Als ich meine Augen öffnete, war ich wieder in dem Zimmer bei James. Was ist nur passiert? Ich war doch draußen unter Wegs. Und alles fiel mir wieder ein, Claire soll ein Spitzel sein. Ich kann es nicht wirklich glauben, und wer ist Dean das er mal einfach so irgendwelche Infos bekommt.
Er ist ja an sich ganz nett, nur seine Gerede von ich bin seins. Geht mir ziemlich auf die nerven. Wo bin ich nur rein geraten, ich hätte doch nie wieder nach London kommen sollen.
Ich muss hier irgendwie weg, egal wie. Denn sonst werde ich nie wieder Ruhe haben. Als ich gerade mir darüber Gedanken machte, wie ich hier am besten verschwinden kann. Ging die Tür auf, und Dean stand da.
Er kam auf mich zu und sagte "Jessy endlich bist du wieder wach. Du hast uns sorgen gemacht." Ich wollte aufstehen aber Dean hielt mich auf, den er meinte ich wäre noch zu Schwach. Da ich durch die Schußwunden doch mehr geschwächt worden war als sie dachten.
Ich sah ihn an, und sagte " Dean es ist alles ganz nett von euch gewesen, aber ich muss nach Hause. Meine Tante macht sich bestimmt schon sorgen."
"Jessy, du kannst noch nicht zurück. Und keine Sorge, ich habe deiner Tante schon erklärt das du ein paar Tage länger weg bist."
"Du hast was? Was fällt dir ein, du kannst doch nicht einfach meiner Tante irgendwas erzählen."
"Jessy hör auf, sollte ich deiner Tante die Wahrheit erzählen?"
"Du hast kein Recht meiner Tante überhaupt was zu sagen. Und ich will einfach nach Hause."
"Jessy nein, du musst bleiben. Du bist noch nicht fit genug."
"Das lasse mal meine Sorge sein. Und du hast mir gar nichts zu sagen."
Er sah mich eindringlich an, und kam mir immer näher. Dann spürte ich sein Atem an meinem Ohr und er sagte "Jessy schon vergessen, du gehörst zu mir. Und ich möchte nicht das es dir schlecht geht."
Ich sah ihn genervt an, und sagte "Dean ich gehöre niemanden. Ich bin doch kein Gegenstand. So lange wie ich klar denken kann, gehöre ich nur mir selbst verstanden?"
"Jessy du wirst immer zu mir gehören, und das wirst du bald verstehen."
Ich verdrehte die Augen, und drehte mich von ihm weg. Er geht mir einfach auf die Nerven. Ich merkte wie sich die Matratze senkte, und hörte Deans tiefe Stimme in meinem Ohr. "Jessy ignorieren bringt dir nichts, und du wirst mit mir zurück gehen." Ich sagte nichts mehr und hoffte so das er endlich verschwindet.
Kurz darauf hörte ich wie die Tür ins Schloss fiel. Endlich ist er weg, ich atmete tief ein und über legte wie ich hier verschwinden kann. Ich stand vorsichtig auf, und sah durch das Fenster. Ich öffnete es und sah hinunter, mhh so hoch ist es nicht. Doch unter meinem Fenster standen zwei Männer. Ich schloss das Fenster wieder, und öffnete vorsichtig die Tür.
Da standen auch Männer, was ist hier los? Wieso stehen hier überall Männer? Ich muss warten bis alle schlafen und hoffen das die Männer unter meinem Fenster Abends nicht da stehen. Oder ich muss versuchen durchs Haus raus zu kommen.
Ich legte mich aufs Bett, und schloss die Augen. Es ist alles ein Alptraum, ich muss hier weg. Als es immer später wurde, hoffte ich das jetzt alle schlafen. Ich ging zum Fenster und öffnete es vorsichtig. Dann sah ich runter, und erkannte das die Männer nicht mehr da standen. Ich stieg durch das Fenster und kletterte vorsichtig runter.
Unten angekommen sah ich mich um, okay alles ruhig. Ich lief durch den Garten zu dem Zaun, und kletterte darüber. An der anderen Seite rannte ich los, die Schmerzen waren noch groß doch ich ignorierte sie. Den ich muss hier einfach weg.
Irgendwann kam ich endlich an einer Straße an, und ich versuchte zu erkennen wo ich hier war. Als ich den Straßennamen wusste, hatte ich eine Ahnung wo ich hin muss. So lief ich in die Richtung von einem alten Bekannten von mir, er könnte mir helfen.
Deans Sicht
Ich lag im Bett und dachte noch nach, wie Jessy in dieser Situationen geraten ist. Sie ist so ein wundervolles Mädchen, und ich kann und will nicht mehr ohne sie sein.
Ich beschloss noch mal nach ihr zu sehen, und ging leise zu ihrem Zimmer. Ich öffnete die Tür von ihrem Zimmer, und sah zu dem Bett. Doch da lag sie nicht mehr. Ich suchte das Haus ab, und fragte die Männer ob sie Jessy gesehen hatten. Doch niemand hatte sie gesehen.
Wo ist sie? Ist sie wirklich abgehauen? Ich ging zu James und sagte " James Jessy ist weg." Er sah mich überrascht an, und murmelte das kann nicht sein. Meine Männer sind hier überall." Ich schüttelte meinen Kopf und sagte " Aber sie ist nicht mehr im Haus und keiner hat sie gesehen. "
Er sprang auf und rief sofort die Männer zusammen. Hoffentlich ist ihr nichts passiert, sie ist noch so schwach. Ich raufte mir die Haare und dachte nach. Ich hätte sie nicht alleine lassen dürfen. Wenn ihr was passiert, dann verzeihe ich es mir nie.
James befahl seinen Männern nach ihr zu suchen. Und ich fuhr mit James los. Sie kann ja noch nicht weit sein, da sie ja noch ihre Verwundungen hat. Also fuhren wir alle Wege ab, und suchten sie überall. Aber es war wie verhext, als ob sie spurlos verschwunden ist. Wo kann sie nur sein? Wir hatten selbst bei ihren alten Freunden nach gesehen. Doch keiner hatte sie gesehen.
Haben wir was über sehen, oder hat sie noch ein Geheimnis?
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Der Mafiaboss Will Sie
Mystery / ThrillerKann man vor der Vergangenheit flüchten, oder holt sie ein doch wieder ein? Wir werden dich finden egal, wo du bist. Jessy flieht vor ihrer Vergangenheit, und verändert sich vom Badgirl zum goodgirl. Doch durch Zufall trifft sie auf dem Mafiosi Dean...
