt.
Ich weiß zwar nicht wie ich aussehe, aber von den Schmerzen her muss ich schlimm aussehen. Wie lange wird er mich ihr wohl gefesselt sitzen lassen?
Deans Sicht
Meine Männer hatten Jessy nicht gefunden. Daher müssen wir vom Schlimmsten ausgehen. Von Salvatore haben wir auch seit Tagen nichts mehr gehört. Was unüblich für ihn ist, denn wenn er was will bleibt er am Ball. Dann kann der richtig ein auf die Eier gehen.
Ich möchte mir gar nicht vorstellen was Salvatore mit Jessy macht. Wenn er sie in die Finger bekommen hat. Schließlich hatte sie für ihn gearbeitet, und sie wahr im versprochen.
Wie konnte Jessys Vater nur so einen Deal eingehen. Ich könnte niemals meine Tochter verkaufen. Kein Geld der Welt, könnte das recht fertigen. Aber jetzt heißt es, raus zu finden wo Jessy steckt.
James ist erst mal nach London, um da was zu erfahren. Meine Männer hören sich hier um. Und ich habe überall angefragt, alle meine Freunde hören sich um.
Solange wie wir nichts genaues wissen, können wir nicht ausrichten. Denn ohne einen vernünftigen Plan, bringt es nichts Salvatore zu stürmen. Falls Jessy nicht bei ihm ist, haben wir auch keinen Grund. Wir würden ihn nur als Feind in Kauf nehmen, wenn er wirklich Jessy gefangen hält.
Ich hätte nicht schlafen dürfen. Sie war so entschlossen, daher hätte ich besser auf passen sollen. Meine Männer habe ich natürlich auch zurecht gestutzt. Da sie nicht auf ihre Posten wahren.
Sie fehlt mir so sehr, und ich bin dazu verdammt abzuwarten. Bis wir genaues wissen. Und erst dann können wir planen.
July versucht mich immer zu beruhigen, was nur bedingt hilft. Tagsüber lenke ich mich mit den Geschäften ab. Aber Nachts kommen die Gedanken an Jessy richtig hoch. Ich will sie bei mir haben, will ihren Duft riechen. Ihre Stimme hören, und sie in die Arme nehmen.
Jessys Sicht
Ich dachte immer noch über alles nach. Und fragte mich auch, ob ich meinem Vater so wenig bedeutet hatte. Das er mich an diesem Schwein verkauft hat. Wie kann sowas die Eltern einem Kind antun? Ich habe sie so geliebt, und dachte immer das sie mich auch geliebt haben. Ob meine Mutter es wusste? Ich weiß es nicht. Hatten sie mir all die Jahre die Liebe nur vor gespielt?
Das schlimmste ist, ich werde darauf niemals eine Antwort bekommen. Das machte mich wütend und traurig zu gleich. Aber wenn sie mich nicht geliebt hätten, hätte ich das nicht merken müssen? Aber wie soll ein Kind merken, das die Eltern ein die Liebe vorspielen? Kann man so was überhaupt vorspielen?
Meine Gedanken wurden durch dieses wiederliche quietschen der Tür unterbrochen. Das Licht ging an, und meine Augen mussten sich erst wieder an das helle gewöhnen. Als ich wieder mehr erkennen konnte, sah ich Salvatore. Er kam auf mich zu, und fragte "Jess wie geht es dir?" Ich zog meine Braue hoch, und sah ihn ungläubig an. Wie soll es einen schon gehen? Sagen konnte ich eh nichts, da mein Mund ja immer noch geknebelt war.
Er stand jetzt genau vor mir, und sah sich mein Gesicht an. Dann sagte er " naja, so wirst du wohl keinen Mann imponieren. " Ich sah ihn erschrocken an, und er lächelte mich fies an. Will der mich wirklich zur Prostitution zwingen?
Dann sagte er, "mhhh, du könntest auch weiter den Geldeintreiber machen. Doch ist die Gefahr zu groß das du wieder untertauchst." Er nahm den Knebel ab und fragte "Jess was meinst du, was ich mit dir machen soll?" Da mein Hals so trocken war, krächste ich "Salvatore ich werde für dich wieder die Gelder eintreiben. Und Straßenkämpfe machen."
Sein lächeln verschwand und sein Blick wurde wütend. " Denkst du wirklich ich bin so blöd? Das ich dich draußen rum laufen lasse." Ich schüttelte mit dem Kopf, sagte aber "Salvatore so kann ich die Schulden schnell bezahlen, und keine deiner Männer muss an den Kämpfen teil nehmen."
Das war wohl nicht das was er hören wollte. Denn er funkelte mich noch wütender an. Und schlug wieder zu, seine Schläge wurden immer kräftiger. Und ich spürte wie meine Rippen schmerzten. Ich keuchte leicht auf, und spuckte ihm vor die Füsse. Dann sagte ich "mehr hast du nicht drauf?" Ja es ist dumm ihn zu provozieren, aber je mehr er mich verletzt. Um so weniger kann er mich zur Prostitution zwingen. Denn niemand würde Geld dafür bezahlen, wenn man so misshandelt aussieht.
Nach dem ich ihn Provoziert hatte, schlug er natürlich noch mehr zu. Denn das würde er nie auf sich sitzen lassen. Doch ist er nicht gerade schlau, da er sonst wüsste warum ich ihn so provoziere. Aber er ist nun mal er und mag es nicht, wenn man seine Kraft in Frage stellt.
Nach weiteren Schlägen, hörte er auf. Und ging mit seinen Männern wieder raus. Und ich versuchte meine Atmung unter Kontrolle zu bringen. Bitte Dean, helfe mir hier raus.
Yeah, ein neues Kapitel ist da.
Sorry das es jetzt erst kommt, doch ich hatte die letzten Tage viel zu tun. Daher kam ich nicht dazu weiter zu schreiben. Ich hoffe das euch dieses Kapitel gefällt. Und eure Meinung ist natürlich immer noch gerne gesehen. Auch wenn ich nicht immer reagieren kann.
Bedanke ich mich bei allen meinen Lesern. Und wünsche euch weiter hin viel Spaß beim lesen.
Bis dann eure sunrisesiku
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Der Mafiaboss Will Sie
Mystery / ThrillerKann man vor der Vergangenheit flüchten, oder holt sie ein doch wieder ein? Wir werden dich finden egal, wo du bist. Jessy flieht vor ihrer Vergangenheit, und verändert sich vom Badgirl zum goodgirl. Doch durch Zufall trifft sie auf dem Mafiosi Dean...
