Gedankenverloren lag sie im Bett und spielte mit der kleinen Kette, die Loki ihr vor einigen Tagen am Markt gekauft hatte. Vertieft blickte sie in den Stein und ließ ihre Gedanken baumeln. Natürlich hatte sie seine Worte gestern gehört. Auch wenn er scheinbar dachte, sie hätte es nicht. Der Gott hatte ihr seine Liebe gestanden und sie hatte nicht reagieren können. Kurzzeitig war sie wie gelähmt gewesen, ehe er sie wieder geschickt aus der Reserve gelockt hatte. Somit hatte sie nicht einmal die Chance gehabt, ihn zu sagen, dass sie ebenfalls diese Gefühle hegte. Das würde sie allerdings noch nachholen. Am besten heute Abend.
Mit einem leisen Seufzen ließ sie den Stein wieder in ihr Dekolleté fallen und rollte den Kopf herum. Loki lag neben ihr. Sein Gesicht war tief im Kissen versteckt und seine Arme waren unter diesem vergraben. Sein Rücken hob und senkte sich gleichmäßig, er wirkte so unglaublich friedlich. Lauernd rutschte sie näher, rollte sich über ihn und blieb auf seinem Rücken liegen. Genau diesen übersäte sie nun mit leichten Küssen. Zärtlich streichen ihre Fingerspitzen über seine kühle Haut. Langsam begann er sich unter ihr zu regen. Sie stoppte ihr Tun und wartete einen Moment. Loki brummte leise auf und hob sachte den Kopf. Harley konnte sich ein Grinsen nicht mehr verkneifen und legte ihren Kopf zwischen seinen Schulterblättern ab. Dabei konnte sie sein Herz hören, welches langsam immer schneller schlug.
„Guten Morgen" hörte sie ihn sagen. Seine Stimme klang verschlafen und rau.
„Morgen" antwortete sie. Umständlich drehte er sich auf den Rücken, dabei schob er sie kurz auf die Seite, ehe er sie wieder zu sich zog. Harley kletterte erneut über ihn und stemmte sich etwas in die Höhe um ihn direkt ansehen zu können. Seine Augen glitzerten noch vor Müdigkeit und auch in seinen Zügen konnte man den Schlaf lesen. Seine Hand wanderte ihren Arm entlang über die Schulter bis seine Fingerspitzen sanft über ihren Rücken fuhren. Eine Gänsehaut legte sich über ihren Körper. Bei seinem Blick begann sie erneut innerlich zu zittern, obwohl eine verräterische Hitze in ihr heranwuchs.
„Wir haben heute viel vor" erinnerte sie ihn. Leise stöhnte er auf, drückte sie an sich und zog die Decke streng über sie. Behutsam umklammerte er sie und murmelte:
„Wir bleiben einfach liegen, bis das Fest beginnt."
Selbst unter der Decke konnte sie sein verschmitztes Grinsen erkennen. Den schützenden Kokon, der Loki um sie gebaut hatte, riss sie schamlos nieder und kletterte aus dem Bett, was ihn ein enttäuschtes Grunzen entlockte. Davon ließ sie sich aber nicht beirren. Schnurstracks wanderte sie durch sein Gemach und sammelte ihre Sachen zusammen.
„Ich werde zu Helena gehen" ließ sie ihn wissen, streifte sich das Kleid provisorisch über und lief zu der Tür.
„Ich begleite dich."
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„So so." Helena stand aufrecht vor ihnen und musterte die beiden skeptisch.
„Da seid ihr beiden schon eine Zeitlang zurück und erst jetzt lässt ihr beiden euch also Blicken?" Ihre Gesichtszüge verzogen sich zu einer mürrischen Miene. Loki nahm das alles gelassen, er setzte sein charmantestes Lächeln auf was er im Repertoire hatte und wippte leicht vor und zurück. Das Ping-Pong Spiel zwischen den beiden musste Harley nicht verstehen und das wollte sie auch nicht.
„Es gab viel zu tun" winkte sie ab.
„Das sehe ich" kurz ging ihr Blick wissend zwischen den beiden hin und her.
„Neben den fünf Göttern, die aller Hand Sonderwünsche verlangten, habt ihr beide mir auch so einige graue Haare beschert" schimpfte sie und klopfte sich das Mehl aus der Schürze. Bevor einer von ihnen auf ihre Aussage reagieren konnte, deutete die korpulente Küchenchefin auf den massiven Holztisch und Delegierte sie dorthin.
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Feuerteufel (Loki FF)
FanfictionNew York stand einem neuen, skrupellosen Killer gegenüber. Den Feuerteufel. Diesen Namen gab das FBI ihm nicht ohne Grund. Jeder einzelne Tatort, trug seine ganz persönliche Handschrift: Geschwärzte Wände. Verkohlte Leichen. Fehlende Körperteile. Ha...
